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Die schönen Dinge des Lebens



Aktuelles in Kürze

 

Schon Tickets für Topevents 2023

Für mehrere traditionelle Publikums-magneten in der Hauptstadtregion hat der Kartenvorverkauf begonnen. Dazu gehört die überaus stimmungsvolle „Potsdamer Schlössernacht", die im Park Sanssouci am 18. und 19. August stattfindet. Thematisch lehnt sie sich an das 2023er Jahresmotto der Potsdamer Kulturpartner „Holland in Potsdam" an. So verwandelt sich das Motto des Abends oranjegemäß von „prächtig" in „Prachtig!"

Am 23. September ist es in der Berliner Waldbühne wieder soweit. Beim bereits 23. Berliner Taschenlampenkonzert erstrahlt die berühmte Showlocation, erleuchtet von 20.000 Taschenlampen der kleinen und großen Besucher,  wie ein funkelnder Sternenhimmel. Dazu gibt es wieder ein zum Mitsingen und Tanzen einladendes Rockkonzert der Berliner Kultband Rumpelstil.

Nähere Infos und Ticketpreise online über die Websiten der Veranstalter.

                Fotos: Manfred Weghenkel

Winterzauber

in Friedrichsfelde

„Wir sind geflasht!", „Einfach tierisch gut!", „Hier steppt der Bär!" So oder ähnlich klang es am Freitagabend in Berlin-Friedrichsfelde. Schon zum vierten Male fasziniert Europas größter Landschaftstierpark seine Besucher vor, während und nach Weihnachten mit einer spektakulären Lichtshow. Unter dem Motto „Weihnachten im Tierpark" wurde am 18. November dieses effekt- und stimmungsvolle Event in Anwesenheit zahlreicher prominenter Gäste vor allem aus der hauptstädtischen Kunst- und Kulturszene feierlich eröffnet.


Wie Prof. Peter Schwenkow, Vorstandsvorsitzender der veranstaltenden Deutschen Entertainment AG, betonte, ist die international inspirierte Christmas Garden Show in diesem Jahr noch einmal größer und schöner geworden. Neue Highlights: Bunte Savanne, Wassermärchen, Fluss der Träume und andere. "Wir haben auch viel Wert darauf gelegt, in der gegenwärtigen Energiesituation so sparsam wie möglich mit Strom umzugehen", so der Veranstalter.

DEAG-Chef Prof. Peter Schwenkow.DEAG-Chef Prof. Peter Schwenkow.

Rund um das berühmte, jetzt natürlich farbenprächtig angestrahlte frühklassizistische Schloss Friedrichsfelde präsentiert sich großflächig eine anspruchsvolle Symphonie aus Licht, Musik und anderen künstlerischen  Elementen. Die Besucher können auf Rundgängen in diese einzigartige Winterwelt eintauchen und in der Dunkelheit sogar Zootieren in Lichtgestalt begegnen.  Und natürlich gibt es auch Stände mit Bratwürsten, Glühwein. gebrannten Mandeln und anderen Leckereien. Aus großen Metallschüsseln lodern Flammen, die überdies bei Kälte angenehm wärmen.  Selbst ein nostalgisches Kinderkarussell dreht seine Runden. Erlebnisspaß für groß und klein, für die ganze Familie.

Geöffnet ist das Tierpark-Event bis 15. Januar 2023, und zwar - mit einigen Ausnahmen - täglich von 17 bis 22 Uhr.                                     

Text und Fotos: Manfred Weghenkel

Weitere Informationen: weihnachten-im-tierpark.de 

Das Ende des 17. Jh. erbaute Schloss Friedrichsfelde - schöner Blickfang im abendlichen Tierpark Berlin.Das Ende des 17. Jh. erbaute Schloss Friedrichsfelde - schöner Blickfang im abendlichen Tierpark Berlin. 

Hat gut lachen: Berlins erster und einziger 3-Sterne-Koch Marco Müller vom "Rutz". Foto: Manfred Weghenkel Hat gut lachen: Berlins erster und einziger 3-Sterne-Koch Marco Müller vom "Rutz". Foto: Manfred Weghenkel

Sternstunde
der Spitzenköche

Auf einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion mit namhaften Berliner Sterneköchen wurde am 30. Juni die aktuelle Situation in der hauptstädtischen Spitzengastronomie erörtert. An dem von der Plattform TourismusDialog.Berlin im historischen Rutz-Zollhaus am Landwehrkanal organisierten Treffen legten Marco Müller, Küchendirektor Restaurant "Rutz", Billy Wagner, Inhaber von "Nobelhart & Schmutzig" und Steven Zeidler, Küchenchef Restaurant "Bricole", ihre Erfahrungen und Standpunkte dar. Teilnehmer des lebendigen Tourismus-Dialogs mit (v. l.): Billy Wagner, Journalistin Annika Schönstedt, Marco Müller und Steven Zeidler. Teilnehmer des lebendigen Tourismus-Dialogs mit (v. l.): Billy Wagner, Journalistin Annika Schönstedt, Marco Müller und Steven Zeidler.

Die in den letzten gut zwei Jahren von der Corona-Pandemie arg gebeutelte Branche müsse sich nun weiteren Herausforderungen stellen, wie den wegen der Abwanderung von Fachkräften entstandenen Personalmangel und den enorm gestiegenen Energie- und Nahrungsmittelpreisen.  Die Spitzenrestaurants könnten aufgrund  guter Besucherzahlen - hier zeitige der "Sternenhagel" spürbare Werbewirkung - zwar einiges verkraften, doch die inflationsbedingten höheren Kosten müssten letztlich teilweise an die Gäste weitergegeben werden. So soll sich laut Billy Wagner der Menüpreis im Restaurant "Nobelhart & Schmutzig" von 135 auf 155 Euro erhöhen. Lobend sprach sich Wagner über die von der Regierung für Küchenprodukte eingeführte Mehrwertsteuersenkung von 19 auf 7 Prozent aus. Diese Entlastung müsse unbedingt weiter Bestand haben.

Das stilvolle Restaurant "Altes Zollhaus", heute Rutz-Zollhaus, am Carl-Herz-Ufer in Kreuzberg bietet "neue feine Berliner Küche".Das stilvolle Restaurant "Altes Zollhaus", heute Rutz-Zollhaus, am Carl-Herz-Ufer in Kreuzberg bietet "neue feine Berliner Küche".

Übrigens, mit 24 Sternen, die der renommierte Guide Michelin Deutschland 2022 an Berliner Restaurants vergeben hat, steht die Hauptstadt vor München (16) und Hamburg (10) an der Spitze. Mit drei Sternen  am höchsten dekoriert wurde Marco Müller; er ist der erste Drei-Sterne-Koch überhaupt in Berlin. der 52-jährige Gastronom, geboren in Potsdam-Babelsberg, kann auf eine lange innovative Berufskarriere verweisen. Sein Erfolgsgeheimnis on Top: "Ich bin Koch aus Leidenschaft und arbeite mit einem Team zusammen, das ebenfalls mit Herzblut dabei ist."
Text und Fotos (3): M. Weghenkel

Der Hingucker des Areals: die historische Wilhelmus-Windmühle neben Grachtenhäusern. Text und Fotos (6): Manfred Weghenkel Der Hingucker des Areals: die historische Wilhelmus-Windmühle neben Grachtenhäusern. Text und Fotos (6): Manfred Weghenkel

Neu: Holland-Park mit Oranje-Flair

Eine neue attraktive Freizeit- und Erlebnisanlage mit Oranje-Flair gibt es seit Anfang April an der nördlichen Peripherie Berlins: den Holland-Park unweit des Autobahndreiecks Barnim, Abfahrt Schwanebeck. Der zur Brandenburger Gemeinde Panketal  gehörende Ortsteil Schwanebeck ist auch recht gut mit Omnibussen aus dem nahen Berlin (z. B. Buch, Malchow) und aus Bernau oder Zepernick erreichbar. Für Pkw-Benutzer steht ein riesiger kostenfreier Parkplatz zur Verfügung.

Das nach der Wende geschaffene ehemalige Gartencenter Holland wurde in den letzten zwei Jahren für 28 Millionen Euro großzügig umgebaut und erweitert. Die jetzt 19 Hektar große Anlage soll mit den Säulen Erlebnis, Spiel & Spaß, Gastronomie und Shopping so etwas wie Freizeitfun für die ganze Familie bieten. Investor und Betreiber ist die Gartencenter aus Holland GmbH. Schon von weitem sichtbare optische Highlights sind die Achtkant-Windmühle und der dritthöchste Rutschenturm Deutschlands.

 

Im modernen lichtdurchfluteten Hauptgebäude erwartet die Besucher ein Holland-Markt mit typisch niederländischen, aber auch regionalen-saisonalen Produkten, ein Gartencenter, eine 4000 qm große Spiel- und Sporthalle und natürlich auch Gastronomie, die von „Thea's Keuken", also Thea's Küche betrieben wird. Essen, trinken und spielen kann man bei schönem Wetter auch draußen.

Demnächst  sollen weitere Attraktionen eröffnet werden, wie die Windmühle „Wilhelmus", dazu ein Mühlenmuseum, eine Dschungelhalle und ein Streichelzoo.

Der Eintritt in den Holland-Park ist gratis. Lediglich für die Indoor-Spiel- und Kletterhalle sowie den Rutschenturm braucht man Tickets. Weitere Infos: www.hollandpark.de

 

 

Anziehungspunkt für Familien und Touristen. Fotos (3): Manfred WeghenkelAnziehungspunkt für Familien und Touristen. Fotos (3): Manfred Weghenkel

Die Britzer Mühle

dreht sich wieder

Ein populäres Berliner Wahrzeichen - die idyllisch neben dem Britzer Garten gelegene historische Britzer Mühle im Stadtbezirk Neukölln - ist nach erfolgreicher Sanierung am 16. Oktober wiedereröffnet worden. Gefeiert wurde dieses vom Verein Britzer Müllerei e. V. bestens organisierte Ereignis mit Kaffe, Kuchen, Schmalzstullen und gut in Anspruch genommenen Führungen durch die Mühle. Auch konnten die Besucher frisch gemahlenes Mehl und warmes Brot aus dem Steinbackofen neben der Mühle erwerben.

Die Grün Berlin GmbH als Bauherr investierte mit finanzieller Unterstützung des Landes Berlin 700.000 Euro in das Projekt. Außen wurde die Mühle mit neuen, strahlend hellbraunen Holzschindeln verkleidet. Die rund 20 Meter hohe, von Obstbäumen und einer Schafweide umgebene Britzer Mühle geht auf die Stechhan'sche Mühle aus dem Jahre 1865 zurück. Nach langem Stillstand wurde sie 1985 zur Bundesgartenschau im benachbarten Britzer Garten umfassend restauriert und wiedereröffnet. Als Zwölfkant-Galerieholländermühle gilt das Bauwerk am Buckower Damm als Wunderwerk der Technik und ist heute eine der wenigen noch arbeitenden Windmühlen in Deutschland. Interessenten können sich dort vom Verein im Müllerhandwerk nach niederländischem Vorbild hobbymäßig ausbilden lassen.

Geöffnet ist die Britzer Mühle von März bis Oktober: freitags und samstags mit Brotverkauf; sonn- und feiertags mit Führungen. Am Pfingstmontag, dem deutschen Mühlentag und am Tag des offenes Denkmals wird im Steinbackofen auch Mühlenbrot gebacken.

 

Furioses Finale als Höhepunkt der Show. Fotos (4): Manfred WeghenkelFurioses Finale als Höhepunkt der Show. Fotos (4): Manfred WeghenkelGrand Show "Arise"

im Friedrichstadt-Palast

Tippi toppi! Nach anderthalbjähriger Corona-Schließpause leistet nun auch der weltbekannte Friedrichstadt-Palast seinen lange erwarteten Beitrag zum Restart des Berliner Kulturlebens. Am 22. September feierte die als neue Grand Show konzipierte Produktion „Arise" in Anwesenheit prominenter Gäste aus Kultur und Gesellschaft, die sich auf dem Roten Teppich dem Blitzlichtgewitter der Fotografen stellten, umjubelte Premiere.

Die kreativen Köpfe Oliver Hoppmann (l.), Nikeata Thompson und Conchita Wurst. Die kreativen Köpfe Oliver Hoppmann (l.), Nikeata Thompson und Conchita Wurst. Das Budget der Inszenierung, in der über 100 Künstlerinnen und Künstler aus 26 Nationen mitwirken, liegt bei 11 Millionen Euro. Zum Kreativteam um den hauseigenen Autor und Regisseur Oliver Hoppmann gehören auch zahlreiche internationale Größen der Szene, wie der Österreicher Tom Neuwirth aka Conchita Wurst, die Eurovision Song Contest-Bühnenbildnerin Frida Avidsson aus Schweden, der italienische Kostümdesigner von Weltruf Stefano Canulli und die britische Top-Choreografin Nikeata Thompson.

Als Ehrengast von Intendant Dr. Berndt Schmidt persönlich herzlich begrüßt: die Berliner Zeitzeugin und Holocaust-Überlebende Margot Friedländer (99).Als Ehrengast von Intendant Dr. Berndt Schmidt persönlich herzlich begrüßt: die Berliner Zeitzeugin und Holocaust-Überlebende Margot Friedländer (99).Die mit viel Tempo und Temperament, Glitzer und Glamour umgesetzte Story handelt von dem renommierten Fotografen Cameron, der mit seiner Muse, die ihn künstlerisch ungemein inspiriert, um die Welt reist. Als er die Muse verliert, bleiben ihm freilich noch die Erinnerungen. „Arise" bedeutet hier aufzustehen, nicht aufzugeben, an die Kraft der Liebe und des Lichtes zu glauben. Neben den erstklassigen Tänzern, Sängern und Artisten brillierte natürlich auch wieder die legendäre Girlreihe des Revuetheaters. Ebenso ein Highlight: die extravaganten, farbenprächtigen Kostüme der Mitwirkenden.

An der Berliner Friedrichstraße 107 glitzert's jetzt außen und innen wieder.An der Berliner Friedrichstraße 107 glitzert's jetzt außen und innen wieder.Der hauptstädtische Show-Tempel mit der größten Theaterbühne der Welt schuf wegen der anhaltenden Pandemie ein ausgezeichnetes Hygiene-Konzept z. B. mit effektivem Frischluftsystem und Abstandsregeln, wonach zur Zeit nur zwei Drittel der eigentlich 1895 Plätze besetzt werden.

Weitere Informationen: www.palast.berlin

 

GZSZ-Urgestein Wolfgang Bahro mit seiner Autobiografie am „Wintergarten Berlin". Foto: Manfred WeghenkelGZSZ-Urgestein Wolfgang Bahro mit seiner Autobiografie am „Wintergarten Berlin". Foto: Manfred Weghenkel

Plauderstündchen mit Fiesling Jo Gerner

06. Oktober 2020. Als mieser, fieser, aber auch smarter Rechtsanwalt Dr. Jo Gerner ist er landesweit berühmt, ja berüchtigt. Schon seit 28 Jahren wird diese Fernsehrolle in der RTL-Soap „Gute Zeiten - schlechte Zeiten" von dem Berliner Schauspieler Wolfgang Bahro verkörpert. Der Allround-Mime aus Wilmersdorf feierte kürzlich den 60. Geburtstag und veröffentlichte aus diesem Anlass seine zusammen mit dem Boulevardjournalisten Andreas Kurtz geschriebene Autobiografie mit dem originellen Titel „Immer wieder Gerner". Gestern Abend präsentierte er sie - natürlich unter Coronabedingungen - im traditionsreichen Varieté-Theater „Wintergarten" an der Potsdamer Straße.

Amüsanter Wolfgang Bahro auf dem Podium. Foto: Manfred Weghenkel

Amüsanter Wolfgang Bahro auf dem Podium. Foto: Manfred Weghenkel

Auf der Talk-Couch von Mitautor Kurtz, Kolumnist der Berliner Zeitung,  stellte er sich in schwarzer Hose, schwarzer Weste, blau-grauem Hemd und weißen Turnschuhen locker, witzig und aufgeräumt zwei Stunden lang den Fragen des Moderators, des Publikums und auch einiger per Video eingespielter Promis. Aus dem 224 Seiten starken Buch las er das Anfangskapitel „Der Sinn des Lebens und dieses Buches" vor, um paradox zu enden: „Ich glaube ganz fest an den Sinn des Lebens, kenne ihn aber nicht." Bahro brillierte immer wieder mit Anekdoten und Episoden rund um seine TV-Figur Jo Gerner, die er als "chauvinistisches Arschloch" bezeichnete.

Hauptstadtflair an der Potsdamer Straße. Foto: Manfred WeghenkelHauptstadtflair an der Potsdamer Straße. Foto: Manfred Weghenkel

Zugleich mischte er mehrfach Kostproben seines parodistischen Könnens ein, wenn er etwa wie Inge Meysel, Harald Juhnke oder Rudi Carrell klang. Er verriet, dass er eigentlich nur zwei Monate bei „GZSZ" mitspielen wollte, nun seien es aber fast drei Jahrzehnte geworden. Auf die eingespielte Frage des prominenten Medienrechtlers Prof. Dr. Christian Schertz, wie lange er das noch machen wolle, bekannte Bahro sinngemäß: "Ich orientiere mich an den beiden hochkarätigen Schauspielern Dieter Hallervorden und Herbert Köfer, die mit 85 bzw. fast 100 Jahren immer noch aktiv auf der Bühne stehen."

Und auf die Frage nach Rollen, die er noch gerne spielen möchte, kam die klare Antwort: "Den Bösewicht bei James Bond und den Hauptmann von Köpenick." Mit Publikumsliebling Wolfgang Bahro können wir also erfreulicherweise noch lange rechnen.

                          Manfred Weghenkel                                                               

Palast-Chef Dr. Berndt Schmidt zeigte stolz und freudig die Denkmalplakette. Foto: Manfred WeghenkelPalast-Chef Dr. Berndt Schmidt zeigte stolz und freudig die Denkmalplakette. Foto: Manfred WeghenkelFriedrichstadt-Palast nun auch ein Denkmal

01. September 2020. Der weltbekannte Friedrichstadt-Palast Berlin steht seit gestern  unter Denkmalsschutz. Die öffentliche Bekanntgabe im Haus an der Friedrichstraße 107 nahmen Dr. Klaus Lederer, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, und Dr. Christoph Rauhut, der Landeskonservator des Landesdenkmalamtesm, vor. Sie überreichten die Denkmalplakette an Palast-Intendant Dr. Berndt Schmidt. In kurzen Reden würdigten die drei Herren das 1984 neu eröffnete Show-Theater als letzten Repräsentationsbau der DDR vor der politischen Wende. Den verantwortlichen Architekten sei es dabei damals gelungen, ein künstlerisch einmaliges Gebäude mit hohem Wiedererkennungswert zu schaffen: Anklänge des Jugendstils und Art Déco träfen auf die 'Platte' als technisches sowie gestalterisches Merkmal.

Auch am Palastbau führend beteiligte DDR-Spezialisten waren eingeladen: Architekt Walter Schwarz (89), links, und Oberbauleiter Jürgen Ledderboge (84). Foto: Manfred WeghenkelAuch am Palastbau führend beteiligte DDR-Spezialisten waren eingeladen: Architekt Walter Schwarz (89), links, und Oberbauleiter Jürgen Ledderboge (84). Foto: Manfred WeghenkelAufgrund seiner geschichtlichen, künstlerischen sowie städtebaulichen Bedeutung hat das Landesdenkmalamt Berlin den Friedrichstadt-Palast, der seit seiner Erbauungszeit 1981 bis 1984 fast gänzlich unverändert ist, nun als Baudenkmal der „sozialistischen Postmoderne" geschützt. Zur sinnvollen Überbrückung de Coronakrise wird zur Zeit die Lüftungsanlage erneuert. Der reguläre Spielbetrieb mit der aktuellen Grand Show VIVID soll am 2. Januar 2021 wieder aufgenommen werden.

 

Berliner Meisterköche 2019 ausgezeichnet

 Einige der glücklichen Preisträger 2019 (v. l. n. r.): Berliner Meisterkoch Björn Swanson (Golvet), Lill Sommer i. V. von Johanna Rudolph (Panama), Jasmin Martin & David Johannes Suchy (Frea). Foto: Manfred WeghenkelEinige der glücklichen Preisträger 2019 (v. l. n. r.): Berliner Meisterkoch Björn Swanson (Golvet), Lill Sommer i. V. von Johanna Rudolph (Panama), Jasmin Martin & David Johannes Suchy (Frea). Foto: Manfred Weghenkel

Die "Berliner Meisterköche" des Jahres 2019 wurden am 24. September auf einer Pressekonferenz im Rausch Schokoladenhaus ausgezeichnet. In dem traditionsreichen, bereits zum 23. Mal abgehaltenen Wettbewerb der Gesellschaft "Berlin Partner" ermittelte eine unabhängige Jury unter Vorsitz des namhaften Gastronomieexperten Dr. Stefan Elfenbein aus 130 nominierten Kandidaten die Preisträger in sechs Kategorien. "Berliner Meisterkoch": Björn Swanson - GOLVET. Aufsteiger des Jahres: Johanna Rudolph - Panama. Berliner Gastgeber: Mathias Brandweiner - POTS. Berliner Szenerestaurant: FREA. Berliner Kiezmeister - Domberger Brot-Werk. Gastronomischer Innovator: Bernhard Moser - eat! berlin.

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner: "Wir freuen uns, die Entwicklung Berlins zu eiem außergewöhnlichen Gastronomie-Standort mit der alljährlichen Auszeichnung der Berliner Meisterköche nicht nur begleiten, sondern aktiv fördern zu können." Die Meisterköche seien hervorragende Botschafter der Stadt - für Vielfalt, Kreativität und Professionalität. Zudem sei es Anliegen, "die Genuss-Metropole Berlin noch stärker in den weltweiten Fokus zu rücken."

 

 Ein neues Buch der Künstlerin Moon Suk

Die in Berlin lebende Koreanerin Moon Suk - Künstlerin, Sopranistin und Poetin - hat jetzt ein sehr persönliches Buch über das Glück herausgebracht. Die ehemalige Kulturbotschafterin des ZDF-Morgenmagazins knüpft damit eine unmittelbare Bande zu ihrem 30-jährigen Jubiläum in Deutschland, feiert auf diese Weise 30 Jahre Mauerfall und bedankt sich für das Glück, seit 30 Jahren hierzulande eine künstlerische Heimat gefunden zu haben. 

In ihrer ganz eigenen Art Danke zu sagen, reiht Moon Suk in dem Buch „Glücksblume“ - wie die Perlen einer Kette - Kurzgeschichten, Gedichte und Beschreibungen ihrer Einsichten aus dem Alltag aneinander und entführt die Leser in ihre unkonventionelle Gedankenwelt.

Foto: Manfred WeghenkelFoto: Manfred Weghenkel

Die Texte und Bilder sollen Leser inspirieren, helfen, Wunden zu heilen, und eine neue Perspektive aufzeigen. Moon widmet ihr Buch dabei allen Suchenden und den in sich Ruhenden, den Träumern und den Bodenständigen, denen, die sich in ihrer Haut wohl oder manchmal nicht so wohl fühlen.

Das Buch "Glücksblume" soll im Oktober 2019 im Heidelberger Verlag "Kreativkind" erscheinen und über Crowdfunding vorfinanziert werden. Unterstützern winken ein handsigniertes Exemplar und ein Lesezeichen-Set. Siehe auch:
https://www.startnext.com/gluecksblume

 

 

 

 

Repräsentative Visitenkarte: das neue Foyer des größten Frühjahrsparkes der Welt. Foto: KeukenhofRepräsentative Visitenkarte: das neue Foyer des größten Frühjahrsparkes der Welt. Foto: Keukenhof

Jubiläumssaison in Hollands Frühjahrspark

Pünktlich zum Frühlingsanfang öffnete der weltberühmte Keukenhof in Lisse bei Amsterdam seine Pforten für das Blumenjahr 2019 – eine ganz besondere Saison für den 32 Hektar großen Frühjahrspark: Er feiert ein rundes Jubiläum und wird 70 Jahre alt! Dass das für einen Blumenpark kein Alter ist, beweist das Motto „Flower Power“, dem alle Pflanzungen gewidmet sind. Im Keukenhof werden mehr als sieben Millionen Tulpen, Hyazinthen und Krokusse zu sehen sein. Neben der Farbexplosion in den Gärten sorgen diverse Blumenschauen und Veranstaltungen rund um die Frühblüher für ein ganz besonderes Festival der Sinne. In der Hauptrolle: die Tulpe! Ein Höhepunkt des Themenjahres 2019 ist das romantische Blumenmosaik „Flower Power“, für das die Gärtner bereits im letzten Oktober 50.000 Blumenzwiebeln gesetzt haben: Tulpen, Krokusse und Traubenhyazinthen. Das 250 Quadratmeter große Mosaik zeigt unter anderem eine junge Frau mit John-Lennon-Brille und Blume im Haar. Auch die Inspirationsgärten und die mehr als 20 Blumenshows in den verschiedenen Pavillons sowie die speziellen Veranstaltungen an den Wochenenden folgen ganz dem diesjährigen Motto. Zu den Highlights gehört das  Woodstock-Festival vom 13. bis 19. Mai, mit dem die Saison abschließt.

Mit mehr als einer Million Besuchern aus über 100 Ländern ist der Keukenhof für den niederländischen Tourismus von außerordentlicher Bedeutung. Geöffnet ist er in diesem Jahr bis zum 19. Mai täglich von 8 bis 19:30 Uhr. Erwachsene zahlen 17 Euro, Kinder von vier bis 17 Jahren 8 Euro (Kinder unter drei Jahren frei). 

Informationen: www.keukenhof.nl/de

 

Im Tourismus geht's

weiter bergauf

Das zentralasiatische Hochgebirgsland Tadschikistan ist mit einer Fläche von 143.100 Quadratkilometern und 8,6 Millionen Einwohnern zwar klein, hat aber touristisch große, ja wachsende Anziehungskraft. Nach dem Ende der Sowjetunion 1991 unabhängige Republik geworden, hat sich seither wirtschaftlich und touristisch viel getan. Während 2010 lediglich 160.000 Touristen das Land am Pamir und am Fan-Gebirge besuchten, waren es im "Jahr des Tourismus" 2018 erstmals eine Million. Für die Periode 2019 bis 2022 wurde vom Staat ein großangelegtes Entwicklungsprogramm auf diesem Gebiet beschlossen. Mehr Investitionen, Steuererleichterungen für die Reisebranche, das e-Visa über Internet für Ausländer sind nur einige der Maßnahmen. Ziel: zwei Millionen Besucher jährlich bis 2030.

Das auch hierzulande wachsende Interesse an diesem gastfreundlichen Land mit der attraktiven Hauptstadt Duschanbe und seinen beeindruckenden, insbesondere  alpinen Naturschönheiten mit über 7.000 Meter hohen Gipfeln und wunderschönen Hochgebirgsseen hat den Berliner Trescher-Verlag schon vor Jahren veranlaßt, den sehr informativen, sorgfältig editierten Reiseführer "Tadschikistan" herauszubringen. Inzwischen liegt die 3., aktualisierte und erweiterte Auflage vor, die auf 456 Seiten alle Landesregionen behandelt und mit 21 Stadtplänen, Übersichts- und Regionalkarten sowie über 250 Fotos aufwartet. Hervorzuheben: die ausführlichen praktischen Reisetipps für Individualtouristen.

Traditionelle Musikinstrumente Tadschikistans. Foto: Manfred WeghenkelTraditionelle Musikinstrumente Tadschikistans. Foto: Manfred Weghenkel

 

Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität.Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität. Mercure Hotel MOA Berlin nun zukunftsfest

 Mit einer rauschenden Party, an der etwa 3.500 Branchenkollegen, Kunden und Freunde des Hauses teilnahmen und die von einem attraktiven Show-Programm gekrönt wurde, präsentierte das Mercure Hotel MOA Berlin, am 8. Januar seine im letzten Jahr bei laufendem Betrieb realisierten umfangreichen baulichen Erweiterungen.

140 neue Zimmer, darunter zehn Maisonette-Suiten, stehen den Gästen nun zusätzlich zur Verfügung. Eine neue, 450 Quadratmeter umfassende Bankettküche wurde ebenfalls fertiggestellt. Spürbar vergrößerten sich auch die Event- und Konferenzflächen. Der Tagungsbereich erstreckt sich nunmehr über drei Etagen mit 35 Konferenzräumen. Nicht zuletzt entstand ein neuer hauseigener Fitnessbereich. Zu den Verbesserungen gehört auch, dass die Rezeption nunmehr ins Zentru

Erfolgsproduzent Bernhard Kurz.

Foto: Manfred WeghenkelErfolgsproduzent Bernhard Kurz. Foto: Manfred Weghenkel
Tina Turners Lebensweg

im Estrel Festival Center

Seit mehr als zwanzig Jahren laufen im Hotel Estrel Berlin an der Sonnenallee in Neukölln erfolgreich die von Las Vegas inspirierten spektakulären Doppelgänger-Shows "Stars in Concert". Alle namhaften Größen der internationalen Rock- und Popmusik gaben sich in Gestalt optisch und stimmlich täuschend echter Doubles bisher ein Stelldichein. Entweder in bunter Mischung als "Sechser-Pack" pro Konzertabend, was die Regel ist,  oder in etwas aufwendiger angelegten Specials bzw. Musicals, die einem Superstar, wie Elvis Presley, oder einer Band, wie The Beatles, gewidmet sind.
Seit dem 21. Februar gibt es nun das bewegte Leben der US-amerikanischen Rockröhre Tina Turner als Musical "Simply the Best". Mit etwa  180 Millionen verkauften Tonträgern gehört sie zu den erfolgreichsten Sängerinnen überhaupt. 

Estrel-Musikproduzent Bernhard Kurz zeichnet die über fünf Jahrzehnte währende Karriere Tina Turners leicht und spritzig  nach - von den bescheidenen Anfängen im Jahre 1958 als Backgroundsängerin in der Band ihres späteren Ehemanns Ike Turner, den großen Chart-Erfolgen des Duos Ike & Tina Turner über die schmerzvolle Trennung von Ike und den schweren solistischen Neustart in den 1980er Jahren bis hin  zu den großen Welthits wie "Private Dancer", "We Don't Need Another Hero", "GoldenEye" oder eben "Simply the Best". Dargestellt wird Tina von der ebenfalls aus Amerika stammenden Dorothea "Coco" Fletcher, die zu den professionellsten Tina-Turner-Lookalikes gehört, wovon sich die Estrel-Besucher schon seit langem überzeugen konnten. Begleitet wird Coco Fletcher in dieser mitreißenden, über zwei Stunden währenden Live-Show von excellenten Musikern, wie dem Grammy-Preiträger Vasti Jackson als Ike Turner und dem fabelhaften Background-Trio "The Ikettes". Gespielt wird das Musical "Simply the Best" in Berlin bis 18. März 2018. Danach geht es auf Tournee.

Übrigens, die inzwischen 78-jährige Tina Turner, die 2009 das letzte Mal auf Welttournee ging und seit 2013 Schweizer Staatsbürgerin ist,  bekommt - genauso wie der legendäre Singer/Songwriter Neil Diamond - für das herausragende Lebenswerk den Grammy Lifetime Achievement Award 2018.

Bestens drauf: Coco Fletcher
als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred WeghenkelBestens drauf: Coco Fletcher als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred Weghenkel

 

 

 

 

 

Reise, Kultur & Lifestyle

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Lust auf San Antonio und Fredericksburg geweckt

Veröffentlicht am 06.09.2019

Manfred Weghenkel

Die drei Texas-Touristiker Megan Lagrone, Francisco Gallegos und Karyn Mayo (v.r.n.l.). Foto: Manfred WeghenkelDie drei Texas-Touristiker Megan Lagrone, Francisco Gallegos und Karyn Mayo (v.r.n.l.). Foto: Manfred WeghenkelNicht zuletzt der Hollywood-Film "San Antonio Rose" aus den 1940er Jahren mit dem gleichnamigen Western- und Countrysong, der zum internationalen All Time Hit wurde, hat die texanische Großstadt San Antonio weltweit bekannt gemacht. Mit ihren über 1,5 Millionen Einwohnern ist sie heute das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum von Südtexas und ein starker Touristenmagnet, der jährlich mehr als 37 Millionen Besucher anzieht. Um dieses Thema ging es auch am 5. September bei einer Präsentation, zu der die Manager Megan Lagrone und Francisco Gallegos von der Marketinggesellschaft "Visit San Antonio" nach Berlin gekommen waren. Dabei auch die Tourismusdirektorin Karyn Mayo aus der mit 11.500 Einwohnern viel kleineren, für Gäste aber ebenfalls sehr attraktiven texanischen Stadt Fredericksburg. Beide Destinationen ergänzen sich im Angebot und bündeln touristisch ihre Kräfte.

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Reiseziel mit Potenzial: Saalfeld/Saale und Umgebung

Veröffentlicht am 14.08.2019

Manfred Weghenkel

Der Marktplatz mit dem schmucken Rathaus aus der Frührenaissance gilt als "gute Stube" von Saalfeld. Links das traditionsreiche, 1994 umfassend modernisierte "Hotel Anker", ein Haus der gehobenen Mittelklasse. Foto: Manfred WeghenkelDer Marktplatz mit dem schmucken Rathaus aus der Frührenaissance gilt als "gute Stube" von Saalfeld. Links das traditionsreiche, 1994 umfassend modernisierte "Hotel Anker", ein Haus der gehobenen Mittelklasse. Foto: Manfred Weghenkel"An der Saale hellem Strande stehen Burgen stolz und kühn..." - schon fast 200 Jahre lang wird in diesem bekannten deutschen Volkslied die Saale besungen, der zweitlängste Nebenfluss der Elbe. An ihrem idyllischen Mittellauf im grünen Herzen Deutschlands liegt am Fuße des Thüringer Schiefergebirges die über 1.100 Jahre alte, heute rund 30.000 Einwohner zählende Stadt Saalfeld. Natürlich, auch hier gab es oberhalb der Saale eine Burg: den Hohen Schwarm, der von Kaiser Karl der Große im 9. Jahrhundert als Schutz gegen slawische Stämme erbaut worden sein soll. Die heute als Naturbühne genutzte Burgruine mit ihrer imposanten Fassade am Ostrand der Altstadt ist immer noch ein gern fotografiertes Wahrzeichen von Saalfeld. Größtes Aushängeschild der Thüringer Stadt sind freilich die berühmten Saalfelder Feengrotten, die als  "farbenreichste Schaugrotten der Welt" seit 1993 im Guiness-Buch der Rekorde eingetragen sind. Doch auch viele weitere touristische Anziehungspunkte erwarten die Besucher.

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Kurz mal nordwärts nach: K o p e n h a g e n

Veröffentlicht am 12.08.2019

Daniel Marschner

Der Nyhavn ("neuer Hafen") mit seinen bunten Giebelhäusern und Traditionsschiffen gehört zu den optischen Visitenkarten Kopenhagens. Foto: Daniel MarschnerDer Nyhavn ("neuer Hafen") mit seinen bunten Giebelhäusern und Traditionsschiffen gehört zu den optischen Visitenkarten Kopenhagens. Foto: Daniel MarschnerKleine Meerjungfrau, Tivoli, Nyhavn und Königsschloss mit Wachablösung - das sind nur einige touristische Attraktionen der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, die ihren vielen Besuchern natürlich wesentlich mehr zu bieten hat. Der flotte Hollywood-Filmsong "Wonderful Copenhagen" aus den 50er Jahren hat die skandinavische Stadt damals in aller Welt berühmt gemacht. Doch was gibt es heute Interessantes über die mehr als 850 Jahre alte, auf mehreren Inseln verteilte Metropole der Dänen mit rund 625.000 Einwohnern zu berichten? Übrigens, der US-Musicalfilm "Hans Christian Andersen", aus dem der zum Evergreen gewordene Gassenhauer stammt,  setzte dem großen dänischen Märchenerzähler ein unterhaltsames Denkmal. Doch dazu später etwas mehr.

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Ausflugstipp: Größte Feldsteinpyramide Deutschlands und Hennickendorfer Wachtelturm

Veröffentlicht am 05.08.2019

Manfred Weghenkel

Bei schönem Wetter besuchen Ausflügler und Wanderer gerne die wiedererstandene Garzauer Pyramide. Foto: Manfred WeghenkelBei schönem Wetter besuchen Ausflügler und Wanderer gerne die wiedererstandene Garzauer Pyramide. Foto: Manfred WeghenkelDie vom großen Garten- und Landschaftsgestalter und Schriftsteller Fürst Hermann von Pückler-Muskau im Branitzer Park bei Cottbus Mitte des 19. Jahrhunderts geschaffenen zwei Pyramiden, von denen die eine immerhin 15 Meter hoch ist, kennen ganz bestimmt viele Berliner und Brandenburger, aber auch nicht wenige Touristen von woandersher. Historische Vorbilder für den überaus weitgereisten Fürsten waren natürlich die weltberühmten königlichen Grabmale aus dem alten Ägypten. Man muss aber weder an den Nil noch in die Lausitz reisen, um ganz in der Nähe der deutschen Metropole ein hochinteressantes pyramidenförmiges Bauwerk sehen zu können. Noch immer ist sie eine Art Geheimtipp: die Pyramide von Garzau im Kreis Märkisch-Oderland, unweit von Rüdersdorf und Strausberg. Ob mit dem Auto oder Rad kommend, erreicht man über Rehfelde die Gemeinde Garzau-Garzin. Sie gehört bereits zur Tourismusregion  "Märkische Schweiz". Im Ortsteil Garzau gibt es einen Parkplatz, von dem aus ein gut 500 Meter langer bequemer Wald- und Wiesenweg zur Pyramide führt.

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(K)ein Geisterbus in Wusterhausen/Dosse

Veröffentlicht am 12.07.2019

Manfred Weghenkel

Der durch den historischen Kern von Wusterhausen/Dosse "geisternde" fahrerlose Hightech-Minibus. Im Hintergrund das besuchenswerte Wegemuseum. Foto: Manfred WeghenkelDer durch den historischen Kern von Wusterhausen/Dosse "geisternde" fahrerlose Hightech-Minibus. Im Hintergrund das besuchenswerte Wegemuseum. Foto: Manfred WeghenkelDie lange Geschichte des nordwestbrandenburgischen Städtchens Wusterhausen an der Dosse seit dem 13. Jahrhundert ist mit dem 11. Juli 2019  sicher um ein historisches Ereignis reicher: Auf dem idyllischen Marktplatz setzte sich der erste wie von Geisterhand gelenkte fahrerlose Linienbus im Bundesland Brandenburg, ja in ganz Ostdeutschland auf öffentlichen Straßen in Bewegung und kreiste viele Male mit Fahrgästen an Bord lautlos, sicher und komplikationsfrei durch den historischen Stadtkern. Es war der - natürlich mit zeremoniellem Tamtam begangene - Start in eine neue Ära des öffentlichen Personennahverkehrs. Das Ganze begann im Herbst 2017 als Forschungsprojekt zu automatisiertem Nahverkehr im ländlichen Raum, konkret: im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Das von acht Partnern getragene Projekt hat ein Volumen von rund 2 Millionen Euro, wovon über 1,5 Millionen vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) kommen.

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Das Auto - in Berlin bald ein Auslaufmodell?

Veröffentlicht am 27.03.2019

Manfred Weghenkel

Die Gesprächsrunde (v. l.): S-Bahnchef Peter Buchner, Verkehrssenatorin Regine Günther, BVG-Manager Helmut Grätz, Moderator Peter Neumann. Foto: Manfred Weghenkel

Die Gesprächsrunde (v. l.): S-Bahnchef Peter Buchner, Verkehrssenatorin Regine Günther, BVG-Manager Helmut Grätz, Moderator Peter Neumann. Foto: Manfred Weghenkel Mobilität in Berlin: ein Dauerthema, das wohl jedermann - ob Berliner, Pendler oder Tourist - angeht. Wohin sie rollt, darüber wurde am 25. März bei dem mit 50 Teilnehmern sehr gut besuchten Medienforum des TourismusDialog.Berlin debattiert. Das Motto: "Unterwegs in Berlin - heute und morgen mobil genug?" Auf dem Podium im Mercure Hotel MOA Berlin hatten verantwortliche Führungskräfte des hauptstädtischen Mobilitätssektors Platz genommen: Regine Günther, Berlins Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung S-Bahn Berlin und Helmut Grätz, Abteilungsleiter für strategische Produktentwicklung der BVG Berliner Verkehrsbetriebe. Moderiert wurde die Veranstaltung von Peter Neumann, Redakteur der Berliner Zeitung.

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Wieder ein starkes Zukunftsevent der Busbranche

Veröffentlicht am 23.03.2019

Manfred Weghenkel

BUS2BUS 2019: Vor der Halle 26 der Messe Berlin präsentierten namhafte Bushersteller ihre modernen und gut gestylten Fahrzeuge.BUS2BUS 2019: Vor der Halle 26 der Messe Berlin präsentierten namhafte Bushersteller ihre modernen und gut gestylten Fahrzeuge.

"Das Wort 'Omnibus' klingt ja ein bisschen angestaubt, aber die Branche ist es keinesfalls." Das sagte der Mobilitätsjournalist und Moderator Don Dahlmann im Vorfeld zur Fachmesse und zum Kongress "BUS2BUS" vom 19. bis 21. März 2019 auf dem Messegelände Berlin. Veranstalter dieses nach 2017 zum zweiten Mal ausgerichteten internationalen Events waren wieder die Messe Berlin und der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo). Unter dem Motto "Nächster Stop: Zukunft" war es nach dem erfolgreichen Start vor zwei Jahren erneut eine nach vorne gerichtete starke Leistungsschau der Busbranche und ihrer zahlreichen Mobilitätspartner. Sowohl die Zahl der Teilnehmer als auch die Ausstellungsfläche stiegen spürbar an.

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ITB 2019: Unterm Funkturm auf Weltreise gehen

Veröffentlicht am 02.03.2019

Manfred Weghenkel

Attraktive Resorts unter Palmen und südlicher Sonne - wie hier auf der Mittelmeerinsel Sardinien - gehören auch 2019 zu den beliebtesten Reisezielen. Foto: Manfred Weghenkel

Attraktive Resorts unter Palmen und südlicher Sonne - wie hier auf der Mittelmeerinsel Sardinien - gehören auch 2019 zu den beliebtesten Reisezielen. Foto: Manfred Weghenkel Alle Jahre im Vorfrühling: Auf dem Messegelände am Berliner Funkturm steigt die größte Reisemesse der Welt. Diesmal vom 6. bis 10. März. Zur Internationalen Tourismus-Börse (ITB) 2019 kommen rund 10.000 Aussteller aus über 180 Ländern und Regionen. In 26 Messehallen informieren sie über die schönsten in- und ausländischen Reiseziele und machen mit ihren kulturellen Darbietungen und kulinarischen Kostproben Lust aufs Reisen. Nach dem erfolgreichen Start 2018 geht das Berlin Travel Festival vom 8. bis 10. März 2019 in der Arena Berlin in die zweite Runde. Mit seinem Festivalcharakter bildet die Veranstaltung eine gute Ergänzung zur ITB Berlin. Sie selbst macht am Privatbesucherwochenende - 9. und 10. März 2019 - allen Reiselustigen und Weltenbummlern wieder Lust auf nah und fern.

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Eisenach lockt mit touristisch-kulturellem Füllhorn

Veröffentlicht am 28.02.2019

Manfred Weghenkel

Das berühmte Wahrzeichen Eisenachs: die seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Wartburg. Foto: André NestlerDas berühmte Wahrzeichen Eisenachs: die seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Wartburg. Foto: André NestlerDie seit vielen Jahren in der ARD laufende TV-Serie "Familie Dr. Kleist" mit Publikumsliebling Francis Fulton Smith in der Hauptrolle hat den ohnehin  schon hohen Bekanntheitsgrad der  Thüringer Stadt Eisenach, wo ja die Serie spielt, in ganz Deutschland noch einmal kräftig gepusht. Nun ja, die in wunderschöner Landschaft gelegene geschichtsträchtige Wartburgstadt Eisenach blickt sowieso auf eine stattliche Anzahl von berühmten Persönlichkeiten zurück, die hier geboren wurden bzw. gewirkt haben: Heilige Elisabeth von Thüringen, die Minnesänger Wolfram von Eschenbach und vermutlich auch Walther von der Vogelweide, Johann Sebastian Bach als größter Sohn der Stadt, Martin Luther, Charlotte von Stein, Fritz Reuter, Richard Wagner, Ernst Abbe und andere.

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Treff der Schlagerwelt von (A)nders bis (Z)ander

Veröffentlicht am 14.01.2019

Manfred Weghenkel

"Ein bisschen Spaß muss sein" - dieser durch Roberto Blanco zum Gassenhauer gewordene Schlager von 1972 taugt auch heute noch dazu, ganze Säle in Stimmung zu bringen. So wieder geschehen am 13. Januar im soeben erweiterten Berliner Mercure MOA-Hotel, wo die diesjährigen "smago! Awards" vor tausenden Schlagerfans aus ganz Deutschland vergeben wurden. Dass die offenbar unverwüstliche Stimmungskanone Roberto Blanco den Dauerhit hier persönlich schmetterte - und das in Anwesenheit des Erfolgskomponisten Christian Bruhn - setzte dem Ganzen noch die Krone auf.

Mit dem Musikpreis "smago! Award" werden seit 2011 die im deutschen Schlager erfolgreichsten Interpreten, Entertainer, Songschreiber, Produzenten und Redakteure auf einem repräsentativen Show-Event geehrt. Veranstalter ist das in Süddeutschland ansässige Online-Musikmagazin "smago!", das es bereits seit 20 Jahren gibt. Dabei trifft sich praktisch das Who is Who der Unterhaltungsszene - vom Shootingstar bis zum Altmeister. Diesmal waren u. a. dabei Thomas Anders, Florian Silbereisen, Roberto Blanco, Heino, Semino Rossi, Peggy March, Helena Vondrácková, Ross Antony, Maite Kelly, Hein Simons ("Heintje"), Stimmen der Berge, Die Cappuccinos, The Lords, die Nachwuchssängerinnen Sonia Liebing und Marie Wegener sowie der "unkaputtbare" Frank Zander.

Bedauerlich, dass kein ostdeutscher Künstler auf der Bühne zu erleben war. Frage: Gibt es in den neuen Bundesländern aktuell keine erfolgreichen Schlagerstars oder handelt es sich auch hier wieder einmal um Westdominanz? Spaßig ist das jedenfalls nicht. 

Einige der Auftritte 2019 sind nachfolgend im Bild festgehalten...

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Wandern, Radeln, Wellness - auch 2019 aktiv die märkische Reiseregion Prignitz entdecken (Teil 2)

Veröffentlicht am 28.11.2018

Manfred Weghenkel

Touristisches Aushängeschild der Prignitz: ein in Deutschland wohl einzigartiges Erlebnisareal für Erholung und Genuss, Kultur, Aktivurlaub, Fitness und Wellness ist die rundum erneuerte Alte Ölmühle in Wittenberge/Elbe.Touristisches Aushängeschild der Prignitz: ein in Deutschland wohl einzigartiges Erlebnisareal für Erholung und Genuss, Kultur, Aktivurlaub, Fitness und Wellness ist die rundum erneuerte Alte Ölmühle in Wittenberge/Elbe.Wer gern auf Schusters Rappen im Land unterwegs ist, findet in der immer bekannter und anziehender werdenden nordwestbrandenburgischen Reiseregion Prignitz - 2018 sind dort rund 400. 000 Gästeübernachtungen zu erwarten - zahlreiche gut ausgebaute und markierte Wanderwege vor. Über die bereits recht oft genutzte Fortbewegung zu Fuß oder per Rad in der Kyritz-Ruppiner Heide habe ich im ersten Teil meines Artikels vom 8. Oktober berichtet. Hier nun mit Blick auf das Reisejahr 2019, für das ja schon jetzt allenthalben nachgedacht und geplant wird, einige weitere interessante Empfehlungen.

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Innsbruck im Herzen Tirols - immer eine Reise wert

Veröffentlicht am 30.10.2018

Daniel Marschner

Der 2246 Meter hohe Patscherkofel im Süden und die bis zu 2749 Meter hohe Karwendelkette im Norden - mittendrin in dieser alpinen Bilderbuchlandschaft liegt die überaus charmante und attraktive österreichische Großstadt Innsbruck. Ferien dort zu machen, ist dank der drei umliegenden Skigebiete häufig eine sportliche Angelegenheit. Doch auch wenn die Alpenmetropole als zweimaliger Austragungsort der Olympischen Winterspiele und traditioneller Standort der jährlichen Vierschanzentournee (Bergisl-Sprungschanze) eng mit dem Wintersport verbunden ist, die atemberaubende Schönheit der Berge und zahlreiche Sehenswürdigkeiten machen die Tiroler Landeshauptstadt das ganze Jahr über zu einem lohnenden Reiseziel.

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Die Prignitz: Alter Landstrich mit neuem Pep (Teil 1)

Veröffentlicht am 08.10.2018

Manfred Weghenkel

Buchstäblich als "Perle der Prignitz" gilt die Kreisstadt Perleberg. Hier der Große Markt mit der Rolandsfigur von 1546 und dem Rathaus im gotischen und neogotischen Stil. Dahinter die ebenfalls stadtbildprägende Pfarrkirche St. Jacobi.Buchstäblich als "Perle der Prignitz" gilt die Kreisstadt Perleberg. Hier der Große Markt mit der Rolandsfigur von 1546 und dem Rathaus im gotischen und neogotischen Stil. Dahinter die ebenfalls stadtbildprägende Pfarrkirche St. Jacobi.Apfelschwemme sowie Mord und Totschlag in Kyritz an der Knatter, Wandern und Biken im ehemaligen "Bombodrom", spritzige Segway-Touren im altehrwürdigen Perleberg, Knieperkohlessen in Neudorf, Schiffsrundfahrt in Havelberg, Burgenbesuche in Lenzen an der Elbe und auf der riesigen Plattenburg bei Bad Wilsnack, E-Bike-Touren auf dem mehrfach ausgezeichneten Elberadweg. Diese und viele andere Anziehungspunkte bietet ihren Besuchern die im äußersten Nordwesten des Landes Brandenburg - etwa in der Mitte zwischen Berlin und Hamburg - gelegene weiter aufstrebende Tourismusregion "Prignitz". Sie gehört zwar nicht zu den spektakulären Wow-Destinationen mit Massentourismus (was ja sogar positiv sein kann), wartet aber nichtsdestoweniger mit zahlreichen Aha-Erlebnissen für Freunde von Natur, Kultur, Kulinarik und Aktivurlaub auf. Dies möchte ich Ihnen in einem mehrteiligen Bericht etwas nahebringen...

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Der neue Müggelturm - ein touristischer Leuchtturm

Veröffentlicht am 30.09.2018

Manfred Weghenkel

Das neugestaltete Areal des Berliner Müggelturmes, das noch weiter ausgebaut wird.Das neugestaltete Areal des Berliner Müggelturmes, das noch weiter ausgebaut wird.Überall, wo Berge und Seen zusammentreffen, sich gleichsam küssen, können wir uns an einem besonders schönen Landschaftsbild erfreuen. Eine solche Bilderbuchlandschaft, freilich im vergleichsweise bescheidenen Maßstab, gibt es bekanntlich auch in Berlin: im Südosten der Stadt nämlich, wo die größte natürliche Erhebung Berlins - die Müggelberge mit dem markanten schlanken Müggelturm - und das größte Gewässer der Stadt - der Müggelsee, auch "Berliner Meer" genannt - dicht beieinander liegen. Optisch am eindrucksvollsten kann man das auf einer Schiffsfahrt von Friedrichshagen aus über den imposanten See mit Blick gen Süden erkennen.

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Auto-Queen Heidi Hetzer tourt bald durch Afrika

Veröffentlicht am 18.09.2018

Manfred Weghenkel

 

Bewundernswert fit: Sogar auf der Motorhaube des Weltreise-Oldtimers "Hudo" präsentierte Heidi Hetzer ihr spannendes Buch.Bewundernswert fit: Sogar auf der Motorhaube des Weltreise-Oldtimers "Hudo" präsentierte Heidi Hetzer ihr spannendes Buch.Wenn es lebende Legenden tatsächlich gibt, dann gehört sie unbedingt dazu: die Berlinerin Heidi Hetzer, erfolgreiche  Unternehmerin und Rallyefahrerin, ist sogar mehr als eine nur lebende Legende. Auch mit ihren 81 Jahren ist die Grande Dame des Automobilsports quicklebendig und quirlig, vital und vorwärtspreschend wie eh und je. Davon konnten sich am 17. September rund 1 600 Verehrerinnen und Verehrer, Freunde und Bekannte der großartigen kleinen Frau persönlich überzeugen. Sie alle waren in das Moabiter Mercure Hotel "Moa" gekommen, nein: gepilgert, um "ihre Heidi" livehaftig zu erleben. Anlass war die Vorstellung des unlängst im Münchener Ludwig Verlag erschienenen Buches von Heidi Hetzer "Ungebremst leben" mit dem Untertitel "Wie ich mit 77 Jahren die Freiheit suchte und einfach losfuhr". Auch etliche Prominente gaben sich die Ehre, so die Schauspielerinnen Barbara Schöne, Maren Gilzer, Simone Rethel sowie der Sänger und Dandy Henry de Winter. Via Videoleinwand zugeschaltet waren Berlins Ex-Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und der ebenfalls legendäre, immer noch aktive 97-jährige Schauspieler Herbert Köfer.

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Größte Christus-Statue der Welt in Swiebodzin (Polen)

Veröffentlicht am 15.08.2018

Manfred Weghenkel

Insbesondere bei schönem Wetter ein wahrhaft himmlischer Anblick!Insbesondere bei schönem Wetter ein wahrhaft himmlischer Anblick!

Auf einer leichten Anhöhe am südlichen Rand der westpolnischen Kleinstadt Swiebodzin (deutsch Schwiebus) thront seit einigen Jahren etwas Großes, ja Großartiges: die mit 52 Metern Höhe imposante weiße Jesus-Statue, die größte ihrer Art in der Welt. Inzwischen ein besonderer Anziehungspunkt nicht nur für Gläubige, sondern auch für Touristen. Man muss also nicht unbedingt z. B. nach Brasilien reisen - die weltbekannte Jesusfigur auf dem Berg Corcovado bei Rio de Janeiro ist sechs Meter kleiner -, wenn man ein solches solitäres Baukunstwerk sehen will. Von Berlin aus über Frankfurt an der Oder sind es per Bahn oder Auto nur rund 160 Kilometer bis Swiebodzin. Das ist ja in rund zwei Stunden (etwa im Rahmen einer Tagestour) locker zu schaffen.

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Reiseziel Paris: Klischees & Mythen hinterfragt (Teil 2)

Veröffentlicht am 04.05.2018

Von Daniel  Marschner

Der Anfang des 19. Jahrhunderts errichtete Triumphbogen gehört zu den bedeutenden historischen Denkmälern in Paris.Der Anfang des 19. Jahrhunderts errichtete Triumphbogen gehört zu den bedeutenden historischen Denkmälern in Paris.Was ist zu halten von der großen Stadt Paris, über die es eine Menge Klischees gibt und um die sich so viele Mythen ranken? Für eine realistische Erwartungshaltung werde ich in den folgenden Absätzen den wichtigsten Aussagen meine persönlichen Eindrücke gegenüberstellen:

Punkt 1: „Die Metro ist berühmt, aber gigantisch und unübersichtlich"

 Auch wenn der Fahrplan etwas abschreckend wirkt: Das Nahverkehrsnetz ist in Paris sehr gut ausgebaut, so dass die Entfernungen zwischen den Stationen überschaubar sind. Im Vergleich zu Berlin sind die Wege innerhalb der Bahnhöfe zwar häufig länger, allerdings sorgt ein durchgängiges und sehr verständliches Leitsystem am Boden und an den Wänden dafür, dass sich auch Touristen problemlos orientieren können.

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Reiseziel Paris: Nützliche Hinweise und Tipps (Teil 1)

Veröffentlicht am 22.04.2018

Von Daniel Marschner

Das monumentale Wahrzeichen von Paris: der 324 Meter hohe, 1887 - 1889 erbaute Eiffelturm.Das monumentale Wahrzeichen von Paris: der 324 Meter hohe, 1887 - 1889 erbaute Eiffelturm.Baden am Strand, wandern in den Bergen oder auf dem Meer eine entspannte Kreuzfahrt genießen - viele Menschen nutzen die Ferienzeit, um aus der eigenen Stadt herauszukommen und anderswo zu entspannen. Gegen Städtereisen wird häufig argumentiert, die Metropolen seien schlicht zu laut, zu voll, zu hektisch und zu teuer. Im Urlaub wolle man doch einmal zur Ruhe kommen und etwas von der Welt sehen. Andererseits gibt es gerade in Städten viele Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, die dank der vorhandenen Verkehrsmittel außerdem gut erreichbar sind. New York, London und Wien sind passende Beispiele. Und eine Metropole darf in dieser Aufzählung auf gar keinen Fall fehlen: Paris, die oft zitierte, viel besungene Stadt der Liebe. Wohl nirgendwo sonst in Europa gibt es so viele bekannte Sehenswürdigkeiten, historische Schauplätze und berühmte Drehorte zu entdecken wie hier im Herzen von Frankreich, seit vielen Jahren einer der meistbesuchten Orte der Welt.

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Neil Diamond ist "77": Happy Birthday and Good Luck!

Veröffentlicht am 24.01.2018

Von Manfred Weghenkel

Der Singer/Songwriter Neil Diamond auf der "Melody Road" im Jahre 2014.
Copyright: Universal MusicDer Singer/Songwriter Neil Diamond auf der "Melody Road" im Jahre 2014. Copyright: Universal Music

Eigentlich sollte hier ein leichter und lockerer, unbekümmerter  Glückwunschartikel zum heutigen 77. Geburtstag der lebenden US-Musiklegende Neil Diamond stehen. Doch die vorgestern aus Amerika eingetroffene überraschende Nachricht - vom Künstler selbst auf seiner Homepage veröffentlicht - hat wie viele andere auch mich erst einmal  ziemlich betroffen und sogar ein wenig ratlos gemacht. Ganz unbekümmert geht es also nicht. Der seit mehr als einem halben Jahrhundert global agierende und verehrte Pop- und Rockstar Neil Diamond gab bekannt, dass er wegen der bei ihm kürzlich diagostizierten Parkinson-Krankheit seine 2017 in den USA und Europa begonnene groß angelegte Welttournee zum 50. Bühnenjubiläum nicht weiter führen kann; damit enfallen auch die für kommendes Frühjahr vorgesehenen 11 Live-Konzerte in Australien und Neuseeland.

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Eine kurzweilige Zeitreise mit Ilse Eliza Zellermayer

Veröffentlicht am 08.01.2018

Die in der Berliner Hotellerie aufgewachsene, einst klassische Sängerin und erfolgreiche Opernagentin hatte viel zu erzählenDie in der Berliner Hotellerie aufgewachsene, einst klassische Sängerin und erfolgreiche Opernagentin hatte viel zu erzählenEigentlich hatte der Veranstalter dieses Events der besonderen Art - Gerhard Kirsch, verdienstvoller Initiator des TourismusDialog Berlin - nur mit etwa 20 Besuchern gerechnet. Es kamen aber heute Nachmittag mehr als dreimal soviel ins luxuriöse Hotel Grand Hyatt am Potsdamer Platz, genauer: in die erst vor einem halben Jahr eröffnete, im Stil der 80iger Jahre gestalteten Jamboree Bar. Volles Haus - ein Zeichen dafür, wie stark das Interesse an dieser Veranstaltung zu Beginn des neuen Jahres war. Die rund 70 Gäste - Journalisten, Künstler, Hotelfachleute und Politiker - erlebten eine kurzweilige, originelle Zeitreise durch nahezu ein Jahrhundert Berliner Hotel- und Kunstgeschichte. Prominenter Gast und authentischer Zeitzeuge war Ilse Eliza Zellermayer, eine lebensbejahende und selbstbewusste Frau, die sich keinesfalls zierte, ihr hohes Alter von 97 Jahren zu nennen. Im Gegenteil. Die Anwesenden wurden schon mal augenzwinkernd darauf vorbereitet, mit ihr in zweieinhalb Jahren gemeinsam den 100. Geburtstag zu feiern. Hohe Erwartung und Spannung also, was die freundliche alte Dame aus dem Berliner Westen zu sagen hatte.

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Der Berliner Lago Maggiore - ein Ausflug zum Langen See nach Wendenschloss lohnt sich zu jeder Jahreszeit

Veröffentlicht am 01.01.2018

Natur pur - der Lange See bei Wendenschloss am Naujahrstag 2018Natur pur - der Lange See bei Wendenschloss am Naujahrstag 2018Warum in die Ferne schweifen - wenn das Gute liegt so nah? Das an Goethes Gedicht "Erinnerung" angelehnte Sprichwort trifft ganz bestimmt auch auf die Ortslage Wendenschloss im südöstlichen Berliner Stadtbezirk Treptow-Köpenick zu. Nach der lärmigen Silvesternacht besonders, aber eigentlich das ganze Jahr über ist es recht angenehm, aus dem urbanen Berlin mal hinaus zu fahren (z. B. mit der Straßenbahnlinie 62) ans idyllische Nordufer der Dahme bzw. des Langen Sees, wo Wendenschloss gegenüber dem bekannten Regatta-Austragungsort Grünau liegt. Von dort verkehrt übrigens ganzjährig die BVG-Fähre F12 nach Wendenschloss. Zuweilen wird der sich etwa 11 Kilometer hinziehende Lange See, der von der Dahme (die in Köpenick in die Spree mündet) durchflossen wird, auch der "Berliner Lago Maggiore" genannt. Nun also das Wanderziel am ersten Tag des neuen Jahres 2018. Herrlich, dass auch das Wetter mitspielt: viel Sonne, um die 10 Grad warm.

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Salon Moon geht auf Welttournee

Veröffentlicht am 06.12.2017

 

Die koreanische Künstlerin Moon SukDie koreanische Künstlerin Moon SukSie ist wohl die bekannteste Koreanerin in der deutschen Multi-Kulti-Metropole Berlin: die Sängerin, Schauspielerin, Moderatorin, Dichterin und Malerin - gleichsam eine Gesamtkünstlerin - Moon Suk. Bereits 28 Jahre lebt sie in Deutschland, seit 18 Jahren in Berlin und ist inzwischen deutsche Staatsbürgerin.  Sie sagt: "Ich bin sehr dankbar für die großartigen Möglichkeiten, hier so kreativ künstlerisch wirken zu können." Bewusst an die legendäre literarisch-musikalische Berliner Salonkultur des 19. Jahrhunderts (Bettina von Arnim, Fanny Lewald, Rahel Varnhagen u.a.m.) anknüpfend, begründete die vielseitig talentierte Künstlerin vor gut drei Jahren in ihrer großräumigen Belle-Etage-Wohnung am Olivaer Platz den "Salon Moon", wo bisher 30 Konzerte mit über 40 MusikerInnen  und rund 1.000 Gästen stattfanden. Nun verfolgt die energiegeladene, sympathische Asiatin ein neues spannendes Projekt: die "Moon World Tour 2018-2019".

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Schriftsteller Ekkehard R. Bader schreibt nun einen Gegenwartsroman mit historischen Bezügen

Veröffentlicht am 03.12.2017

Manfred Weghenkel

Ekkehard R. Bader mit eigener Federzeichnung "Im Oderbruch". Foto: Manfred WeghenkelEkkehard R. Bader mit eigener Federzeichnung "Im Oderbruch". Foto: Manfred WeghenkelElf Bücher hat er bereits geschrieben und in verschiedenen Verlagen herausgebracht. Nun hat der in Berlin-Mahlsdorf und im Oderbruch lebende Schriftsteller Ekkehard R. Bader ein neues Buch unter der Feder oder zeitgemäßer ausgedrückt: im Computer. Dabei betritt der inzwischen 76-jährige Autor sogar für ihn literarisches Neuland. Waren es bisher Berichte, Reportagen, Porträts, Sagen und Gedichte, so wird es jetzt sein erster Roman sein. "Er spielt in der Gegenwart, hat aber starke historische Bezüge", verrät der Autor schon mal ganz allgemein. Doch zunächst einmal: Wer ist eigentlich dieser  "Ekki" Bader, wie ihn seine Freunde nennen?

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Saison im Trüffel-Paradies Piemont

Veröffentlicht am 30.11.2017

Kein Gemälde, sondern ein authentisches Foto: typisches Landschaftsbild im PiemontKein Gemälde, sondern ein authentisches Foto: typisches Landschaftsbild im PiemontHügel reiht sich an Hügel. Viele dieser sanften Erhebungen in der nordwestitalienischen Region Piemont sind von Wäldern und Weinbergen bedeckt oder mit Dörfern, Burgen und Schlössern gekrönt. Dazwischen liebliche Täler. In den Ebenen breiten sich kulturhistorisch sehenswerte Städte aus, wie Casale Monferrato, Alessandria, Asti, Acqui Termi oder die weltberühmte Trüffelmetropole Alba. Hat sich der eigene Wagen oder der Reisebus auf Serpentinenstraßen hochgeschraubt, bieten sich oftmals faszinierende Weitblicke über das Hügelmeer bis zur schneebedeckten Alpenkette. Das Piemont ist ein gefragtes Schlemmerparadies, insbesondere für Liebhaber von feinen Trüffelgerichten und erstklassigen Rotweinen.

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Busse ohne Fahrer bald Realität

Veröffentlicht am 25.11.2017

Der autonom fahrende People Mover EZ 10Der autonom fahrende People Mover EZ 10Wann wird es fahrerlose Busse geben? Wie ist der Stand der Technik in punkto autonomes Fahren? Stimmen die Rahmenbedingungen schon? Solche und ähnliche Fragen treiben sowohl Forscher und Ingenieure als auch bereits Praxisexperten des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) um. Denn die notwendige und auch gesellschaftlich angestrebte Mobilitätswende hin zu mehr Ökologie, Nachhaltigkeit, Elektroantrieben und Digitalisierung betrifft nicht nur den Individualverlehr, sondern auch den öffentlichen Bereich. Eines ist klar: Die "Autonomen" sind im Anrollen....

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K u l t u rK u l t u rL i f e s t y l eL i f e s t y l e   R e i s eR e i s e