Von Manfred Weghenkel
Wenn vom 16. bis 25. Januar der Duft von frischem Brot, exotischen Gewürzen und regionalen Spezialitäten durch die Berliner Messehallen unterm Funkturm zieht, ist es wieder soweit: Die weltgrößte Agrar-Fachmesse „Grüne Woche“ öffnet ihre Tore – und das in einem ganz besonderen Jahr. Denn die traditionsreiche Schau feiert ihr 100-jähriges Jubiläum. Ein Jahrhundert erfolgreiche Präsentation von Landwirtschaft, Ernährung und Genuss – das will gefeiert werden. Seit 1926 ist die Grüne Woche zu Jahresbeginn ein fester Termin im Kalender von Genießern, Landwirten, Politikern und Neugierigen aus aller Welt. Zum Jubiläum versprechen die Veranstalter eine attraktive Mischung aus Tradition, Innovation und Festivalstimmung. Erwartet werden 1.500 Aussteller aus 50 Ländern.

Ob regionale Spezialitäten aus den deutschen Bundesländern oder internationale Köstlichkeiten – die Messehallen laden zu einer kulinarischen Weltreise ein. Probieren, entdecken und genießen stehen im Mittelpunkt. Neben Genuss geht es um große Zukunftsfragen: nachhaltige Landwirtschaft, neue Ernährungstrends und innovative Produktionsformen. Start-ups, Verbände und Aussteller zeigen, wie gute und gesunde Ernährung von morgen aussehen kann. Begleitet wird die Messe vom Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), bei dem Politik und Wirtschaft über globale Ernährungssicherheit und zeitgemäße Agrarpolitik diskutieren.


Mit Shows, Mitmachaktionen und Themenwelten bietet die Grüne Woche 2026 Unterhaltung für die ganze Familie – und bleibt auch und gerade im Jubiläumsjahr ein Pflichttermin im Berliner Messekalender.


Was macht die Jubiläumsausgabe der in den Goldenen Zwanzigern gegründeten Schau besonders? Hier einige empfehlenswerte Highlights für Besucher:
> Historische Landwirtschaftsfahrzeuge treffen auf moderne Hightech-Maschinen – ein bewusstes Spiel mit Vergangenheit und Zukunft. So gibt es in Halle 26 a alte Kutschen und den Radschlepper „Fordson Bj. 1926“ zu sehen.

>Die vielbesuchte legendäre Blumenhalle – symbolischer Vorbote des Frühlings – steht 2026 unter dem Motto „Babylon Berlin“: auf 800 Kubikmeter Oberboden eine glamouröse Pflanzeninszenierung im Stil der 1920er Jahre mit Art-Deco-Elementen , passend zum 100. Geburtstag der Messe.
>Ein Jubiläums-Special ist das neue Riesenrad vor dem Nordeingang der Messe. Es bietet einen schönen Blick über das Messegelände und zum Funkturm – ideal für Besucher, die Berlin gern von oben betrachten.

> Auf der großen Deutschland-Reise durch 13 Bundesländer an einem Ort liegt der Fokus auf Kulinarik, Tourismus, Kultur und regionalen Spezialitäten. Besonders im Blickpunkt: Mecklenburg-Vorpommern als Partnerland 2026.
> Der „young generation hub“ hält Angebote für junge Besucher bereit, wie interaktive Lernstationen, Workshops und Erlebnisflächen. Gut geeignet für Familien und Schulklassen.

Die von der Messe Berlin GmbH veranstaltete Internationale Grüne Woche ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Ausnahme: Freitag, 23. Januar bis 20 Uhr. Inhaltlich und politisch unterstützt wird die traditionsreiche Ausstellung vom Deutschen Bauernverband (DBV) und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) sowie anderen ideellen Trägern.
Redaktion und Text: Manfred Weghenkel
Illustrationen via KI
Weitere Informationen, auch zu den Ticketpreisen: www.gruenewoche.de































Spannend einmal aus erster Hand zu erfahren, wer ihn unter welchen Bedingungen gebaut hat. Dieser Frage widmet sich nun ein Buch aus der Feder des damaligen Oberbauleiters Jürgen Ledderboge. Der inzwischen 88-jährige aus Sachsen stammende Baufachmann schildert in dieser verdienstvollen Publikation mit dem Titel „Friedrichstadtpalast – vom Neubau zum Denkmal“ als Insider und Zeitzeuge wesentliche Etappen in der Historie des legendären Revue- und Showtheaters. Das Buch mit 200 Seiten und zahlreichen Abbildungen wird im März 2025 im Passage-Verlag Leipzig erscheinen, kann aber schon jetzt dort bestellt werden.




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