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Reise, Kultur & Lifestyle


Aktuelles in Kürze

Das BWG-Preisträgerkonzert in der Sparte "Musical/Chanson" findet traditionell im Friedrichstadt-Palast Berlin statt. Foto: Manfred WeghenkelDas BWG-Preisträgerkonzert in der Sparte "Musical/Chanson" findet traditionell im Friedrichstadt-Palast Berlin statt. Foto: Manfred Weghenkel

 Die Musical- und Chanson-Stars von morgen gesucht

Es ist wieder soweit: Ausschau nach den besten Musical- und Chansontalenten haltend, startet am 1. Juni  der renommierte Bundeswettbewerb Gesang Berlin (BWG) 2019. Bis zum 1. September können sich die angehenden Stars der leichten Muse bewerben, bevor es im Oktober in die deutschlandweiten Vorauswahlen und im November in die Berliner Finalrunden geht. Am 2. Dezember steigt dann im Friedrichstadt-Palast die glamouröse Gala der Wettbewerbssieger.

Der 1966 gegründete BWG Berlin - im jährlichen Wechsel in den Kategorien "Oper/Operette/Konzert" und "Musical/Chanson" stattfindend - ist Europas größter nationaler Gesangswettbewerb und gilt als wichtiges Sprungbrett für die professionelle Gesangskarriere. Auf die Gewinner warten Preisgelder von insgesamt mehr als 50.000 Euro,

Weitere Informationen unter: www.bwgesang.de

 Der strahlende Sieger Maximilian Bandelin zwischen Klaus Tritschler (Bailli Délégeé), Lutz Heyer (Chancelier) und Franz R. Hauk (Bailli der Bailliage Berlin-Brandenburg).   Foto: Alexandra Kapherr Fotografie.

Der strahlende Sieger Maximilian Bandelin zwischen Klaus Tritschler (Bailli Délégeé), Lutz Heyer (Chancelier) und Franz R. Hauk (Bailli der Bailliage Berlin-Brandenburg). Foto: Alexandra Kapherr Fotografie.

Ein Berliner - bester deutscher Jungkoch

Wie die Redaktion Lucullus von J. Kretschmar mitteilte, erreichte beim Concours National des Jeunes Chefs Rôtisseurs, dem nationalen Jungköche-Wettbewerb der Bailliage National d’Allemagne, am 15. April 2019 in Frankfurt am Main der Vertreter der Bailliage Berlin-Brandenburg, Maximilian Bandelin, sensationell den 1. Platz. Insgesamt nahmen 10 Sieger aus den insgesamt 20 regionalen Bailliagen Deutschlands an dem bundesweiten Wettbewerb teil.

Den 2. Platz belegte Erik May vom Deidesheimer Hof (Bailliage Pfalz-Saar-Mosel) und den 3. Platz Lara Panero aus Scharffs Schlossweinstube in Heidelberg (Bailliage Baden-Schwarzwald).

Maximilian Bandelin (24) wird Deutschland beim internationalen Wettbewerb am 20. September 2019 anlässlich des Grand Chapitres von Kanada in Calgary vertreten. Der nun beste Jungkoch Deutschlands hatte am 3. Februar 2019 den regionalen Wettbewerb von Berlin-Brandenburg gewonnen. Er absolvierte im Hotel InterContinental Berlin von 2015 bis 2018 erfolgreich seine Ausbildung zum Koch und arbeitete anschließend als Commis de Cuisine in der Bankettküche des Hotels, wo er jetzt Demichef de Partie ist.

 

Repräsentative Visitenkarte: das neue Foyer des größten Frühjahrsparkes der Welt. Foto: KeukenhofRepräsentative Visitenkarte: das neue Foyer des größten Frühjahrsparkes der Welt. Foto: Keukenhof

Jubiläumssaison in Hollands Frühjahrspark

Pünktlich zum Frühlingsanfang öffnete der weltberühmte Keukenhof in Lisse bei Amsterdam seine Pforten für das Blumenjahr 2019 – eine ganz besondere Saison für den 32 Hektar großen Frühjahrspark: Er feiert ein rundes Jubiläum und wird 70 Jahre alt! Dass das für einen Blumenpark kein Alter ist, beweist das Motto „Flower Power“, dem alle Pflanzungen gewidmet sind. Im Keukenhof werden mehr als sieben Millionen Tulpen, Hyazinthen und Krokusse zu sehen sein. Neben der Farbexplosion in den Gärten sorgen diverse Blumenschauen und Veranstaltungen rund um die Frühblüher für ein ganz besonderes Festival der Sinne. In der Hauptrolle: die Tulpe! Ein Höhepunkt des Themenjahres 2019 ist das romantische Blumenmosaik „Flower Power“, für das die Gärtner bereits im letzten Oktober 50.000 Blumenzwiebeln gesetzt haben: Tulpen, Krokusse und Traubenhyazinthen. Das 250 Quadratmeter große Mosaik zeigt unter anderem eine junge Frau mit John-Lennon-Brille und Blume im Haar. Auch die Inspirationsgärten und die mehr als 20 Blumenshows in den verschiedenen Pavillons sowie die speziellen Veranstaltungen an den Wochenenden folgen ganz dem diesjährigen Motto. Zu den Highlights gehört das  Woodstock-Festival vom 13. bis 19. Mai, mit dem die Saison abschließt.

Mit mehr als einer Million Besuchern aus über 100 Ländern ist der Keukenhof für den niederländischen Tourismus von außerordentlicher Bedeutung. Geöffnet ist er in diesem Jahr bis zum 19. Mai täglich von 8 bis 19:30 Uhr. Erwachsene zahlen 17 Euro, Kinder von vier bis 17 Jahren 8 Euro (Kinder unter drei Jahren frei). 

Informationen: www.keukenhof.nl/de

 

Im Tourismus geht's

weiter bergauf

Das zentralasiatische Hochgebirgsland Tadschikistan ist mit einer Fläche von 143.100 Quadratkilometern und 8,6 Millionen Einwohnern zwar klein, hat aber touristisch große, ja wachsende Anziehungskraft. Nach dem Ende der Sowjetunion 1991 unabhängige Republik geworden, hat sich seither wirtschaftlich und touristisch viel getan. Während 2010 lediglich 160.000 Touristen das Land am Pamir und am Fan-Gebirge besuchten, waren es im "Jahr des Tourismus" 2018 erstmals eine Million. Für die Periode 2019 bis 2022 wurde vom Staat ein großangelegtes Entwicklungsprogramm auf diesem Gebiet beschlossen. Mehr Investitionen, Steuererleichterungen für die Reisebranche, das e-Visa über Internet für Ausländer sind nur einige der Maßnahmen. Ziel: zwei Millionen Besucher jährlich bis 2030.

Das auch hierzulande wachsende Interesse an diesem gastfreundlichen Land mit der attraktiven Hauptstadt Duschanbe und seinen beeindruckenden, insbesondere  alpinen Naturschönheiten mit über 7.000 Meter hohen Gipfeln und wunderschönen Hochgebirgsseen hat den Berliner Trescher-Verlag schon vor Jahren veranlaßt, den sehr informativen, sorgfältig editierten Reiseführer "Tadschikistan" herauszubringen. Inzwischen liegt die 3., aktualisierte und erweiterte Auflage vor, die auf 456 Seiten alle Landesregionen behandelt und mit 21 Stadtplänen, Übersichts- und Regionalkarten sowie über 250 Fotos aufwartet. Hervorzuheben: die ausführlichen praktischen Reisetipps für Individualtouristen.

Traditionelle Musikinstrumente Tadschikistans. Foto: Manfred WeghenkelTraditionelle Musikinstrumente Tadschikistans. Foto: Manfred Weghenkel

 

Traditionsreicher Köcheklub mit frischem Fang. Foto: H.-J. ZeigertTraditionsreicher Köcheklub mit frischem Fang. Foto: H.-J. Zeigert

Wismar wrappt den Hering

Kulinarischer Klassiker: Zum 17. Mal finden auf Initiative des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“ die Wismarer Heringstage statt. In Erinnerung an die goldenen Zeiten des Heringsfangs verwöhnen vom 16. bis 31. März 13 Gastronomen der Hansestadt und Umgebung ihre Gäste mit maritimen Spezialitäten – von frisch gebratenem Hering bis zu eingelegtem Matjes. Neu in diesem Jahr: der Herings-Wrap nach Matjes-Art. Der in einer Teigtasche eingewickelte Fisch wird mit Rösti und Knoblauch-Dip serviert.

Los geht es am 16. März um 10.00 Uhr am Alten Hafen, wo die Fische angelandet werden. In großen Heringskarren werden sie anschließend, begleitet durch ein Blasorchester und einen Schützenverein, zum Marktplatz befördert. Danach werden die Fische frisch zubereitet und Gäste zur Verkostung eingeladen. Dazu gibt es Shantys vom Chor „Blänke“. In den teilnehmenden Restaurants steht der Hering zudem 16 Tage lang ganz oben auf der Speisekarte.
Weitere Informationen: www.heringstage-wismar.de, www.wismar.de

 

Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität.Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität. Mercure Hotel MOA Berlin nun zukunftsfest

 Mit einer rauschenden Party, an der etwa 3.500 Branchenkollegen, Kunden und Freunde des Hauses teilnahmen und die von einem attraktiven Show-Programm gekrönt wurde, präsentierte das Mercure Hotel MOA Berlin, am 8. Januar seine im letzten Jahr bei laufendem Betrieb realisierten umfangreichen baulichen Erweiterungen.

140 neue Zimmer, darunter zehn Maisonette-Suiten, stehen den Gästen nun zusätzlich zur Verfügung. Eine neue, 450 Quadratmeter umfassende Bankettküche wurde ebenfalls fertiggestellt. Spürbar vergrößerten sich auch die Event- und Konferenzflächen. Der Tagungsbereich erstreckt sich nunmehr über drei Etagen mit 35 Konferenzräumen. Nicht zuletzt entstand ein neuer hauseigener Fitnessbereich. Zu den Verbesserungen gehört auch, dass die Rezeption nunmehr ins Zentrum des repräsentativen Atriums verlegt wurde, was den Gästen das Einchecken erleichtert.

"Damit ist unser Haus zukünftig bestens gewappnet insbesondere für das weiter anwachsende Veranstaltungsgeschäft", betonte der energiegeladene langjährige General Manager Paolo Masaracchia, der das 4-Sterne-Hotel, auch wenn es nicht in der City liegt, zu einer der gefragtesten Berliner Adressen entwickelt hat. Weitere Informationen: www.hotel-moa-berlin.de

Die berühmte Berliner Rallyefahrerin Heidi Hetzer beglückwünschte  das MOA Hotel per Video von ihrer Afrika-Tour aus Äthiopien. Fotos: M. WeghenkelDie berühmte Berliner Rallyefahrerin Heidi Hetzer beglückwünschte das MOA Hotel per Video von ihrer Afrika-Tour aus Äthiopien. Fotos: M. Weghenkel

 

Wunderschön die Kutsche mit den Einhörnern - ein Highlight in der neuen Eiswelt Elstal. Foto: Karls Erlebnis-DorfWunderschön die Kutsche mit den Einhörnern - ein Highlight in der neuen Eiswelt Elstal. Foto: Karls Erlebnis-Dorf

 4. Eiswelt Elstal im Erdbeerkönigreich

Der weiter wachsende Freizeitpark "Karls Erlebnis-Dorf Elstal" westlich von Berlin wartet seit Monatsbeginn mit zwei neuen Attraktionen auf: dem zirkusartigen Indoor-Erlebnisareal Gummibeerchen-Land mit tanzenden Bären, Jahrmarktstimmung  und nostalgischem Schnick-Schnack, eingerahmt von einer Gummibeerchen-Manufaktur, sowie der inzwischen bereits 4. Eiswelt Elstal. Als Teil des Gummibeerchen-Landes ist sie Deutschlands größte Eisfiguren-Ausstellung, die unter dem Motto "Komm ins Erdbeerkönigreich"  jung und alt verzaubern will. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern schufen 24 Künstler aus 12 Ländern an 14 Stationen "erdbeerige" Eislandschaften aus 300 Tonnen Eis. Bei einem Rundgang durch die minus sieben Grad kalte Eiswelt erleben die staunenden Besucher fantastische Tierwelten, das Schloss des Erdbeerkönigs, viele Licht- und Musikeffekte sowie eine royale Eisbar, die Feuerzangenbowle, Erdbeer-Glühwein oder -Limes anbietet. Geöffnet ist die neue Eiswelt bis 3. November 2019 täglich von 9 bis 19 Uhr.

 Rasant und farbenprächtig geht's wieder im Show-Tempel an der Friedrichstraße zu. Foto: Manfred WeghenkelRasant und farbenprächtig geht's wieder im Show-Tempel an der Friedrichstraße zu. Foto: Manfred Weghenkel

Die neue Show "Vivid" im Friedrichstadt-Palast

Dazu eine kritische Betrachtung in der Rubrik "Kunst und Kultur"

 Ein eingespieltes Trio: Christian Andresen, Willy Weiland, Thomas Lengfelder (v.l.n.r.)Ein eingespieltes Trio: Christian Andresen, Willy Weiland, Thomas Lengfelder (v.l.n.r.)

Christian Andresen neuer Präsident der DEHOGA Berlin

Mit großer Mehrheit hat die Vollversammlung des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin e.V. (DEHOGA Berlin) am 14. Mai 2018 den Hotelier Christian Andresen zum neuen Präsidenten des Wirtschafts- und Arbeitgeberverbandes der Gastgeber gewählt. Christian Andresen, Managing Partner der The Mandala Hotel GmbH, übernahm das Amt von Willy Weiland, der sich nach drei Legislaturperioden und 14 Jahren erfolgreicher ehrenamtlicher Arbeit nicht mehr zur Wahl stellte. Emotional bewegend dankten die Delegierten Willy Weiland für seine erfolgreiche, zielstrebige und vorwärtsweisende Arbeit für den Verband und die Entwicklung des Tourismus in der Hauptstadt. „In diesen 14 Jahren war er nicht nur unser dynamischer ehrenamtlicher Präsident, sondern auch Botschafter, Diplomat in Sachen Gastlichkeit, Vermittler und Wegbereiter“, fasste Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Berlin, in seiner Rede zusammen.

Christian Andresen hat den Staffelstab übernommen. Der 52-Jährige arbeitet seit 2013 im Präsidium des DEHOGA Berlin. Seine Hotellaufbahn begann 1988 in Hamburg mit einer Ausbildung zum Hotelfachmann im Atlantic Hotel Kempinski. Es folgten verschiedene Tätigkeiten im Controlling in Hamburg und Leipzig. 1998 ging der Hotelier nach Berlin, wo er ein Jahr später das The Mandala Hotel am Potsdamer Platz eröffnete. Seitdem ist er zusammen mit Lutz Hesse als Geschäftsführender Gesellschafter für The Mandala Hotel und The Mandala Suites tätig. „Die gegenwärtigen und langfristigen Herausforderungen für unsere Branche sind vielfältig und umfangreich. Das reicht von der Digitalisierung und hört beim Kampf gegen immer höher werdende bürokratische Hürden noch nicht auf. Wir als Verband sind für diese Herausforderungen gut aufgestellt und sprechen mit einer starken, gemeinsamen Stimme“, so der neu gewählte Präsident Christian Andresen. Info und Foto: DEHOGA Berlin

Im wildromantischen Dunajec-Tal rollt's gut. Bild: Wikinger ReisenIm wildromantischen Dunajec-Tal rollt's gut. Bild: Wikinger Reisen

Newcomer und Klassiker

für Radtouristen

Immer schön flüssig am Ufer entlang. Die Nase im Wind, den Blick aufs Wasser – das hat was. Wikinger Reisen, der anerkannte Spezialist für guten Wanderurlaub,  bietet auch 2018 Individualisten oder Kleingruppen jede Menge „Flusstouren“ an: Klassiker auf dem Donau-, Main- oder Mosel-Radweg. Und Geheimtipps – etwa entlang des französischen Doubs in Franche-Comté oder des Dunajec in Südpolen.
Radfans auf der Suche nach „Neuland“ kommen in Kleinpolen auf ihre Kosten – dort erwartet sie der Dunajec-Radweg. Gemeinsam erleben sie Krakau und die Hohe Tatra, entdecken die älteste Holzkirche Polens, besuchen Ritterdörfer und testen den besten Sliwowitz. Auch das Bilderbuchstädtchen Alt-Sandez steht bei dieser 11-tägigen geführten Reise auf dem Programm.
Ein „flüssiger“ Newcomer ist auch der französische Doubs. Individuelle Radurlauber mit Lust auf Neues reisen 2018 nach Franche-Comté. Entspannte Touren bringen sie von Montbéliard über Belfort und Besançon bis in die Senf-Metropole Dijon. Zur malerischen Natur kommt jede Menge Genuss: Franche-Comté, die Freigrafschaft Burgund, ist für eine gute und authentische Küche bekannt.

Die singenden Fontänen und Kolonnaden im tschechischen Marienbad. Foto: CzechTourismDie singenden Fontänen und Kolonnaden im tschechischen Marienbad. Foto: CzechTourism Marienbad feiert 200 Jahre Kurtradition

In diesem Jahr blicken viele Kurorte in Böhmen und Mähren auf die Gründung des ersten tschechoslowakischen Staates vor 100 Jahren zurück. Denn dieses Ereignis ist auch mit einem Aufschwung des Kurwesens verbunden. Im Mai wird in vielen der rund drei Dutzend tschechischen Kurbäder die neue Saison mit Festen und der traditionellen Weihe der Quellen offiziell eröffnet.

Viele Kurorte in Tschechien waren schon im 19. Jahrhundert Treffpunkt von Adeligen und Künstlern aus ganz Europa. Nachdem das Kurwesen mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs fast zum Erliegen kam, nahm es mit der Gründung des ersten tschechoslowakischen Staates im Oktober 1918 einen neuen Aufschwung.

Doppelten Grund zum Feiern gibt es in Mariánské Lázně (Marienbad). Dort feiert man 200 Jahre Kurtradition; am 6. November 1818 wurde Marienbad offiziell als Kurort anerkannt. Traditionell wird dort am zweiten Mai-Wochenende die Kursaison feierlich eröffnet. Beim Umzug in historischen Kostümen trifft man berühmte Gäste der Vergangenheit wie den britischen König Edward VII. Nach einem uralten Brauch werden an diesem Wochenende die Quellen geweiht und das Westböhmische Symphonieorchester gibt ein Konzert. Schon zwei Wochen zuvor, am 30. April, wird die Singende Fontäne an den Kurkolonnaden nach der Winterpause wieder in Betrieb genommen. Die Gäste können dann wieder zu jeder ungeraden Stunde die Wasserspiele zu klassischer Musik verfolgen.

Erfolgsproduzent Bernhard Kurz.

Foto: Manfred WeghenkelErfolgsproduzent Bernhard Kurz. Foto: Manfred Weghenkel
Tina Turners Lebensweg

im Estrel Festival Center

Seit mehr als zwanzig Jahren laufen im Hotel Estrel Berlin an der Sonnenallee in Neukölln erfolgreich die von Las Vegas inspirierten spektakulären Doppelgänger-Shows "Stars in Concert". Alle namhaften Größen der internationalen Rock- und Popmusik gaben sich in Gestalt optisch und stimmlich täuschend echter Doubles bisher ein Stelldichein. Entweder in bunter Mischung als "Sechser-Pack" pro Konzertabend, was die Regel ist,  oder in etwas aufwendiger angelegten Specials bzw. Musicals, die einem Superstar, wie Elvis Presley, oder einer Band, wie The Beatles, gewidmet sind.
Seit dem 21. Februar gibt es nun das bewegte Leben der US-amerikanischen Rockröhre Tina Turner als Musical "Simply the Best". Mit etwa  180 Millionen verkauften Tonträgern gehört sie zu den erfolgreichsten Sängerinnen überhaupt. 

Estrel-Musikproduzent Bernhard Kurz zeichnet die über fünf Jahrzehnte währende Karriere Tina Turners leicht und spritzig  nach - von den bescheidenen Anfängen im Jahre 1958 als Backgroundsängerin in der Band ihres späteren Ehemanns Ike Turner, den großen Chart-Erfolgen des Duos Ike & Tina Turner über die schmerzvolle Trennung von Ike und den schweren solistischen Neustart in den 1980er Jahren bis hin  zu den großen Welthits wie "Private Dancer", "We Don't Need Another Hero", "GoldenEye" oder eben "Simply the Best". Dargestellt wird Tina von der ebenfalls aus Amerika stammenden Dorothea "Coco" Fletcher, die zu den professionellsten Tina-Turner-Lookalikes gehört, wovon sich die Estrel-Besucher schon seit langem überzeugen konnten. Begleitet wird Coco Fletcher in dieser mitreißenden, über zwei Stunden währenden Live-Show von excellenten Musikern, wie dem Grammy-Preiträger Vasti Jackson als Ike Turner und dem fabelhaften Background-Trio "The Ikettes". Gespielt wird das Musical "Simply the Best" in Berlin bis 18. März 2018. Danach geht es auf Tournee.

Übrigens, die inzwischen 78-jährige Tina Turner, die 2009 das letzte Mal auf Welttournee ging und seit 2013 Schweizer Staatsbürgerin ist,  bekommt - genauso wie der legendäre Singer/Songwriter Neil Diamond - für das herausragende Lebenswerk den Grammy Lifetime Achievement Award 2018.

Bestens drauf: Coco Fletcher
als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred WeghenkelBestens drauf: Coco Fletcher als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred Weghenkel

Vicke Schorfers Stadtansichten, Foto: KEDVicke Schorfers Stadtansichten, Foto: KED

 15. Eiswelt in Rövershagen zeigt 800 Jahre Rostock

Unter dem Titel „Die geheimnisvolle Stadt – 800 Jahre Rostock“ feiert die jetzt eröffnete 15. Eiswelt Rövershagen mit einer spektakulären Ausstellung das große Jubiläum der Hansestadt. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern versetzen an insgesamt 18 Stationen Geschichten aus mehr als 350 Tonnen Eis Besucher ins Staunen. Die gefrorene Erlebniswelt nimmt große und kleine Gäste mit auf eine kuriose Reise durch 800 Jahre Stadtgeschichte, porträtiert humorvoll historische Figuren und erzählt augenzwinkernd bisher unbekannte Anekdoten aus der Region. Ergänzt wird die außergewöhnliche Ausstellung um geeiste Rutschen, eine Koggen-Eisbar und ein Eishotel mit zwei Zimmern, die zu kuscheligen Übernachtungen bei minus sieben Grad einladen. Die 15. Eiswelt im „Eiswerk“ in Karls Erlebnis-Dorf Rövershagen ist bis Ende Oktober 2018 täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.         

 

Erste Porzellankirche auf der     Leuchtenburg

Die unweit der B 88 zwischen Rudolstadt und Jena bei Kahla 400 Meter über dem Tal gelegene Leuchtenburg gilt als eine der schönsten Höhenburgen unseres Landes. Die vielbesuchte "Königin des Saaletales" ist um eine neue Attraktion reicher geworden: Nach rund 145 Jahren anderweitiger Nutzung wurde die alte Burgkapelle zur ersten Porzellankirche Deutschlands umgestaltet. Die Pläne für den Raum mit seiner einzigartigen Atmosphäre stammen von dem in Los Angeles lebenden Architekten Michael J. Brown, ein Schüler des Star-Architekten Daniel Libeskind. Für die Besucher werden dort nun neben den regelmäßigen Orgelkonzerten anspruchsvolle Veranstaltungen stattfinden. So wird z. B. im Oktober 2018 eine Chorwoche mit namhaften Chören aus dem In- und Ausland stattfinden.

 

 Parkhotel Rügen - auch bei Gruppen beliebtParkhotel Rügen - auch bei Gruppen beliebt

 

Das Parkhotel Rügen wird zunehmend digitaler

Im Herzen von Deutschlands größter Insel liegend, blickt das Parkhotel Rügen mit  neuer virtueller Information in die Zukunft der Gästekommunikation. Gemeinsam mit dem Virtual Reality-Anbieter VR Easy aus Brandenburg entwickelte das Bergener Urlaubs- und Geschäftsreisehotel eine 360 Grad-Führung durch alle Innen- und Außenbereiche des Hauses. „Mit Hilfe des neuen digitalen Angebots können sich unsere Gäste bereits vor ihrem Aufenthalt ein genaues Bild vom Hotel machen“, sagt Direktorin Charis Schalley. Die digitale Hausführung wird ab sofort online sowie auf Messen mit  VR-Brillen angeboten.
Mit der virtuellen Plattform steht das Parkhotel Rügen am Anfang eines Digitalisierungsprozesses. Die 3D-Hotelführung soll zukünftig um weitere interaktive Elemente erweitert werden.

 

Winterfun mit Snowmobilen im großen alpinen Skiareal von Vemdalen (Provinz Härjedalen) Foto: M. Nikkinen Winterfun mit Snowmobilen im großen alpinen Skiareal von Vemdalen (Provinz Härjedalen) Foto: M. Nikkinen

 

 Nordschweden - schneesicheres  Winterwunderland

Die nordschwedische Region Västerbotten unweit des Polarkreises präsentiert sich meist bis weit in den April als echtes Winterparadies mit reichlich Schnee und zugefrorenen Seen vom Meer bis hinauf ins Fjäll. Idealer Ausgangspunkt für nordische Winterabenteuer ist die Stadt Skellefteå (sprich: Schelleffteo): Die jüngste Stadt an der Küste Nordschwedens bietet den perfekten Mix aus Stadtleben und Kultur mitten in kontrastreicher (Winter-)Natur. Wo sonst kann man zum Beispiel mitten im Ort auf einem zugefrorenen Fluss eine Schneemobil-Tour machen? Übrigens, auf dem Eis gelten dieselben Regeln wie auf der Straße. Verkehrsschilder helfen beim Orientieren. Wem das zu rasant ist, dem sei eine geführte Schneeschuhwanderung empfohlen. Auf dem Fluss Skellefteå Älv – und je nach Eisdichte sogar auf der zugefrorenen Ostsee – geht es mit ortskundigem Guide zwei Stunden lang durch tiefen Schnee bis hinaus in die Wälder rund um das 1845 gegründete Skellefteå. Unterwegs erwartet Teilnehmer eine Fika, die typisch schwedische Kaffeepause, mit wärmenden Getränken und Snacks.

 Wer Västerbottens winterliche Natur ausführlich entdecken will, kann im Februar kommenden Jahres bei Swenature fünf Tage lang Eis, Schnee und die klare Winterluft der Inselwelt bei Skellefteå entdecken. Im Aktivpaket enthalten sind unter anderem eine Schneeschuhwanderung, eine Elchsafari mit Schneemobil, eine Ausfahrt mit einem Eisbrecher, Übernachtung, Verpflegung und vieles mehr. Tipp: Nach einem Tag in unberührter Natur bietet Skellefteå eine Reihe Restaurants, in denen traditionelle Norrland-Gerichte neben Gourmetmenüs mit regionalen Zutaten auf der Karte stehen.

 Grüne Woche 2019 wieder mit bunter Vielfalt

Von Manfred Weghenkel

Berlin, 16. Januar 2019. Ahle-Wurscht aus Hessen, blühende Blumen als Vorboten des Frühlings, deutsche und internationale Länderausstellungen, Erlebnisse auf dem Bauernhof, Genießerangebote, Haustechnik und Küchengeräte, Reitsportvents, Tiervorführungen, touristische Attraktionen, Weinverkostungen, Zukunftstrends der Ernährung und vieles andere - also wieder eine bunte Vielfalt von A bis Z bietet die traditionelle  Internationale Grüne Woche Berlin (IGW). Vom 18. bis 27. Januar läuft sie in den Messehallen am Funkturm.

Köstliche Happen aus dem diesjährigen Partnerland Finnland. Köstliche Happen aus dem diesjährigen Partnerland Finnland. Auf der globalen Leitmesse für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau präsentieren sich diesmal 1.750 Aussteller aus 61 Ländern. Das ist die bislang höchste Beteiligung in der 93-jährigen Geschichte dieser größten Agrarmesse der Welt. Die Bundesregierung zeigt mit drei Sonderschauen des Landwirtschafts-, Entwicklungs- und Umweltministeriums Flagge. Finnland ist bei seiner 25. Jubiläumsbeteiligung das erste nordische Partnerland der IGW. Das nördlichste Agrarland der EU stellt in Halle 10.2 unter dem Motto „Aus der Wildnis“ erstmals in großer Vielfalt Produkte aus der arktischen Landwirtschaft vor. 

Die besucherstärkste Berliner Messe gibt eine globale Marktübersicht der Ernährungswirtschaft und zeigt das größte Angebot an regionalen Spezialitäten auf Messen. Höhepunkt bei den mehr als 300 Fachveranstaltungen ist das 11. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA, 17.-19.1.), zu dem rund 70 Landwirtschaftsminister sowie die Spitzenvertreter des globalen Agribusiness‘ erwartet werden. Das Leitthema lautet „Landwirtschaft digital - Intelligente Lösungen für die Landwirtschaft der Zukunft“. Die landwirtschaftlich und gartenbaulich geprägten Sonderschauen der Grünen Woche 2019 schaffen eine einzigartige Erlebniswelt für das Publikum. Mit 125.000 Quadratmetern ist die zur Verfügung stehende Hallenfläche auf dem Berlin ExpoCenter City ausverkauft. Die Messe Berlin erwartet in den zehn Messetagen rund 400.000 Fach- und Privatbesucher.

Die Fischzucht Puumalan Lohi in unberührter finnischer Natur.Die Fischzucht Puumalan Lohi in unberührter finnischer Natur.Was Deutschlands Regionen an Nahrungs- und Genussmitteln zu bieten haben, wird bei den Gemeinschaftsbeteiligungen der deutschen Bundesländer serviert: Badische Schäufele, hessische Ahle-Wurscht oder Freiberger Eierschecke, regionale Spezialitäten munden den Verbrauchern und sind so vielfältig wie nirgendwo sonst auf der Internationalen Grünen Woche Berlin 2019 zu kosten. Rund 500 Aussteller von der Küste bis zu den Alpen servieren mit viel Lokalkolorit ihre heimischen Genüsse. Bayern (Halle 22b), Baden-Württemberg (5.2b), Berlin (21b), Brandenburg (21a), Hessen (22a), Mecklenburg-Vorpommern (5.2b), Niedersachsen (20), Nordrhein-Westfalen (5.2a), Rheinland-Pfalz (9), Sachsen (21b), Sachsen-Anhalt (23b), Schleswig-Holstein (22a), Thüringen (20).

„Wie schmeckt die Zukunft?“ – Antworten geben der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) und die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) in Halle 22a. Impulse setzen in der Trendshow der Lebensmittelbranche Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Handel und Systemgastronomie sowie aus der Food Startup-Szene. Die Besucher lernen beispielsweise das weltweit erste alkoholfreie Proteinbier kennen, proteinreiche Hanfsamen im Müsli, Salat oder Smoothie, die Jackfrucht aus Sri Lanka oder die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Mikroalge.

Vom Polarkreis kommen diese Getränke des Lapland Food Club.Vom Polarkreis kommen diese Getränke des Lapland Food Club.Auf dem Landgut Malmgard wird fangfrischer Lachs serviert.Auf dem Landgut Malmgard wird fangfrischer Lachs serviert.Neue Geschmackserlebnisse bietet die Markthalle 1.2a – vor allem mit nationalem und internationalem Street Food. Algenpastete, mexikanische Burritos oder scharfe Chickenwings aus Korea treffen immer mehr den Geschmack experimentierfreudiger Verbraucher. Vegetarisches Street Food aus Afrika wie Bricka Sweet n´spicy mit Süßkartoffeln, veganes Gurkenlimetteneis am Stiel mit Gurkenscheibe, chinesische Dumplings in Chili-Öl, japanische Ramen-Suppe und peruanisches Pisco Sour, sogar gebratene Insekten, Insektenriegel und Käsekuchenschnaps finden sich hier auf der Speisekarte. 

Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, wo ihr Essen herkommt, wie die Tiere gehalten werden und welche Mittel auf den Feldern ausgebracht werden. Um die Bevölkerung stärker ins Gespräch über moderne Landwirtschaft zu bringen, baut das Forum Moderne Landwirtschaft gemeinsam mit rund 60 Unternehmen, Organisationen sowie Verbänden aus der Agrarbranche den ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 auf – und das bereits zum 20. Mal!

Bayerische Blasmusik sorgt auf jeder Grünen Woche für gute Stimmung.Bayerische Blasmusik sorgt auf jeder Grünen Woche für gute Stimmung.Milch verkosten, am Steuer eines Traktors Platz nehmen oder dem handwerklichen Treiben in der gläsernen Bäckerei zuschauen: Der ErlebnisBauernhof ermöglicht den Besuchern viele spannende Einblicke in die Moderne Landwirtschaft – live vor Ort oder in Form von 360-Grad-Videos und 3D-Anminationen bis hin zu einem virtuellen Streifzug durch die Betriebe mittels augmented reality,

 Stimmgewaltig und quicklebendig geht es in den Hallen 25 und 26 zu. Hier bellen und blöken, muhen und miauen Hunderte der beliebten und seltenen Haus- und Heimtiere – eine gehörige Prise Stallgeruch inklusive. Zwei Bundesschauen für Sportponys (18.-20.1.) und Robustponys (21.-22.1.), Polosport und die HIPPOLOGICA (24.-27.1.) als das Hallenreitsportevent der Grünen Woche, die Präsentationen von landwirtschaftlichen Nutztieren bis hin zum Wollschwein als der gefährdeten Rasse des Jahres sind nur einige Highlights. Überaus sehenswert ist die „WELT DER RINDER“ in den Ställen der Tierhalle 25 - mehr als 20 verschiedene Rinderrassen unterschiedlicher Nutzungsformen. Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände wird Wissenswertes zu den Schaf- und Ziegenrassen und ihre landwirtschaftliche Nutzung veranschaulichen.

Nicht nur bei "Tulpen aus Amsterdam" - Blumenliebhaber kommen stets auf ihre Kosten.Nicht nur bei "Tulpen aus Amsterdam" - Blumenliebhaber kommen stets auf ihre Kosten.Wenn Berlin im Januar noch von winterlichen Grautönen geprägt ist, zeigen Landgard und die Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ die blumige Seite einer lebendigen Großstadt. In der Blumenhalle 9 werden unter dem Motto „Blooming City: bunt – kreativ– natürlich“ vielfältige urbane Kulissen mit Tausenden Blumen und Blüten völlig neu inszeniert. Die Grüne Woche-Besucher werden zehn Tage lang mit floraler Vielfalt und Ästhetik, spannenden Mitmach-Aktionen, Influencer-Aktionen vor Ort und einem Gewinnspiel für Blumen und Pflanzen begeistert. Für die aufwändige Umsetzung der attraktiven garten- und landschaftsbaulichen Gestaltungen zieht die Blumenhalle wieder in die 7.500 Quadratmeter große Halle 9, wo sie viele Jahrzehnte bis zum Jahr 2015 angesiedelt war. Die urbanen Szenerien werden gestaltet mit mehr als 60.000 Blüten und über 30.000 wieder verwertbaren Paletten.

                                                                                  Textredaktion und Fotos (2): Manfred Weghenkel

Quelle und Fotos (4): Messe Berlin GmbH

 

Wichtige Besucher-Informationen 

Bei den Öffnungszeiten und Eintrittskarten bietet die Messe Berlin viele Varianten für den geplanten oder spontanen Messebesuch. Geöffnet ist die Messe vom 18. bis 27. Januar für Fach- und Privatbesucher von 10 bis 18 Uhr, am „Langen Freitag“ (25.1.) von 10 bis 20 Uhr. Die Tageskarte kostet 15 Euro, Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Ermäßigte Karten für Schüler und Studenten kosten zehn Euro. Von Montag bis Freitag gibt es die Happy Hour-Karte täglich ab 14 Uhr für zehn Euro und die Familienkarte (max. 2 Erwachsene und max. 3 Kinder bis 14 Jahre) für 31 Euro. Das Sonntagsticket (20. oder 27.1.) kostet zwölf Euro (gilt nur an einem der beiden Sonntage). Die Sonntage eignen sich besonders für Familien. Gruppen ab zwanzig Personen zahlen für die Tageskarte zwölf Euro, Schülergruppen mit Schulbescheinigung vier Euro pro Schüler. Die Grüne Woche-Dauerkarte ist für 42 Euro erhältlich. Alle Infos zur Onlinebuchung von Eintrittskarten unter https://www.gruenewoche.de/FuerBesucher/Tickets/

 

In der Prignitz ist jetzt Knieperkohlsaison

Pritzwalk, im November 2018. In den kalten Monaten haben Kohlgerichte wieder Saison. In der nordwestbrandenburgischen Region Prignitz ist aber Kohl nicht einfach Kohl. Hier kommt ab Mitte November der „Knieperkohl“ auf die Teller. Diese deftige und zugleich gesunde regionale Spezialität hat eine lange Historie und gilt als Prignitzer „Nationalgericht“. Die Saisoneröffnung fand am 10. November mit einem regionalen Bauernmarkt und Familienfest mit vielen Aktionen in der Knieperstadt Pritzwalk statt. Das Fest lädt dazu ein, neben Knieperkohl auch andere Köstlichkeiten der Prignitz zu probieren.

Jean Duwe, Manager im Fleischerbetrieb "Die Neudorfer", bietet oft und gerne deftige Knieperkohlgerichte an.Jean Duwe, Manager im Fleischerbetrieb "Die Neudorfer", bietet oft und gerne deftige Knieperkohlgerichte an.Das Sauergemüse Knieperkohl, auch bekannt als „Knieper“ oder „Sur’n Hansen“, wird aus verschiedenen Kohlsorten hergestellt und meist mit Eisbein, Kassler, Lungenwurst oder Knacker sowie Kartoffeln serviert. „Der Knieperkohl entstand im Dreißigjährigen Krieg. Durch Plünderungen und Seuchen im Krieg lebte in der Prignitz nur noch ein Bruchteil der ursprünglichen Bevölkerung. Im Winter aßen die Menschen sonst Sauerkraut, doch in dem verwüsteten Landstrich gab es wenig zu essen, Weißkohl war nicht mehr vorhanden. So entschlossen sich die Prignitzer in der Not, blauen Stangenkohl zu säuern, der eigentlich reines Viehfutter ist“, erläutert Mike Laskewitz, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz e.V. Als bessere Zutaten verfügbar waren, ergänzte und verfeinerte man die Rezeptur. Heute besteht Knieperkohl meist aus Weißkohl, Grünkohl und blauem Markstammkohl, der beim Kochen braun wird und deshalb auch Braunkohl genannt wird. „Der Kohl wird kleingeschnitten und in Wasser aufgekocht, anschließend ausgedrückt, eingesalzen und schichtweise mit Wein- und Kirschblättern in Steintöpfe gepresst und beschwert, so dass die Blätter unter der sich bildenden Flüssigkeit verbleiben und für vier bis zehn Wochen milchsauer vergären“, so der Tourismuschef.

Ausgesprochen lecker: Knieperkohl mit mediterraner Wurst.Ausgesprochen lecker: Knieperkohl mit mediterraner Wurst.Mit Blick auf die offizielle Knieperkohlsaisoneröffnung auf der Freifläche vor dem Pritzwalker Kulturhaus und im Kulturhaus  sagte Jean Duwe, Fachberater Handel und Gastronomie der Neudorfer Fleischerei GmbH: „Dem Tourismusverein Pritzwalk und Umgebung e.V. ist es in diesem Jahr erneut gelungen, dank der Unterstützung von pro agro, dem Verband zur Förderung des ländlichen Raumes in der Region Brandenburg-Berlin, ein großes Familienfest mit vielen Aktivitäten und tollen kulturellen Beiträgen wie Livemusik und Unterhaltung sowie einem regionalen Bauernmarkt zu organisieren.“ Von Glühwein, Kaffee und Kuchen bis hin zu leckeren Knieperkohlgerichten und neuen Knieperspezialitäten fanden die Besucher der Saisoneröffnung eine Vielzahl von regionalen Produkten und Erzeugnissen, die zum Kosten und zum Mitnehmen einluden, darunter geräucherter Fisch, Fleisch, Käse, Obst und Gemüse aus der Region sowie vielfältige Honigerzeugnisse von regionalen Imkern. Heimisches Handwerk und handwerkliches Können präsentierten Stände mit Floristik, Holzschnitzereien, Keramik und Strickwaren.

Der blaue Markstammkohl - hier die Ernte - ist Hauptbestandteil des Knieperkohls. Foto: Jens Wegner FotografieDer blaue Markstammkohl - hier die Ernte - ist Hauptbestandteil des Knieperkohls. Foto: Jens Wegner FotografieDie Gäste der Saisoneröffnung wurden in diesem Jahr erstmals durch den neuen Knieperproduzenten und Vermarkter, die Neudorfer Fleischerei GmbH, mit leckeren Knieperkohl-Gerichten versorgt. Doch nicht nur zum offiziellen Saisonauftakt gab es Knieperkohl in der Prignitz. Die deftige Spezialität wird bis zum Abschluss der Knieperkohl-Saison mit dem Sur´n Hansen-Markt in Perleberg am 2. März 2019 auf vielen Speisekarten der Prignitzer Restaurants und Gaststätten serviert. Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 18. bis zum 27. Januar 2019 wird der Knieperkohl besonders vielfältig präsentiert. Von traditionell deftig über ländlich experimentell bis hin zu süßen Varianten setzen die Prignitzer Gastronomen dem Kohlgericht dabei keine Grenzen. Wer den Knieper lieber in den eigenen vier Wänden genießen möchte, kann den Knieperkohl auch im Glas in den Filialen der Neudorfer Fleischerei in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sowie in ausgewählten Einzelhandelsgeschäften kaufen.  

                                                                                          Redaktion und Fotos (2): Manfred Weghenkel

 

Quelle:

Tourismusverband Prignitz e.V. und meeco Communication Services

 

Voll-gutes Galadiner mit "Jurkensalat + ungerollter Mops" sowie "Kalb & Karotte" aus Meisterhand

 Die glücklichen Trophäengewinner: Daniel Achilles (Bildmitte) sowie Nicholas Hahn, André Macionga, Kristof Mulack und Martin Müller, Dietmar Rogacki, Billy Wagner.Die glücklichen Trophäengewinner: Daniel Achilles (Bildmitte) sowie Nicholas Hahn, André Macionga, Kristof Mulack und Martin Müller, Dietmar Rogacki, Billy Wagner.

Berlin, 14. Oktober 2018. Die deutsche Hauptstadt strotzt ja nur so von originellen Eventlocations. Eine davon ist seit 2015 das 1.150 qm Nutzfläche und 1.200 Personen Platz bietende Vollgutlager auf dem Gelände der Alten Kindl Brauerei an der Rollbergstraße in Neukölln. Vollgutlager? Diese frühere Produktionshalle, wo auf langen Fließbändern das Vollgut (Flaschen und Getränkekästen) bearbeitet wurde, ist heute ein gefragter Veranstaltungsort. Der raue Charme eines Industriegebäudes, ausgestattet mit moderner Technik, bietet vielfältige Möglichkeiten für Ausstellungen, Präsentationen, Konferenzen, Bankette Partys und mehr. So gesehen, war es eine sehr gute Wahl der landeseigenen Gesellschaft "Berlin Partner", am 13. Oktober ihr 22. Gala-Diner mit den lukullischen Kreationen der Berliner Meisterköche 2018 genau dort zu zelebrieren.

Ein Servicemitarbeiter weist den Gästen den Weg zum Vollgutlager.Ein Servicemitarbeiter weist den Gästen den Weg zum Vollgutlager.Die Köche lassen sich beim Fertigstellen der Gerichte zuschauen.Die Köche lassen sich beim Fertigstellen der Gerichte zuschauen.Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner: „Berlin steht für Freiheit, Vielfalt, Kreativität, Internationalität und Experimentierfreude – immer mit dem Blick auf etwas Neues. All das vereint die Stadt zu einem außergewöhnlichen Gastronomie-Standort. Berlin ist aufgrund seiner einzigartigen Gegenwart und Geschichte auch Stadt der bunten Kieze und Viertel. Dies macht sie so lebens- und liebenswert, und die Gastroszene ist inzwischen ein integraler Bestandteil des kreativen Berlins. Mit dem Format der Berliner Meisterköche haben wir Pioniergeist gezeigt und über Jahre hinweg eine Marke mit Strahlkraft für den Standort aufgebaut. Ein besonderer Dank gilt unserer unabhängigen Jury, die sich Jahr für Jahr an die schwierige Aufgabe macht, die Berliner Meisterköche zu finden.“ 

Berlin Partner-Chef Dr. Stefan Franzke (li.) und Jury-Vorsitzender Dr. Stefan Elfenbein bei der Begrüßung.Berlin Partner-Chef Dr. Stefan Franzke (li.) und Jury-Vorsitzender Dr. Stefan Elfenbein bei der Begrüßung.

Auch bei blauer Saalbeleuchtung - Berlins diesjährigem Meisterkoch Daniel Achilles sah man die Freude an.Auch bei blauer Saalbeleuchtung - Berlins diesjährigem Meisterkoch Daniel Achilles sah man die Freude an. 

 

 

 









Die Berliner Meisterköche, die Berlin Partner seit 1997 auszeichnet, stehen für die weiter aufstrebende, immer erfolgreicher werdende Hauptstadt-Kulinarik. Mehr als 130 Köche und Gastronomen wurden bisher in den verschiedenen Kategorien der Berliner Meisterköche ausgezeichnet. Zu den ehemaligen Preisträgern gehören u. a. Kolja Kleeberg, Tim Raue und Markus Semmler. Die diesjährigen Preisträger zeigten beim voll-guten Gala-Diner ihr Können und präsentieren den rund 400 geladenen Gästen, darunter viele Prominente aus Politik, Wirtschaft und Kultur, ihr gemeinsames "Berlin Menü". Dabei spiegeln sowohl die unterschiedlichen Kategorien als auch jeder Gang des "Berlin Menüs" eine Facette der international inspirierten Food-Metropole Berlin und der regionalen Herkunft ihrer Köche.

Hier nun die Preisträger des  Wettbewerbes Berliner Meisterköche 2018:

Berliner Meisterkoch:  Daniel Achilles, Restaurant „reinstoff“

Aufsteiger des Jahres:  Nicholas Hahn, „Restaurant am Steinplatz“   

Berliner Gastgeber: André Macionga, „Restaurant Tim Raue” (Restaurantleiterund Chef-Sommelier) 

Berliner Szenerestaurant: TISK Speisekneipe (Kristof Mulack und Martin Müller)

Berliner Kiezmeister:  "Rogacki", Charlottenburg   

Gastronomischer Innovator:  Billy Wagner, „Nobelhart & Schmutzig“ 

Der für das 22. Gala-Diner der Berliner Meisterköche festlich ausgestattete Saal strahlte edlen Flair aus.Der für das 22. Gala-Diner der Berliner Meisterköche festlich ausgestattete Saal strahlte edlen Flair aus.Wer ist nun der von der 13-köpfigen kompetenten Jury unter Leitung von Dr. Stefan Elfenbein als Berliner Meisterkoch 2018 gekürte gestandene Spitzenkoch Daniel Achilles? Als Geschäftsführer (gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Sabine Demel) und Küchenchef des in den Edison-Höfen, Berlin-Mitte, gelegenen Restaurants "Reinstoff" und mit seiner Idee von einer modernen Gourmetküche hat der gebürtige Leipziger Kritiker und Feinschmecker aus der ganzen Welt mitten ins Herz getroffen – denn das reinstoff ist mit zwei Michelin Sternen sowie 18 Punkten im Gault&Millau ausgezeichnet. Zudem trägt der 41-jährige den ebenfalls vom Gault&Millau verliehenen Titel „Koch des Jahres 2014“.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, denn Achilles ist getrieben von dem unbedingten Willen, seinen Gästen immer wieder etwas Neues zu bieten. Das muss nicht zwangsläufig ein Produkt sein, sondern vielmehr die Art und Weise der Zubereitung oder Präsentation. Bei seiner Suche nach Veränderung geht Achilles fast fanatisch vor und tüftelt gemeinsam mit seinem jungen Team so lange, bis etwas ganz Persönliches, Eigenes und vor allen Dingen für ihn bisher Unbekanntes entsteht. Diese Hingabe zum Beruf und das damit verbundene Höchstmaß an Fleiß, Konzentration und Disziplin zeichnen Daniel Achilles aus.

Achilles absolvierte nach Abschluss der Mittleren Reife zunächst eine Ausbildung zum Koch im Paulaner Palais Leipzig. Von dort aus ging es 1995 in das erste Spitzenrestaurant Leipzigs - das Restaurant Stadtpfeiffer. 1997 folgte die erste Anstellung im Süden des Landes - im Landhotel Schlosswirtschaft in Altenstadt, ausgezeichnet mit einem Michelin Stern. Spätestens jetzt war klar, wohin es gehen sollte - nach ganz oben. Es folgten Stationen bei Juan Amador im Fährhaus Munkmarsch auf Sylt und bei Bernhard Diers - zunächst im Historischen Gasthaus Schwanen in Haigerloch und später im Restaurant Am Marstall in München.

Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Sabine Demel, die er in Haigerloch kennengelernt hatte, heuerte Daniel Achilles 2002 bei Christian Bau, zum damaligen Zeitpunkt mit zwei Michelin Sternen ausgezeichnet, an und blieb mehr als zwei Jahre auf Schloss Berg in Nennig. Ende 2004 entschied sich das Paar dann für einen Neuanfang - und Daniel Achilles für eine Position als Küchenchef im Restaurant Maintower; in Frankfurt am Main. 2005 holte ihn Juan Amador dann schließlich als Sous-Chef in sein Restaurant Amador nach Langen. Ende 2007 entschieden Daniel Achilles und Sabine Demel, damals noch gemeinsam mit einem dritten Partner, sich mit einem Restaurant in Berlin selbständig zu machen. Nach knapp eineinhalbjähriger Planung eröffnete im März 2009 schließlich das reinstoff. Nur acht Monate nach der Eröffnung wurde das Restaurant mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Im November 2011 folgte der zweite Stern. Im November 2013 wählte der Gault&Millau Daniel Achilles zum „Koch des Jahres 2014“ und zeichnete das Restaurant mit 18 Punkten aus. Von Daniel Achilles sind nach der jetzigen Ehrung als Berliner Meisterkoch 2018 sicher weitere berufliche Erfolge zu erwarten.

Grüner Curryfond mit exotischen Früchten von André Macionga.Grüner Curryfond mit exotischen Früchten von André Macionga.Der Hauptgang des Berlin Menüs Kalb & Karotte von Daniel Achilles.Der Hauptgang des Berlin Menüs Kalb & Karotte von Daniel Achilles.Das Berlin Menü 2018, dessen einzelne Komponenten während des Diners von namhaften Gastronomie-Journalisten in einer Laudatio vorgestellt und bewertet wurde, sah so aus:

1. Amuse Bouche: Hausgemachter Kartoffelsalat mit Mayonnaise und Boulette Handgezupfter Matjes mit gepellter Kartoffel.„Berliner Kiezmeister 2018“ – Rogacki; Laudatio: Heinz Horrmann, Redaktionsbüro Heinz Horrmann.

2. Amuse Bouche: Grüner Curryfond mit exotischen Früchten.„Berliner Gastgeber 2018“ – André Macionga, „Restaurant Tim Raue“; Laudatio: Nikolas Rechenberg, Gourmetwelten – Das Genussportal.

Vorspeise: Jurkensalat + unjerollter Mops.„Berliner Szenerestaurant 2018“ – TISK Speisekneipe; Laudatio: Tina Hüttl, Freie Redakteurin der Berliner Zeitung.   

1. Zwischengang: Schaschlik von der Wassermelone I Melonen-Paprika Tatar I Paprikasorbet.„Aufsteiger des Jahres 2018“ – Nicholas Hahn, „Restaurant am Steinplatz“; Laudatio: Eva-Maria Hilker, Herausgeberin und Chefredakteurin EssPress.

2. Zwischengang: Sellerie / Schwarze Johannisbeere Erdhof Seewalde Sellerie / Schwarze Johannisbeere Erdhof Seewalde.„Gastronomischer Innovator 2018“ – Billy Wagner, „Nobelhart & Schmutzig”; Laudatio: Dr. Erwin Seitz, Buchautor und Gastronomiekritiker.

Hauptgang: Kalb & Karotte.„Berliner Meisterkoch 2018“ – Daniel Achilles, „reinstoff“; Laudatio: Bernd Matthies, Reporter beim Tagesspiegel.

Fernsehreporterin Anni Dunkelmann vom RBB moderierte locker-witzig.Fernsehreporterin Anni Dunkelmann vom RBB moderierte locker-witzig.Bot edle Tropfen an: Anne Rothermel vom VDP. Die Prädikatsweingüter.Bot edle Tropfen an: Anne Rothermel vom VDP. Die Prädikatsweingüter.Zur Aftershowparty der Berliner Meisterköche wurden meisterliche Desserts gereicht: Die Gäste durften sich ihr Berlin-Dessert dann selbst zusammenstellen: Rote Grütze von Kristof Mulack und Martin Müller aus der TISK Speisekneipe, Praline mit Wassermelone & Paprika von Nicholas Hahn, Feel the V - Erdhof Seewalde von Billy Wagner und Süße Tom Kha Gai, ein Sorbet aus Kokosmilch, Koriander und grünem Apfel von Daniel Achilles.  Bei der Aftershowparty der Berliner Meisterköche, die für alle Berlinerinnen und Berliner offen stand, feierten mehr als 500 Menschen mit DJ – sowie gutem Essen und Trinken: An verschiedenen Food-Stationen gab es bis spät in die Nacht die passenden süßen oder herzhaften Snacks zu den leckeren Drinks an den diversen Bars. Übrigens, die erlesenen Weine des Abends kamen von Winzern des in Mainz beheimateten Verbandes "VDP. Die Prädikatsweingüter". Anlässlich der Gala hat der renommierte Spirituosenhersteller Mampe Berlin einen eigenen Brand "Kaffeeminze" kreiert und dort angeboten. 

                                                                          Textredaktion und Fotos (10): Manfred Weghenkel

Informationen:

Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH

Fasanenstraße 85 I 10623 Berlin

www.berlin-partner.de

 

 

Wohlfühloasen in der Prignitz: Alte Ölmühle in Wittenberge und junge Therme in Bad Wilsnack

 

Der Loft Spa-Bereich in der Alten Ölmühle.Der Loft Spa-Bereich in der Alten Ölmühle.Wenn es draußen stürmt und regnet, ist der beste Zeitpunkt für Wellness im Denkmal. Die Alte Ölmühle in Wittenberge wurde erst im letzten Jahr mit dem begehrten Tourismuspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet, denn das Ensemble an der Elbe gilt als Paradebeispiel für sinnvoll entwickelte historische Industriekultur. In den denkmalgeschützten Gebäuden befinden sich zwei Hotels, ein Tagungsbereich, ein Restaurant mit Hausbrauerei, ein Kletter- und ein Tauchturm sowie ein Freigelände mit Strandbar. Nun kommt eine weitere Besonderheit dazu: In der fünften Etage des denkmalgeschützten Speichergebäudekomplexes der Ölmühle ist ein 540 Quadratmeter großer exklusiver Spa- und Wellnessbereich entstanden.

Wie wäre es jetzt mit einem prickelnden Regenkellen-Salz-Aufguss, Ölmühle-Power-Aufguss oder Fächer-Menthol-Aufguss? Täglich von 15 bis 22 Uhr können Wellnessliebhaber im sogenannten Loft-Spa im einzigartigen Ambiente eines historischen Industriedenkmals genießen und entspannen. In dem großzügigen Wellnessbereich stehen eine Biosauna, eine Trockensauna, eine 28 Grad warme Grotte mit Salz aus dem Himalaja, ein Tauchbecken, Erlebnisduschen, Kaminruhezone, Wärmebänke mit kalten und warmen Wechselbädern, ein Multimediaraum sowie Infrarotliegen zur Verfügung. In zwei modernen Massageräumen werden zudem verschiedene wohltuende Massagen angeboten.

Blick in die spektakuläre Loft Spa-Salzgrotte.Blick in die spektakuläre Loft Spa-Salzgrotte.Was jetzt schon beeindruckend klingt, ist jedoch längst nicht alles, sondern nur der erste Teilbereich eines insgesamt rund 2.300 Quadratmeter großen Wellnessbereichs. Ab dem Frühsommer und somit mehr als pünktlich vor den bekannten Elblandfestspielen am 13. und 14. Juli inmitten des beeindruckenden Gebäudeensembles der Alten Ölmühle sowie vor dem großen Brandenburg-Tag, der am 25. und 26. August 2018 erstmals in der Prignitzer Elbstadt Wittenberge stattfindet, stehen den Gästen dann noch eine Panoramasauna, eine finnische Aufgusssauna mit verglastem Giebel, ein Dampfbad, eine Turmsauna über zwei Etagen, ein Spa-Restaurant mit leichter Kost sowie ein 600 Quadratmeter großer Dachgarten zur Verfügung.

Doch die Prignitz bietet nicht nur in Wittenberge einzigartige Wellnessangebote: „Wer sich danach sehnt, an einem kalten, nassen Tag im wohligwarmen Wasser mit Blick auf die Natur zu schweben, für den eignet sich ein Besuch der Kristall Kur- und Gradier-Therme in Bad Wilsnack. Die Therme verfügt nämlich sowohl über Thermalwasser, eine großzügige Saunalandschaft und Brandenburgs erstes Gradierwerk als auch über einen echten Salzsee mit 24 Prozent Solegehalt. Ein Bad im sogenannten ‚Toten Meer der Prignitz’ ist auch bei schlechtem Wetter und Minusgraden möglich, denn der See ist mit einer lichtdurchlässigen Texlonkuppel überdacht und hat konstant 32 Grad Wassertemperatur“, berichtet Mike Laskewitz, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz e.V.  

                                                                                                                Die moderne Prignitz-Therme in Bad Wilsnack.Die moderne Prignitz-Therme in Bad Wilsnack.     
Eine Besonderheit in der Prignitz sind auch Anwendungen mit Moor: Bad Wilsnack ist staatlich anerkanntes „Thermalsole- und Moorheilbad“, denn bereits seit 1907 wird in der Kurstadt mit eisenoxidhaltigem Moor geheilt. Damals wie heute wirken Moorbäder bei zahlreichen Leiden. Besonders wirksam ist das Moor als Vollbad. Zwar sieht der dunkle „Brei“ nicht sehr einladend aus, aber seine thermische Wirkung hat es in sich: „Die Wärme aus dem Moor geht langsamer als bei einem normalen Vollbad auf den Körper über. Da im Moorvollbad die Schwerkraft nahezu aufgehoben ist, lockert sich die Muskulatur zudem besonders gut, die Beweglichkeit in den Gelenken wird erhöht. Darüber hinaus wirken die entzündungshemmenden Substanzen im Moorbad entspannend und schmerzlindernd“, erläutert Dr. Petra Reutermann, Chefärztin der KMG Elbtalklinik Bad Wilsnack. Gäste, die die heilenden Wirkungen von Moor und Sole in der Kurstadt genießen möchten, können dies unter anderem mit Komplettpaketen des VitalHotels ambiente in Bad Wilsnack.

                                                                                                                 Redaktion: Manfred Weghenkel

 

Quelle: communication meeco

Fotos: Alte-Oelmuehle-Wittenberge (2), Kristall-Kur-Gradiertherme (1)

 Weitere Infos:

www.dieprignitz.de, www.oelmuehle-wittenberge.de, www.kristalltherme-bad-wilsnack.de

 

 

Leckere schwedische Spezialitäten auf der "Internationalen Grünen Woche" in Berlin

Köstliches aus dem Norden: extragroße Portion Krabben mit Dipp und Krustenbrötchen in weißer PorzellanschaleKöstliches aus dem Norden: extragroße Portion Krabben mit Dipp und Krustenbrötchen in weißer PorzellanschaleSchweden hat kulinarisch mehr zu bieten als Fleischbällchen und vergorenen Fisch. Nordisches Essen im Allgemeinen und schwedische Lebensqualität im Speziellen stehen mittlerweile bei deutschen Konsumenten und Urlaubern hoch im Kurs. Mit seinem naturverbundenen und umweltbewussten Lebensstil hat sich Schweden in den letzten Jahren zu einem attraktiven Reiseziel für gastronomisch interessierte Familien und Paare entwickelt. Warum das so ist, wird Schweden vom 19. bis 28. Januar 2018 im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin unter Beweis stellen. In Halle 8.2 (Stand 107) werden schwedische Unternehmen ihr Können und den Geschmack ihrer Produkte präsentieren. „Das Spektrum reicht vom Großkonzern zu kleinen Handwerksbetrieben aus allen Landesteilen Schwedens. Vom klassischen Elch-Hamburger, hin zu neuen Produkten wie Rapsöl-frittiertem Fladenbrot oder veganen Köstlichkeiten“, erklärt Tobias Kreuzpointner, Messekoordinator am Schwedischen Zentralamt für Landwirtschaft.

                                                  Beliebtes Hauptgericht: Raggmunkar (Reibekuchen) mit gegrilltem Speck und PreiselbeerenBeliebtes Hauptgericht: Raggmunkar (Reibekuchen) mit gegrilltem Speck und Preiselbeeren

 Dabei geht Schweden mit einer nachhaltigen Produktion seitens der Lebensmittelindustrie, ökologischer und tiergerechter Haltung seitens der Landwirte sowie dem niedrigsten Antibiotikaverbrauch aller EU-Mitgliedsstaaten international als gutes Beispiel voran. „Angepasste Bedingungen in der Tierhaltung und verantwortungsvoller Umgang mit Antibiotika sind nur zwei, aber wichtige, Bausteine für ein nachhaltiges Wirtschaften und ein natürliches, schwedisches Lebensgefühl. Genau das wollen wir mit unserem Auftritt auf der Grünen Woche vermitteln“, sagt Schwedens Messemanager Tobias Kreuzpointner. www.visitsweden.de/lecker

 Quelle: Visit Sweden                                                                                      Fotos: Manfred  Weghenkel

 

 

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