Autor: MaWe2743 (Seite 2 von 6)
Es gibt Daten im Kalender, die wirken wie kleine geheime Schwellen. Der 21. Dezember gehört dazu. Wintersonnenwende – das klingt nach Astronomie, nach Achsenneigung und Umlaufbahn, aber im Alltag ist es vor allem ein poetischer Wendepunkt: der kürzeste Tag, die längste Nacht.

Die Nacht als Bühne: In Berlin legt sich die Dunkelheit schon am späten Nachmittag über die Straßen, als wolle sie das Stadtleben in ein gedämpftes Theaterlicht tauchen. Die Laternen übernehmen die Hauptrolle, und selbst die Spätis wirken wie kleine Leuchtinseln im Meer der Finsternis.

Das Versprechen des Lichts: Gerade weil die Nacht so ausgedehnt ist, steckt in diesem Datum ein Trost: Von nun an wird es wieder heller. Ein fast unmerklicher Fortschritt, ein täglicher Millimeter mehr Licht. Die Wintersonnenwende ist der stille Startschuss für die Rückkehr des Tages.
Zwischen Mythos und Alltag: Früher feierten Menschen das Ereignis mit Feuer, Tänzen und Ritualen – ein Triumph über die Dunkelheit. Heute begnügen wir uns mit Kerzen, Glühwein und vielleicht einem Spaziergang durch den Weihnachtsmarkt. Doch die Sehnsucht ist dieselbe: Wärme, Gemeinschaft, ein Funken Hoffnung.

Die optimistische Pointe: Die Wintersonnenwende ist ein paradoxes Fest. Sie markiert den tiefsten Punkt der Dunkelheit und zugleich den Beginn des Aufstiegs ins Licht. Ein kosmisches „Happy End“, das sich jedes Jahr wiederholt – ganz ohne Drehbuch, aber mit perfektem Timing. Man könnte sagen: Der 21. Dezember ist der unscheinbare Held des Kalenders. Kein Feiertag, keine große Inszenierung, und doch trägt er die ganze Symbolik des Neubeginns. Wer an diesem Abend eine Kerze anzündet, feiert nicht nur die Nacht, sondern auch das Versprechen des kommenden Tages.
Recherche & Redaktion: Manfred Weghenkel
Mit Assistenz von KI / Copilot und ChatGPT
Von Manfred Weghenkel
„Ich geh‘ vom Nordpol zum Südpol zu Fuß“ – was Schlagerikone Frank Schöbel einst versprach, schafft nun in Berlin spielend eine Ausstellung: Die immersive, interaktive Multimedia-Schau „Polar Experience“ bringt beide Extreme der Erde unter ein Dach. Und das ohne klirrende Kälte und Schneesturmrisiko. Die am 5. Dezember in der Arena Berlin als Weltpremiere eröffnete Exposition macht auf kürzestem Weg die sich um die beiden Erdpole gruppierenden Regionen Arktis und Antarktis erstmals gleichzeitig erlebbar. Der faszinierende Rundgang zu den Eisbären und Pinguinen dauert nur etwa 45 Minuten, was zeigt: Der Weg zwischen den beiden über 12.000 Kilometer (Luftlinie) entfernten Polen ist kein Abenteuer mehr, sondern eine beeindruckende virtuell-visuelle Reise, die Lust auf mehr macht.

Von Manfred Weghenkel
Mit einem zünftigen, sagen wir mal, Seefahrergruß betreten wir ein Haus, das schon im Namen ein wenig Drama, ein bisschen Mythos und eine ganze Menge Stil verspricht. Keine Wellen, keine Eisschollen – dafür aber eine noble Beherbergungsstätte im Herzen Berlins, nur wenige Schritte vom weltbekannten historischen Gendarmenmarkt entfernt, der ja erst kürzlich modernisiert worden ist. Wer hier anlegt, merkt schnell: Das in der Französischen Straße 30 gelegene „Hotel Titanic Gendarmenmarkt“ ist kein havariertes, sinkendes Schiff, sondern ein luxuriöser Hafen für Berlin-Besucher, die eine Mischung aus Großstadtflair, Komfort und einen Hauch türkischer, ja orientalischer Gastfreundschaft suchen.
Bereits 35 Jahre existiert nun die in Berlin gegründete und hier etablierte Vereinigung der Tourismus-Journalisten CTOUR. Was ist in dieser langen Zeitspanne nicht alles passiert! In der Welt und bei den Medien. Desto mehr ist sicher anzuerkennen und zu würdigen, wie erfolgreich sich diese einst als Club gegründete Gemeinschaft über die Jahrzehnte entwickelt hat zu einem zeitgemäßen, einflussreichen Netzwerk innerhalb der Tourismusbranche und Medienlandschaft. Die moderne Künstliche Intelligenz (KI) in ihrer jüngsten Phase gibt es erst seit etwa 2020. Und sie entwickelt sich rasant weiter. Nutznießer sind nicht zuletzt die Bereiche Tourismus, Kultur und Medien. Wunderbar, dass die KI auch CTOUR „entdeckt“ hat. Hier nun als Beispiel eine kompakte, weitgehend sachliche Würdigung der 35-jährigen Historie von CTOUR durch das vielbenutzte KI-basierte Tool ChatGPT. Auch die Illustrationen sind mit KI erstellt.
Von Manfred Weghenkel
Der Duft von Glühwein, gebrannten Mandeln, Quarkbällchen, Zuckerwatte und Rostbratwurst umfängt einen, wenn man dieser Tage abends den Tierpark Berlin besucht. Dazu rundum eindrucksvoller Lichterglanz und stimmungsvolle Musik. Schon zum sechsten Mal zieht das am 21. November eröffnete Event „Weihnachten im Tierpark“ viele Tausende große und kleine Besucher aus nah und fern an. Mittelpunkt ist das wunderschön abwechslungsreich illuminierte historische Schloss Friedrichsfelde, wo es einen kleinen Weihnachtsmarkt inklusive kulinarischer Angebote sowie eine 320 Quadratmeter große Eisbahn gibt. Hier beginnt auch der rund zwei Kilometer durch den Park führende Rundweg mit über 30 kunstvoll inszenierter Lichtinstallationen und zahlreichen anderen Attraktionen. Welches sind die Highlights?
Von Manfred Weghenkel
Ein kühler, trüber Novemberabend in Berlin-Charlottenburg. Da kam dieses Wärme und Glanz ausstrahlende Event gerade recht: krönendes Galakonzert zum Abschluss des Bundeswettbewerbes Gesang (BWG) 2025 in der Kategorie Musical und Chanson. Rund 500 Liebhaber der leichten Muse erlebten es am 10. November im Renaissance-Theater, das wegen seiner denkmalgeschützten Art déco-Architektur zu den Kleinoden der hauptstädtischen Theaterlandschaft gehört. Wer waren die Preisgewinner und was boten sie?

Trotz schwerer Krisen in der Welt, die Reisebranche in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA-Raum) blickt zuversichtlich auf das Jahr 2026. Eine neue Untersuchung von Marriott Bonvoy zeigt: 79 Prozent der Befragten wollen 2026 mindestens ebenso oft oder sogar mehr in den Urlaub fahren als 2025. Davon beabsichtigen 39 Prozent eine höhere Anzahl von Reisen. Der durchschnittliche Reisende plant für 2026 fünf Urlaube: zwei Reisen im eigenen Land, zwei Kurztrips (Flugzeit von vier Stunden oder weniger) und eine Fernreise.
Die Künstliche Intelligenz (KI) wird immer wichtiger für die Urlaubsplanung. Die Hälfte aller Reisenden (50 Prozent) in der Studie hat KI bereits zur Suche oder Planung einer Reise genutzt. Das ist ein deutlicher Anstieg von 41 Prozent zum Vorjahr. Fast jeder Siebte (14 Prozent) gibt an, KI „ständig“ für die Reiseplanung zu verwenden.

Als ein neuer Trend wird „Lux-Scaping“ (sinngemäß Luxus-Einstieg oder Luxus-Flucht) identifiziert: Reisende gönnen sich dabei zu Beginn oder am Ende ihrer Reise für wenige Tage ein luxuriöses Erlebnis wie einen Spa- oder Hotelaufenthalt. 59 Prozent der Befragten haben dies bereits praktiziert. Das deutet darauf hin, dass Reisende versuchen, sich akzentuiert verwöhnen zu lassen als auch ihr Reisebudget optimal zu nutzen.


Ebenfalls im Aufwind sind „Passion Pursuits“ (sinngemäß Reisen nach Interesse oder Reisen aus Leidenschaft), also Urlaube, die primär zur Verfolgung eines Interesses unternommen werden. Die beliebtesten Anlässe für diese Reisen sind: Musik- oder Kulturevents (48 Prozent), Sportveranstaltungen oder aktive Teilnahme am Sport (47 Prozent) und abenteuerliche Aktivitäten wie Safaris oder Hochgebirgswanderungen (39 Prozent).
Redaktion: Manfred Weghenkel, Illustrationen by ChatGPT
Von Manfred Weghenkel
Es war einer dieser Abende, an denen die große Stadt Berlin kurz innehält, die Sterne näher rücken und ein Ohrwurm aus den 80ern plötzlich wieder kosmische Relevanz bekommt. Im ikonischen, nach wie vor futuristisch wirkenden Planetarium an der Prenzlauer Allee feierte Peter Schilling zusammen mit über 300 Gästen die Weltpremiere seiner neuen, immersiven Live-Show „Major Tom: völlig losgelöst“. Und das Publikum, ob Jung oder Alt, Groß oder Klein, hob bei diesem ersten Fulldome-Musikprogramm eines deutschen Musikers überhaupt wie eine Rakete kollektiv ab.
Von Manfred Weghenkel
Davon hat Berlin wieder einmal geträumt. Und am 8. Oktober ist dieser Traum wahr geworden: Die Grand Show „Blinded by Delight“ hatte im Friedrichstadt-Palast ihre festliche Weltpremiere. 1.900 Gäste, darunter Prominenz aus Kultur, Politik und Mode, feierten eine Show der Superlative. Schon vorher gaben sich auf dem traditionellen Red Carpet viele ein Stelldichein unter dem Blitzlichtgewitter der Fotografen:

Top-Model Heidi Klum an der Seite von Stardesigner Jeremy Scott aus den USA, der französische Modeschöpfer Jean Paul Gaultier, Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner mit Lebensgefährtin und Senatorin Katharina Günther-Wünsch, die Schauspieler Heike Makatsch und Wolfgang Stumph mit Ehepartnerin Christine. Die zweieinhalbstündige neue Show selbst präsentierte sich als visuelles und musikalisches Spektakel, das die Metropole Berlin für einen Abend in eine Traumwelt voll Glitzer und Glamour entführt hat.




































Spannend einmal aus erster Hand zu erfahren, wer ihn unter welchen Bedingungen gebaut hat. Dieser Frage widmet sich nun ein Buch aus der Feder des damaligen Oberbauleiters Jürgen Ledderboge. Der inzwischen 88-jährige aus Sachsen stammende Baufachmann schildert in dieser verdienstvollen Publikation mit dem Titel „Friedrichstadtpalast – vom Neubau zum Denkmal“ als Insider und Zeitzeuge wesentliche Etappen in der Historie des legendären Revue- und Showtheaters. Das Buch mit 200 Seiten und zahlreichen Abbildungen wird im März 2025 im Passage-Verlag Leipzig erscheinen, kann aber schon jetzt dort bestellt werden.



