Von Manfred Weghenkel
Lang, lang ist’s her. Damals im September 1960 lernten wir uns kennen als frisch immatrikulierte Studenten der seinerzeitigen Arbeiter-und-Bauern-Fakultät (ABF) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zwei Jahre später gingen wir mit dem Abitur in der Tasche auseinander, um ein Hochschulstudium aufzunehmen. Danach das Berufsleben vorwiegend in der Technik – bei jedem etwas anders. Viele Kontakte blieben bestehen und haben bis heute über mehr als sechs Jahrzehnte gehalten. Wow! Auch wenn einige der Kommilitonen leider nicht mehr leben, so etwas wie das Fähnlein der (mehr als) sieben Aufrechten ist geblieben. Nach immerhin 66 Jahren seit Beginn unserer Bekanntschaft, ja Freundschaft trafen sich vom 19. bis 21. Mai 2026 acht von ihnen mit Partnerinnen in der schönen Saale-Unstrut-Weinbauregion zum schon traditionellen ABF-Klassentreffen. Diesmal mit 17 Teilnehmer:innen. Was gab es dabei zu sehen und zu erleben?








































Spannend einmal aus erster Hand zu erfahren, wer ihn unter welchen Bedingungen gebaut hat. Dieser Frage widmet sich nun ein Buch aus der Feder des damaligen Oberbauleiters Jürgen Ledderboge. Der inzwischen 88-jährige aus Sachsen stammende Baufachmann schildert in dieser verdienstvollen Publikation mit dem Titel „Friedrichstadtpalast – vom Neubau zum Denkmal“ als Insider und Zeitzeuge wesentliche Etappen in der Historie des legendären Revue- und Showtheaters. Das Buch mit 200 Seiten und zahlreichen Abbildungen wird im März 2025 im Passage-Verlag Leipzig erscheinen, kann aber schon jetzt dort bestellt werden.



