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Reise, Kultur & Lifestyle


Aktuelles in Kürze

 Ein neues Buch der Künstlerin Moon Suk

Die in Berlin lebende Koreanerin Moon Suk - Künstlerin, Sopranistin und Poetin - hat jetzt ein sehr persönliches Buch über das Glück herausgebracht. Die ehemalige Kulturbotschafterin des ZDF-Morgenmagazins knüpft damit eine unmittelbare Bande zu ihrem 30-jährigen Jubiläum in Deutschland, feiert auf diese Weise 30 Jahre Mauerfall und bedankt sich für das Glück, seit 30 Jahren hierzulande eine künstlerische Heimat gefunden zu haben. 

In ihrer ganz eigenen Art Danke zu sagen, reiht Moon Suk in dem Buch „Glücksblume“ - wie die Perlen einer Kette - Kurzgeschichten, Gedichte und Beschreibungen ihrer Einsichten aus dem Alltag aneinander und entführt die Leser in ihre unkonventionelle Gedankenwelt.

Foto: Manfred WeghenkelFoto: Manfred Weghenkel

Die Texte und Bilder sollen Leser inspirieren, helfen, Wunden zu heilen, und eine neue Perspektive aufzeigen. Moon widmet ihr Buch dabei allen Suchenden und den in sich Ruhenden, den Träumern und den Bodenständigen, denen, die sich in ihrer Haut wohl oder manchmal nicht so wohl fühlen.

Das Buch "Glücksblume" soll im Oktober 2019 im Heidelberger Verlag "Kreativkind" erscheinen und über Crowdfunding vorfinanziert werden. Unterstützern winken ein handsigniertes Exemplar und ein Lesezeichen-Set. Siehe auch:
https://www.startnext.com/gluecksblume

 

Das BWG-Preisträgerkonzert in der Sparte "Musical/Chanson" findet traditionell im Friedrichstadt-Palast Berlin statt. Foto: Manfred WeghenkelDas BWG-Preisträgerkonzert in der Sparte "Musical/Chanson" findet traditionell im Friedrichstadt-Palast Berlin statt. Foto: Manfred Weghenkel

 Die Musical- und Chanson-Stars von morgen gesucht

Es ist wieder soweit: Ausschau nach den besten Musical- und Chansontalenten haltend, startet am 1. Juni  der renommierte Bundeswettbewerb Gesang Berlin (BWG) 2019. Bis zum 1. September können sich die angehenden Stars der leichten Muse bewerben, bevor es im Oktober in die deutschlandweiten Vorauswahlen und im November in die Berliner Finalrunden geht. Am 2. Dezember steigt dann im Friedrichstadt-Palast die glamouröse Gala der Wettbewerbssieger.

Der 1966 gegründete BWG Berlin - im jährlichen Wechsel in den Kategorien "Oper/Operette/Konzert" und "Musical/Chanson" stattfindend - ist Europas größter nationaler Gesangswettbewerb und gilt als wichtiges Sprungbrett für die professionelle Gesangskarriere. Auf die Gewinner warten Preisgelder von insgesamt mehr als 50.000 Euro,

Weitere Informationen unter: www.bwgesang.de

 Der strahlende Sieger Maximilian Bandelin zwischen Klaus Tritschler (Bailli Délégeé), Lutz Heyer (Chancelier) und Franz R. Hauk (Bailli der Bailliage Berlin-Brandenburg).   Foto: Alexandra Kapherr Fotografie.

Der strahlende Sieger Maximilian Bandelin zwischen Klaus Tritschler (Bailli Délégeé), Lutz Heyer (Chancelier) und Franz R. Hauk (Bailli der Bailliage Berlin-Brandenburg). Foto: Alexandra Kapherr Fotografie.

Ein Berliner - bester deutscher Jungkoch

Wie die Redaktion Lucullus von J. Kretschmar mitteilte, erreichte beim Concours National des Jeunes Chefs Rôtisseurs, dem nationalen Jungköche-Wettbewerb der Bailliage National d’Allemagne, am 15. April 2019 in Frankfurt am Main der Vertreter der Bailliage Berlin-Brandenburg, Maximilian Bandelin, sensationell den 1. Platz. Insgesamt nahmen 10 Sieger aus den insgesamt 20 regionalen Bailliagen Deutschlands an dem bundesweiten Wettbewerb teil.

Den 2. Platz belegte Erik May vom Deidesheimer Hof (Bailliage Pfalz-Saar-Mosel) und den 3. Platz Lara Panero aus Scharffs Schlossweinstube in Heidelberg (Bailliage Baden-Schwarzwald).

Maximilian Bandelin (24) wird Deutschland beim internationalen Wettbewerb am 20. September 2019 anlässlich des Grand Chapitres von Kanada in Calgary vertreten. Der nun beste Jungkoch Deutschlands hatte am 3. Februar 2019 den regionalen Wettbewerb von Berlin-Brandenburg gewonnen. Er absolvierte im Hotel InterContinental Berlin von 2015 bis 2018 erfolgreich seine Ausbildung zum Koch und arbeitete anschließend als Commis de Cuisine in der Bankettküche des Hotels, wo er jetzt Demichef de Partie ist.

 

Repräsentative Visitenkarte: das neue Foyer des größten Frühjahrsparkes der Welt. Foto: KeukenhofRepräsentative Visitenkarte: das neue Foyer des größten Frühjahrsparkes der Welt. Foto: Keukenhof

Jubiläumssaison in Hollands Frühjahrspark

Pünktlich zum Frühlingsanfang öffnete der weltberühmte Keukenhof in Lisse bei Amsterdam seine Pforten für das Blumenjahr 2019 – eine ganz besondere Saison für den 32 Hektar großen Frühjahrspark: Er feiert ein rundes Jubiläum und wird 70 Jahre alt! Dass das für einen Blumenpark kein Alter ist, beweist das Motto „Flower Power“, dem alle Pflanzungen gewidmet sind. Im Keukenhof werden mehr als sieben Millionen Tulpen, Hyazinthen und Krokusse zu sehen sein. Neben der Farbexplosion in den Gärten sorgen diverse Blumenschauen und Veranstaltungen rund um die Frühblüher für ein ganz besonderes Festival der Sinne. In der Hauptrolle: die Tulpe! Ein Höhepunkt des Themenjahres 2019 ist das romantische Blumenmosaik „Flower Power“, für das die Gärtner bereits im letzten Oktober 50.000 Blumenzwiebeln gesetzt haben: Tulpen, Krokusse und Traubenhyazinthen. Das 250 Quadratmeter große Mosaik zeigt unter anderem eine junge Frau mit John-Lennon-Brille und Blume im Haar. Auch die Inspirationsgärten und die mehr als 20 Blumenshows in den verschiedenen Pavillons sowie die speziellen Veranstaltungen an den Wochenenden folgen ganz dem diesjährigen Motto. Zu den Highlights gehört das  Woodstock-Festival vom 13. bis 19. Mai, mit dem die Saison abschließt.

Mit mehr als einer Million Besuchern aus über 100 Ländern ist der Keukenhof für den niederländischen Tourismus von außerordentlicher Bedeutung. Geöffnet ist er in diesem Jahr bis zum 19. Mai täglich von 8 bis 19:30 Uhr. Erwachsene zahlen 17 Euro, Kinder von vier bis 17 Jahren 8 Euro (Kinder unter drei Jahren frei). 

Informationen: www.keukenhof.nl/de

 

Im Tourismus geht's

weiter bergauf

Das zentralasiatische Hochgebirgsland Tadschikistan ist mit einer Fläche von 143.100 Quadratkilometern und 8,6 Millionen Einwohnern zwar klein, hat aber touristisch große, ja wachsende Anziehungskraft. Nach dem Ende der Sowjetunion 1991 unabhängige Republik geworden, hat sich seither wirtschaftlich und touristisch viel getan. Während 2010 lediglich 160.000 Touristen das Land am Pamir und am Fan-Gebirge besuchten, waren es im "Jahr des Tourismus" 2018 erstmals eine Million. Für die Periode 2019 bis 2022 wurde vom Staat ein großangelegtes Entwicklungsprogramm auf diesem Gebiet beschlossen. Mehr Investitionen, Steuererleichterungen für die Reisebranche, das e-Visa über Internet für Ausländer sind nur einige der Maßnahmen. Ziel: zwei Millionen Besucher jährlich bis 2030.

Das auch hierzulande wachsende Interesse an diesem gastfreundlichen Land mit der attraktiven Hauptstadt Duschanbe und seinen beeindruckenden, insbesondere  alpinen Naturschönheiten mit über 7.000 Meter hohen Gipfeln und wunderschönen Hochgebirgsseen hat den Berliner Trescher-Verlag schon vor Jahren veranlaßt, den sehr informativen, sorgfältig editierten Reiseführer "Tadschikistan" herauszubringen. Inzwischen liegt die 3., aktualisierte und erweiterte Auflage vor, die auf 456 Seiten alle Landesregionen behandelt und mit 21 Stadtplänen, Übersichts- und Regionalkarten sowie über 250 Fotos aufwartet. Hervorzuheben: die ausführlichen praktischen Reisetipps für Individualtouristen.

Traditionelle Musikinstrumente Tadschikistans. Foto: Manfred WeghenkelTraditionelle Musikinstrumente Tadschikistans. Foto: Manfred Weghenkel

 

Traditionsreicher Köcheklub mit frischem Fang. Foto: H.-J. ZeigertTraditionsreicher Köcheklub mit frischem Fang. Foto: H.-J. Zeigert

Wismar wrappt den Hering

Kulinarischer Klassiker: Zum 17. Mal finden auf Initiative des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“ die Wismarer Heringstage statt. In Erinnerung an die goldenen Zeiten des Heringsfangs verwöhnen vom 16. bis 31. März 13 Gastronomen der Hansestadt und Umgebung ihre Gäste mit maritimen Spezialitäten – von frisch gebratenem Hering bis zu eingelegtem Matjes. Neu in diesem Jahr: der Herings-Wrap nach Matjes-Art. Der in einer Teigtasche eingewickelte Fisch wird mit Rösti und Knoblauch-Dip serviert.

Los geht es am 16. März um 10.00 Uhr am Alten Hafen, wo die Fische angelandet werden. In großen Heringskarren werden sie anschließend, begleitet durch ein Blasorchester und einen Schützenverein, zum Marktplatz befördert. Danach werden die Fische frisch zubereitet und Gäste zur Verkostung eingeladen. Dazu gibt es Shantys vom Chor „Blänke“. In den teilnehmenden Restaurants steht der Hering zudem 16 Tage lang ganz oben auf der Speisekarte.
Weitere Informationen: www.heringstage-wismar.de, www.wismar.de

 

Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität.Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität. Mercure Hotel MOA Berlin nun zukunftsfest

 Mit einer rauschenden Party, an der etwa 3.500 Branchenkollegen, Kunden und Freunde des Hauses teilnahmen und die von einem attraktiven Show-Programm gekrönt wurde, präsentierte das Mercure Hotel MOA Berlin, am 8. Januar seine im letzten Jahr bei laufendem Betrieb realisierten umfangreichen baulichen Erweiterungen.

140 neue Zimmer, darunter zehn Maisonette-Suiten, stehen den Gästen nun zusätzlich zur Verfügung. Eine neue, 450 Quadratmeter umfassende Bankettküche wurde ebenfalls fertiggestellt. Spürbar vergrößerten sich auch die Event- und Konferenzflächen. Der Tagungsbereich erstreckt sich nunmehr über drei Etagen mit 35 Konferenzräumen. Nicht zuletzt entstand ein neuer hauseigener Fitnessbereich. Zu den Verbesserungen gehört auch, dass die Rezeption nunmehr ins Zentrum des repräsentativen Atriums verlegt wurde, was den Gästen das Einchecken erleichtert.

"Damit ist unser Haus zukünftig bestens gewappnet insbesondere für das weiter anwachsende Veranstaltungsgeschäft", betonte der energiegeladene langjährige General Manager Paolo Masaracchia, der das 4-Sterne-Hotel, auch wenn es nicht in der City liegt, zu einer der gefragtesten Berliner Adressen entwickelt hat. Weitere Informationen: www.hotel-moa-berlin.de

Die berühmte Berliner Rallyefahrerin Heidi Hetzer beglückwünschte  das MOA Hotel per Video von ihrer Afrika-Tour aus Äthiopien. Fotos: M. WeghenkelDie berühmte Berliner Rallyefahrerin Heidi Hetzer beglückwünschte das MOA Hotel per Video von ihrer Afrika-Tour aus Äthiopien. Fotos: M. Weghenkel

 

Wunderschön die Kutsche mit den Einhörnern - ein Highlight in der neuen Eiswelt Elstal. Foto: Karls Erlebnis-DorfWunderschön die Kutsche mit den Einhörnern - ein Highlight in der neuen Eiswelt Elstal. Foto: Karls Erlebnis-Dorf

 4. Eiswelt Elstal im Erdbeerkönigreich

Der weiter wachsende Freizeitpark "Karls Erlebnis-Dorf Elstal" westlich von Berlin wartet seit Monatsbeginn mit zwei neuen Attraktionen auf: dem zirkusartigen Indoor-Erlebnisareal Gummibeerchen-Land mit tanzenden Bären, Jahrmarktstimmung  und nostalgischem Schnick-Schnack, eingerahmt von einer Gummibeerchen-Manufaktur, sowie der inzwischen bereits 4. Eiswelt Elstal. Als Teil des Gummibeerchen-Landes ist sie Deutschlands größte Eisfiguren-Ausstellung, die unter dem Motto "Komm ins Erdbeerkönigreich"  jung und alt verzaubern will. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern schufen 24 Künstler aus 12 Ländern an 14 Stationen "erdbeerige" Eislandschaften aus 300 Tonnen Eis. Bei einem Rundgang durch die minus sieben Grad kalte Eiswelt erleben die staunenden Besucher fantastische Tierwelten, das Schloss des Erdbeerkönigs, viele Licht- und Musikeffekte sowie eine royale Eisbar, die Feuerzangenbowle, Erdbeer-Glühwein oder -Limes anbietet. Geöffnet ist die neue Eiswelt bis 3. November 2019 täglich von 9 bis 19 Uhr.

 Rasant und farbenprächtig geht's wieder im Show-Tempel an der Friedrichstraße zu. Foto: Manfred WeghenkelRasant und farbenprächtig geht's wieder im Show-Tempel an der Friedrichstraße zu. Foto: Manfred Weghenkel

Die neue Show "Vivid" im Friedrichstadt-Palast

Dazu eine kritische Betrachtung in der Rubrik "Kunst und Kultur"

 Ein eingespieltes Trio: Christian Andresen, Willy Weiland, Thomas Lengfelder (v.l.n.r.)Ein eingespieltes Trio: Christian Andresen, Willy Weiland, Thomas Lengfelder (v.l.n.r.)

Christian Andresen neuer Präsident der DEHOGA Berlin

Mit großer Mehrheit hat die Vollversammlung des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin e.V. (DEHOGA Berlin) am 14. Mai 2018 den Hotelier Christian Andresen zum neuen Präsidenten des Wirtschafts- und Arbeitgeberverbandes der Gastgeber gewählt. Christian Andresen, Managing Partner der The Mandala Hotel GmbH, übernahm das Amt von Willy Weiland, der sich nach drei Legislaturperioden und 14 Jahren erfolgreicher ehrenamtlicher Arbeit nicht mehr zur Wahl stellte. Emotional bewegend dankten die Delegierten Willy Weiland für seine erfolgreiche, zielstrebige und vorwärtsweisende Arbeit für den Verband und die Entwicklung des Tourismus in der Hauptstadt. „In diesen 14 Jahren war er nicht nur unser dynamischer ehrenamtlicher Präsident, sondern auch Botschafter, Diplomat in Sachen Gastlichkeit, Vermittler und Wegbereiter“, fasste Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Berlin, in seiner Rede zusammen.

Christian Andresen hat den Staffelstab übernommen. Der 52-Jährige arbeitet seit 2013 im Präsidium des DEHOGA Berlin. Seine Hotellaufbahn begann 1988 in Hamburg mit einer Ausbildung zum Hotelfachmann im Atlantic Hotel Kempinski. Es folgten verschiedene Tätigkeiten im Controlling in Hamburg und Leipzig. 1998 ging der Hotelier nach Berlin, wo er ein Jahr später das The Mandala Hotel am Potsdamer Platz eröffnete. Seitdem ist er zusammen mit Lutz Hesse als Geschäftsführender Gesellschafter für The Mandala Hotel und The Mandala Suites tätig. „Die gegenwärtigen und langfristigen Herausforderungen für unsere Branche sind vielfältig und umfangreich. Das reicht von der Digitalisierung und hört beim Kampf gegen immer höher werdende bürokratische Hürden noch nicht auf. Wir als Verband sind für diese Herausforderungen gut aufgestellt und sprechen mit einer starken, gemeinsamen Stimme“, so der neu gewählte Präsident Christian Andresen. Info und Foto: DEHOGA Berlin

Im wildromantischen Dunajec-Tal rollt's gut. Bild: Wikinger ReisenIm wildromantischen Dunajec-Tal rollt's gut. Bild: Wikinger Reisen

Newcomer und Klassiker

für Radtouristen

Immer schön flüssig am Ufer entlang. Die Nase im Wind, den Blick aufs Wasser – das hat was. Wikinger Reisen, der anerkannte Spezialist für guten Wanderurlaub,  bietet auch 2018 Individualisten oder Kleingruppen jede Menge „Flusstouren“ an: Klassiker auf dem Donau-, Main- oder Mosel-Radweg. Und Geheimtipps – etwa entlang des französischen Doubs in Franche-Comté oder des Dunajec in Südpolen.
Radfans auf der Suche nach „Neuland“ kommen in Kleinpolen auf ihre Kosten – dort erwartet sie der Dunajec-Radweg. Gemeinsam erleben sie Krakau und die Hohe Tatra, entdecken die älteste Holzkirche Polens, besuchen Ritterdörfer und testen den besten Sliwowitz. Auch das Bilderbuchstädtchen Alt-Sandez steht bei dieser 11-tägigen geführten Reise auf dem Programm.
Ein „flüssiger“ Newcomer ist auch der französische Doubs. Individuelle Radurlauber mit Lust auf Neues reisen 2018 nach Franche-Comté. Entspannte Touren bringen sie von Montbéliard über Belfort und Besançon bis in die Senf-Metropole Dijon. Zur malerischen Natur kommt jede Menge Genuss: Franche-Comté, die Freigrafschaft Burgund, ist für eine gute und authentische Küche bekannt.

Die singenden Fontänen und Kolonnaden im tschechischen Marienbad. Foto: CzechTourismDie singenden Fontänen und Kolonnaden im tschechischen Marienbad. Foto: CzechTourism Marienbad feiert 200 Jahre Kurtradition

In diesem Jahr blicken viele Kurorte in Böhmen und Mähren auf die Gründung des ersten tschechoslowakischen Staates vor 100 Jahren zurück. Denn dieses Ereignis ist auch mit einem Aufschwung des Kurwesens verbunden. Im Mai wird in vielen der rund drei Dutzend tschechischen Kurbäder die neue Saison mit Festen und der traditionellen Weihe der Quellen offiziell eröffnet.

Viele Kurorte in Tschechien waren schon im 19. Jahrhundert Treffpunkt von Adeligen und Künstlern aus ganz Europa. Nachdem das Kurwesen mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs fast zum Erliegen kam, nahm es mit der Gründung des ersten tschechoslowakischen Staates im Oktober 1918 einen neuen Aufschwung.

Doppelten Grund zum Feiern gibt es in Mariánské Lázně (Marienbad). Dort feiert man 200 Jahre Kurtradition; am 6. November 1818 wurde Marienbad offiziell als Kurort anerkannt. Traditionell wird dort am zweiten Mai-Wochenende die Kursaison feierlich eröffnet. Beim Umzug in historischen Kostümen trifft man berühmte Gäste der Vergangenheit wie den britischen König Edward VII. Nach einem uralten Brauch werden an diesem Wochenende die Quellen geweiht und das Westböhmische Symphonieorchester gibt ein Konzert. Schon zwei Wochen zuvor, am 30. April, wird die Singende Fontäne an den Kurkolonnaden nach der Winterpause wieder in Betrieb genommen. Die Gäste können dann wieder zu jeder ungeraden Stunde die Wasserspiele zu klassischer Musik verfolgen.

Erfolgsproduzent Bernhard Kurz.

Foto: Manfred WeghenkelErfolgsproduzent Bernhard Kurz. Foto: Manfred Weghenkel
Tina Turners Lebensweg

im Estrel Festival Center

Seit mehr als zwanzig Jahren laufen im Hotel Estrel Berlin an der Sonnenallee in Neukölln erfolgreich die von Las Vegas inspirierten spektakulären Doppelgänger-Shows "Stars in Concert". Alle namhaften Größen der internationalen Rock- und Popmusik gaben sich in Gestalt optisch und stimmlich täuschend echter Doubles bisher ein Stelldichein. Entweder in bunter Mischung als "Sechser-Pack" pro Konzertabend, was die Regel ist,  oder in etwas aufwendiger angelegten Specials bzw. Musicals, die einem Superstar, wie Elvis Presley, oder einer Band, wie The Beatles, gewidmet sind.
Seit dem 21. Februar gibt es nun das bewegte Leben der US-amerikanischen Rockröhre Tina Turner als Musical "Simply the Best". Mit etwa  180 Millionen verkauften Tonträgern gehört sie zu den erfolgreichsten Sängerinnen überhaupt. 

Estrel-Musikproduzent Bernhard Kurz zeichnet die über fünf Jahrzehnte währende Karriere Tina Turners leicht und spritzig  nach - von den bescheidenen Anfängen im Jahre 1958 als Backgroundsängerin in der Band ihres späteren Ehemanns Ike Turner, den großen Chart-Erfolgen des Duos Ike & Tina Turner über die schmerzvolle Trennung von Ike und den schweren solistischen Neustart in den 1980er Jahren bis hin  zu den großen Welthits wie "Private Dancer", "We Don't Need Another Hero", "GoldenEye" oder eben "Simply the Best". Dargestellt wird Tina von der ebenfalls aus Amerika stammenden Dorothea "Coco" Fletcher, die zu den professionellsten Tina-Turner-Lookalikes gehört, wovon sich die Estrel-Besucher schon seit langem überzeugen konnten. Begleitet wird Coco Fletcher in dieser mitreißenden, über zwei Stunden währenden Live-Show von excellenten Musikern, wie dem Grammy-Preiträger Vasti Jackson als Ike Turner und dem fabelhaften Background-Trio "The Ikettes". Gespielt wird das Musical "Simply the Best" in Berlin bis 18. März 2018. Danach geht es auf Tournee.

Übrigens, die inzwischen 78-jährige Tina Turner, die 2009 das letzte Mal auf Welttournee ging und seit 2013 Schweizer Staatsbürgerin ist,  bekommt - genauso wie der legendäre Singer/Songwriter Neil Diamond - für das herausragende Lebenswerk den Grammy Lifetime Achievement Award 2018.

Bestens drauf: Coco Fletcher
als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred WeghenkelBestens drauf: Coco Fletcher als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred Weghenkel

Vicke Schorfers Stadtansichten, Foto: KEDVicke Schorfers Stadtansichten, Foto: KED

 15. Eiswelt in Rövershagen zeigt 800 Jahre Rostock

Unter dem Titel „Die geheimnisvolle Stadt – 800 Jahre Rostock“ feiert die jetzt eröffnete 15. Eiswelt Rövershagen mit einer spektakulären Ausstellung das große Jubiläum der Hansestadt. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern versetzen an insgesamt 18 Stationen Geschichten aus mehr als 350 Tonnen Eis Besucher ins Staunen. Die gefrorene Erlebniswelt nimmt große und kleine Gäste mit auf eine kuriose Reise durch 800 Jahre Stadtgeschichte, porträtiert humorvoll historische Figuren und erzählt augenzwinkernd bisher unbekannte Anekdoten aus der Region. Ergänzt wird die außergewöhnliche Ausstellung um geeiste Rutschen, eine Koggen-Eisbar und ein Eishotel mit zwei Zimmern, die zu kuscheligen Übernachtungen bei minus sieben Grad einladen. Die 15. Eiswelt im „Eiswerk“ in Karls Erlebnis-Dorf Rövershagen ist bis Ende Oktober 2018 täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.         

 

Erste Porzellankirche auf der     Leuchtenburg

Die unweit der B 88 zwischen Rudolstadt und Jena bei Kahla 400 Meter über dem Tal gelegene Leuchtenburg gilt als eine der schönsten Höhenburgen unseres Landes. Die vielbesuchte "Königin des Saaletales" ist um eine neue Attraktion reicher geworden: Nach rund 145 Jahren anderweitiger Nutzung wurde die alte Burgkapelle zur ersten Porzellankirche Deutschlands umgestaltet. Die Pläne für den Raum mit seiner einzigartigen Atmosphäre stammen von dem in Los Angeles lebenden Architekten Michael J. Brown, ein Schüler des Star-Architekten Daniel Libeskind. Für die Besucher werden dort nun neben den regelmäßigen Orgelkonzerten anspruchsvolle Veranstaltungen stattfinden. So wird z. B. im Oktober 2018 eine Chorwoche mit namhaften Chören aus dem In- und Ausland stattfinden.

 

 Parkhotel Rügen - auch bei Gruppen beliebtParkhotel Rügen - auch bei Gruppen beliebt

 

Das Parkhotel Rügen wird zunehmend digitaler

Im Herzen von Deutschlands größter Insel liegend, blickt das Parkhotel Rügen mit  neuer virtueller Information in die Zukunft der Gästekommunikation. Gemeinsam mit dem Virtual Reality-Anbieter VR Easy aus Brandenburg entwickelte das Bergener Urlaubs- und Geschäftsreisehotel eine 360 Grad-Führung durch alle Innen- und Außenbereiche des Hauses. „Mit Hilfe des neuen digitalen Angebots können sich unsere Gäste bereits vor ihrem Aufenthalt ein genaues Bild vom Hotel machen“, sagt Direktorin Charis Schalley. Die digitale Hausführung wird ab sofort online sowie auf Messen mit  VR-Brillen angeboten.
Mit der virtuellen Plattform steht das Parkhotel Rügen am Anfang eines Digitalisierungsprozesses. Die 3D-Hotelführung soll zukünftig um weitere interaktive Elemente erweitert werden.

 

Winterfun mit Snowmobilen im großen alpinen Skiareal von Vemdalen (Provinz Härjedalen) Foto: M. Nikkinen Winterfun mit Snowmobilen im großen alpinen Skiareal von Vemdalen (Provinz Härjedalen) Foto: M. Nikkinen

 

 Nordschweden - schneesicheres  Winterwunderland

Die nordschwedische Region Västerbotten unweit des Polarkreises präsentiert sich meist bis weit in den April als echtes Winterparadies mit reichlich Schnee und zugefrorenen Seen vom Meer bis hinauf ins Fjäll. Idealer Ausgangspunkt für nordische Winterabenteuer ist die Stadt Skellefteå (sprich: Schelleffteo): Die jüngste Stadt an der Küste Nordschwedens bietet den perfekten Mix aus Stadtleben und Kultur mitten in kontrastreicher (Winter-)Natur. Wo sonst kann man zum Beispiel mitten im Ort auf einem zugefrorenen Fluss eine Schneemobil-Tour machen? Übrigens, auf dem Eis gelten dieselben Regeln wie auf der Straße. Verkehrsschilder helfen beim Orientieren. Wem das zu rasant ist, dem sei eine geführte Schneeschuhwanderung empfohlen. Auf dem Fluss Skellefteå Älv – und je nach Eisdichte sogar auf der zugefrorenen Ostsee – geht es mit ortskundigem Guide zwei Stunden lang durch tiefen Schnee bis hinaus in die Wälder rund um das 1845 gegründete Skellefteå. Unterwegs erwartet Teilnehmer eine Fika, die typisch schwedische Kaffeepause, mit wärmenden Getränken und Snacks.

 Wer Västerbottens winterliche Natur ausführlich entdecken will, kann im Februar kommenden Jahres bei Swenature fünf Tage lang Eis, Schnee und die klare Winterluft der Inselwelt bei Skellefteå entdecken. Im Aktivpaket enthalten sind unter anderem eine Schneeschuhwanderung, eine Elchsafari mit Schneemobil, eine Ausfahrt mit einem Eisbrecher, Übernachtung, Verpflegung und vieles mehr. Tipp: Nach einem Tag in unberührter Natur bietet Skellefteå eine Reihe Restaurants, in denen traditionelle Norrland-Gerichte neben Gourmetmenüs mit regionalen Zutaten auf der Karte stehen.

Der Bustourismus weiter im Aufwärtsgang - aber auch am Scheideweg

Manfred  Weghenkel

Das ABACUS Tierparkhotel Berlin, wo der Medientreff zum Bustourismus stattfand, wird gerne von Reiseveranstaltern angesteuert. Foto: Manfred WeghenkelDas ABACUS Tierparkhotel Berlin, wo der Medientreff zum Bustourismus stattfand, wird gerne von Reiseveranstaltern angesteuert. Foto: Manfred WeghenkelBerlin, im Juli 2019. Die Reisebusse auf unseren Autobahnen sind bunter geworden. Zwar dominieren noch immer die recht umwetfreundlich wirkenden grünen Karossen des in München und Berlin ansässigen absoluten Marktführers FlixBus, doch neuerdings rollen auch trikolorengerecht blau-weiß-rot lackierte Fernbusse des französischen Anbieters BlaBlaBus und pinkfarbene Fahrzeuge des Kölner Start-ups Pinkbus über die Straßen. Der scharfe Wettbewerb um die Gunst der Reisenden - insonderheit über den Fahrpreis - ist erfreulicherweise nach wie vor im Gange. Das war freilich nur ein Aspekt des gelungenen Medientreffs, den die Reisejournalisten-Vereinigung CTOUR und der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) Anfang Juli im ABACUS Tierparkhotel Berlin gemeinsam veranstalteten. Schon das Motto „Zwischen Aufbruchsstimmung und bürokratischen Bremsklötzen: Bustourismus am Scheideweg“ ließ erkennen, dass hier zu Beginn der Reisesaison durchaus harte Themen auf der Agenda standen.

Anja Ludwig vom bdo und Patrick Kurth von FlixBus (r.) mit dem Autor dieser Zeilen Manfred Weghenkel von CTOUR. Foto: Peter ThieleAnja Ludwig vom bdo und Patrick Kurth von FlixBus (r.) mit dem Autor dieser Zeilen Manfred Weghenkel von CTOUR. Foto: Peter ThieleDer bdo ist der Dachverband der deutschen Busbranche und vertritt gegenüber Politik und Öffentlichkeit auf nationaler und internationaler Ebene - hier gemeinsam mit der International Road Transport Union (IRU) - die Interessen von rund 3.000 privaten und mittelständischen Unternehmen aus den Bereichen Personennahverkehr, Bustouristik und Fernlinienbus. Unter dem Dach des bdo arbeiten In Deutschland 14 Landesverbände.

Für den Verband präsentierten die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin Anja Ludwig, die Referentin Touristik und Statistik Nina Jaschke und Christian Wahl, Referent Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, interessante Zahlen, Daten und Fakten zu Busreisen und aktuelle Trends im Markt. Auch sprachen sie über die Busbranche betreffende aktuelle politische Entwicklungen in Deutschland und Europa.

Gleichsam als "Stimme des Mittelstandes" sagte Christian Wahl: "Die private Busbranche in Deutschland besteht zum Großteil aus kleineren und mittleren Unternehmen, die oftmals schon über Generationen hinweg in Familienhand liegen. Als Mittelstand genießen die Mitglieder in Sonntagsreden hohes Ansehen. Aber nicht unbedingt bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen. So wird der Mittelstand im Verkehrsgewerbe durch bürokratische Hürden etwa im grenzüberschreitenden Verkehr oder Anforderungen wie die in der EU geltende neue Datenschutz- Grundverordnung (DSGVO) unverhältnismäßig stark belastet." Gleiches gelte für den tiefgreifenden Wandel durch die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und eine "Antriebswende" bei den Fahrzeugen.

Der ABACUS-Konferenzsalon "Eagle" bot den passenden Rahmen für den gut besuchten Medientreff. Foto: Manfred WeghenkelDer ABACUS-Konferenzsalon "Eagle" bot den passenden Rahmen für den gut besuchten Medientreff. Foto: Manfred WeghenkelAuf den Titel des Medientreffs "Bustourismus am Scheideweg" näher eingehend, erklärte Christian Wahl: "Die Fahrzeugtechnik hat sich in den zurückliegenden 25 Jahren dramatisch weiterentwickelt. Hinsichtlich Sicherheit und Umweltbilanz beispielsweise gab es Quantensprünge. Dennoch wird oft noch falsch von 'Dieselstinkern' und hohen Unfallgefahren geschrieben." Der bdo-Vertreter verwies auch auf die 2013 begonnene Fernbusliberalisierung, durch die völlig neue Fahrgastgruppen gewonnen werden konnten. Die Mobilität der Menschen verändere sich derzeit grundlegend - unter anderem durch neue Antriebstechnologien und digitale Möglichkeiten. Das Fazit Wahls: "Der Bus kann als umweltfreundlicher und flexibler Verkehrsträger eine wichtige Rolle im Mobilitäts-Mix spielen. Aber trotzdem wachsen die bürokratischen Hürden für Busunternehmen. In der Politik genießen Mittelstand und Bustourismus keine Priorität."

Angesichts einiger schwerer Busunfälle in letzter Zeit waren die Tourismusjournalisten natürlich auch gespannt darauf, wie der bdo die "Sicherheitslage" einschätze. Dazu Christian Wahl: "Der Bus ist das sicherste Straßenverkehrsmittel. Die Wahrscheinlichkeit, in einem Bus durch Unfall verletzt zu werden, ist 14 Mal geringer als in einem Pkw. Für den TÜV Bus-Report 2018 wurden 15.000 Prüfungen ausgewertet. Die Quote der nicht verkehrssicheren Fahrzeuge lag bei 0,0 Prozent." Nun ja, bleibt zu hoffen, dass uns - den Fahrgästen - Unfälle mit Omnibussen erspart bleiben und wir - die Journalisten - keine Meldungen / Berichte über Busunfälle veröffentlichen müssen.

Touristik-Referentin Nina Jaschke bei ihrem mit vielen Grafiken angereicherten Vortrag. Foto: Manfred WeghenkelTouristik-Referentin Nina Jaschke bei ihrem mit vielen Grafiken angereicherten Vortrag. Foto: Manfred WeghenkelDie auch statistisch versierte Touristik-Referentin Nina Jaschke nannte einige aufschlussreiche Fakten: In Deutschland gibt es rund 4.200 Busunternehmen; davon sind rund 3.800 private Unternehmen. Im Liniennahverkehr sind 1.800 private Busunternehmen tätig, im Linienfernverkehr rund 60 und im Gelegenheitsverkehr etwa 3.600. Insgesamt wurden im Jahre 2017 rund 79 Millionen Fahrgäste im Gelegenheitsverkehr und 23 Millionen im Fernlinienverkehr befördert. Der Linienfernverkehr wird zu 80 Prozent touristisch genutzt, d. h. von den 23 Millionen Passagieren waren 18,4 Millionen Touristen und Urlauber. Anmerkung zum Begriff "Gelegenheitsverkehr": Er kommt aus dem Personenbeförderungsrecht und meint die Beförderung von Personen in Bussen und Pkw, die nicht im Linienverkehr erfolgt.

Weitere Eckdaten zum Bustourismus: Der jährliche Bruttoumsatz beträgt 14,3 Milliarden Euro. Für 238.000 Menschen bildet dieser Zweig die Existenzgrundlage, wobei ein Arbeitsplatz im Busunternehmen fünf zusätzliche Arbeitplätze in anderen Betrieben bedeutet. Zudem verwies Nina Jaschke darauf: "Bis zu 50 Prozent des bustouristischen Bruttoumsatzes bleiben in den Urlaubsregionen!"

Ausgehend von der bdo-Konjunkturumfrage 2019, beschrieb Nina Jaschke ausführlich die "Sorgen und Herausforderungen der Bustouristk", als da vor allem sind: ausufernde Bürokratrie(monster), drohende Dieselfahrverbote und Mautregelungen, Fahrermangel, Pauschalreiserichtlinie, Besteuerungsfragen, Einfahrtsgebühren oder -beschränkungen in europäischen Großstädten und Ballungszentren. Besonders verbreitet sei das in Italien. Frankreich erhebe horrende Parkgebühren. Und in Holland dürften Reisebusse nur noch bestimmte Straßen befahren.

Die bdo-Referentin erläuterte an Hand von Zahlen, dass der Fernbus bei Schadstoffemissionen und Verbrauch auf Bestwerte verweisen kann. Auch bei den Umweltkosten liege der Fernreisebus ganz vorne. Somit sei der Bustourismus klimafreundlich und nachhaltig und trage somit zur notwendigen Verkehrswende bei.

bdo-Pressemann Christian Wahl. Foto: Peter Thielebdo-Pressemann Christian Wahl. Foto: Peter Thiele

 bdo-Spitzenfrau Anja Ludwig. Foto: Peter Thiele bdo-Spitzenfrau Anja Ludwig. Foto: Peter ThieleZum Stichwort "ausufernde Bürokratie", die zu einem steigenden administrativen Aufwand führe, sagte sie: "Sowohl nationale, aber auch EU-weite Regelungen führen zu mehr 'Papierkram' und hintern den Unternehmer an seinem eigentlichen Kerngeschäft - Reiseerlebnisse zu kreieren und zu realisieren". Im Ergebnis führe das dazu, dass sich kleine Unternehmen auf wenige Auslandsdestinationen beschränken müssen, um den steigenden administrativen Aufwand händeln zu können. Oder sie müssten ihr Geschäft komplett aufgeben. Übrigens, die Zahl der privaten Busunternehmen sei aus verschiedensten Gründen zwischen 2000 und 2017 um rund 38 Prozent zurückgegangen.

Die stellvertretende bdo-Hauptgeschäftsführerin Anja Ludwig befasste sich in ihrem Statement ausführlich mit dem "EU Mobility Package", das von der EU-Kommission vor zwei Jahren mit umfangreichen Neuregelungen für den Straßenverkehr (Güter und Personen) vorgelegt wurde. Dazu gehören auch neue CO2-Grenzwerte für schwere Nutzfahrzeuge. Inzwischen habe das EU-Parlament auf Basis dieses Paketes drei quasi busfeindliche Beschlüsse gefasst: Zwangsmaut für Busse (ohne Belastung von Pkw) durch Eurovignette, praxisuntaugliche Lenk- und Ruhezeiten, Entscheidung gegen die Stärkung des Fernbusses. Anja Ludwig, erfahrene Rechtsanwältin,  schilderte das langwierige zähe Ringen in Brüssel und Straßburg um busaffine Lösungen und betonte: "Die Verhandlungen im Rat und später im Trilog sind entscheidend für unsere Branche. Wir brauchen Kompromisse, welche die Besonderheiten des Bussektors berücksichtigen. Und zwar für die Fahrgäste, für die Fahrer und für unsere Unternehmen." Den Blick nach vorne gerichtet, erklärte die engagierte bdo-Repräsentantin: "Unsere Sisyphusarbeit geht weiter. Die Gemengelage in Europa ist und bleibt kompliziert. Sehr wichtig ist dabei das enge Zusammenwirken mit dem internationalen Verband IRU."

Auch die FlixBus-Manager Patrick Kurth, David Krebs und Fiete Starck (v.l.n.r.) debattierten mit. Foto: Manfred WeghenkelAuch die FlixBus-Manager Patrick Kurth, David Krebs und Fiete Starck (v.l.n.r.) debattierten mit. Foto: Manfred WeghenkelDie rege Diskussion im Anschluss an die informativen bdo-Präsentationen widerspiegelte das große Interesse der CTOURianer am Thema Busbranche und -touristik. So zollte Dr. Michael Krause, seit 1990 als Reiseleiter im Busgeschäft tätig, dem Spitzenverband bdo ein dickes Lob für die vielfältigen Aktivitäten und Anstrengungen zugunsten der Busbranche, die er generell als "flexibel und kreativ" einschätzte. Zugleich wünschte er sich noch stärkeren Einsatz, um die Arbeitsbedingungen für Busfahrer und Reiseleiter zu verbessern. Filmemacher Konrad Herrmann regte an, den Vergleich mit anderen Ländern für die hiesige Busbranche verstärkte nutzbar zu machen. Auch Verkehrsexperte Fred Hafner plädierte dafür und ermunterte den bdo, die Kooperation mit ausländischen Partnerverbänden zu intensivieren. Die relativ neuen CTOUR-Mitglieder Volker Neef und Wolfgang Kömpel entwickelten Gedanken, wie dem Fachkräftemangel, insbesondere bei Busfahrern, abgeholfen werden kann.

Eine der legeren Runden beim abschließenden Get-together. Foto: Peter ThieleEine der legeren Runden beim abschließenden Get-together. Foto: Peter ThielePatrick Kurth, Leiter Politik bei FlixBus, erläuterte unter dem Stichwort "Der Bus ist sexy" ein wenig die erfolgreiche Philosophie  seines Unternehmens, das ja mit 95 Prozent Marktanteil bei Fernbusreisen ein ganz großer Player der Branche geworden ist. FlixBus stelle sich aber auch den aktuellen Herausforderungen, die durch neue Mitbewerber wie Bla-Bla-Bus (Frankreich) und Pinkbus (Köln) aufgekommen sind. Und schließlich erläuterte der Manager den der Umwelt zuliebe stattfindenden Wandel bei den Antriebstechniken: vom bereits spürbar verbesserten Dieselmotor (Schadstoffklasse Euro VI) über den Elektro- bzw. Hybridantrieb bis zur Wasserstoff-Technik. Kurth bedauerte, dass die deutschen Fahrzeughersteller bei praxistauglichen E-Reisebussen im Nachtrab seien, so dass FlixBus für seine 2018 gestarteten Erprobungslinien in Frankreich und Deutschland Elektrobusse aus China beziehen musste. Fiete Starck, ebenfalls FlixBus, ging auf die Nationale Tourismusstrategie der Bundesregierung ein und begrüßte, dass der bdo  dazu klare Forderungen aus Sicht des Busbranche aufgestellt hat. FlixBus erwarte, den  Fernbus als klimafreundliches Verkehrsmittel vor allem zur Anbindung der ländlichen Regionen angemessen zu berücksichtigen.

Fortgesetzt wurden die Kontakte und Gespräche  bei einem lockeren und leckeren Get- together.

Schon jetzt vormerken: die nächste große Spezialmesse BUS2BUS im April 2021, auf der auch wieder die neuesten Busmodelle aus dem In- und Ausland gezeigt werden. Foto: Manfred WeghenkelSchon jetzt vormerken: die nächste große Spezialmesse BUS2BUS im April 2021, auf der auch wieder die neuesten Busmodelle aus dem In- und Ausland gezeigt werden. Foto: Manfred Weghenkel

 "Nächster Stop: Zukunft". Unter diesem Motto veranstalteten im März 2019 die Messe Berlin und der bdo zum zweiten Mal gemeinsam das große Bus-Event "BUS2BUS" als Fachmesse und Kongress. Über 100 Aussteller aus 13 Ländern, darunter namhafte Bushersteller und Komponentenanbieter, bedeuteten Teilnahmerekord und gewachsene internationale Anziehungskraft der alle zwei Jahre stattfindenden Leistungsschau der Busbranche. Der nächste Stop: Zukunft ist für den 13. bis 15. April 2021 terminiert.

 

                                                                                    Text und Fotos: Manfred Weghenkel (5),   Peter Thiele (4)

 

Weitere Informationen:

Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) e. V. Reinhardtstraße 25 I 10117 Berlin

E-Mail: info@bdo.org.de I Web: www-bdo.org.de

 

Bahn und Bus - Partner oder Rivalen beim Reisen?

Auf dem Podium (v.l.n.r.): Dr. Heike van Hoorn, Michael Donath, Dr. Michael Peterson, Moderator Peter Neumann, André Schwämmlein, Christoph Gipp.Auf dem Podium (v.l.n.r.): Dr. Heike van Hoorn, Michael Donath, Dr. Michael Peterson, Moderator Peter Neumann, André Schwämmlein, Christoph Gipp.Wenn Spitzenmanager von Bahn und Bus öffentlich aufeinander treffen - was so häufig nicht passiert - muss es nicht unbedingt zu einem Crash kommen. Das mit 60 Teilnehmern sehr gut besuchte Medienforum am 13. März, veranstaltet vom unabhängigen und freien TourismusDialog.Berlin, zum spannenden Thema "Bahn und Bus - Partner oder Rivalen beim Reisen?" jedenfalls fand trotz unterschiedlicher Interessenlagen in eher lockerer, entspannter Atmosphäre statt. Auf dem Podium im eleganten Hotel "Park Inn" am Berliner Alexanderplatz diskutierten FlixBus-Geschäftsführer André Schwämmlein und Dr. Michael Peterson, Marketingvorstand im Fernverkehr der DB AG, über Bilanz und Perspektiven des öffentlichen Fernlinienverkehrs. Mit von der Partie waren auch die Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrsforums, Dr. Heike van Hoorn, der auf Mobilität spezialisierte Bundestagsabgeordnete Michael Donath (CDU) und Christoph Gipp, Geschäftsführer am renommierten IGES Institutes Berlin. Moderator Peter Neumann von der Berliner Zeitung nannte ihn "den Fachmann, den man anrufen muss, wenn es um übergreifende Infos, Trends und Einschätzungen im Fernbusgeschäft geht".

Christoph Gipp, IGES Institut Berlin.Christoph Gipp, IGES Institut Berlin.

 Moderator Peter Neumann, Berliner Zeitung.Moderator Peter Neumann, Berliner Zeitung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zunächst ging es angesichts stagnierender bzw. 2017 sogar leicht rückläufiger Fahrgastzahlen um die Frage: Ist der Fernbusboom vorbei? Christoph Gipp dazu: "Ich glaube nicht. Wir haben seit vier-fünf Jahren ein sehr starkes Wachstum erlebt. Sicher hat sich der Markt inzwischen konsolidiert. Doch was die Zahl der Passagiere angeht, ist weiter mit einem moderaten Wachstum zu rechnen." Der Experte sieht darin sogar etwas Positives. "Denn wachsende Passagierzahlen führen zu einer besseren Auslastung der Fahrzeuge, was positiv für die Unternehmen ist, die ja den Busverkehr wirtschaftlich betreiben wollen."

Auf den gesamten Verkehrsmarkt eingehend, wies der IGES-Geschäftsführer darauf hin: "Der Marktführer heißt Auto." Nach dem privaten Pkw, der gut 80 Prozent Marktanteil habe, komme lange nichts. Es folgten die Bahn (Nah- und Fernverkehr), danach das Flugzeug. Erst dann komme der Fernbus, der ebenso wie die Bahn zum Bereich des zu fördernden öffentlichen Verkehrs gehöre. Das sei aber in einigen Kommunen und Ländern offenbar noch nicht angekommen. Auf jeden Fall habe es keine "Kannibalisierungswelle" Fernbus gegen Bahn gegeben.

Dr. Michael Peterson, DB AG.Dr. Michael Peterson, DB AG.Mit diesem Gedanken konnte sich auch der DB-Repräsentant Dr. Michael Peterson anfreunden. Eindeutiger Hauptkonkurrent sowohl der Bahn als auch der Busbranche sei der individuelle Autoverkehr. Konsequenz: Dem Pkw sollten Marktanteile zugunsten der komfortablen und umweltfreundlichen Verkehrsträger Bahn und Bus entzogen werden. Die DB AG habe die Herausforderungen des liberalisierten Fernbusverkehrs angenommen und sich darauf eingestellt. "Wir haben stark daran gearbeitet, unsere Angebote attraktiver zu machen, mehr Verbindungen zu schaffen, die Takte zu verkürzen, neue, bessere ICE-Züge einzusetzen, Komfort und Service zu erhöhen, aber auch das Preisspektrum zu erweitern." Dr. Peterson verwies z. B. auf die neue Schnellstrecke Berlin - München mit einer Fahrzeit unter 4 Stunden und auf die Tatsache, dass alle ICE seit Jahresbeginn zu 100 Prozent mit Ökostrom fahren. Das Resümee des Bahnmanagers: "Wir haben seit Jahren steigende Fahrgastzahlen und steigende Umsätze."

André Schwämmlein, FllixBus.André Schwämmlein, FllixBus.Überaus zufrieden mit der bisherigen Entwicklung zeigt sich auch FlixBus-Chef André Schwämmlein. Nach dem "Geheimnis" befragt, wie der ungewöhnlich Marktanteil  von über 93 Prozent im Fernbusgeschäft erreicht werden konnte, sagte er - sicher nicht allumfassend: "Der Markt ist sehr schwierig und auch sehr anders als bisher im Verkehrssektor gewohnt. Vielleicht haben wir einen anderen Ansatz und andere Visionen. Wir sehen den Fernbus nicht nur national, sondern auch im größeren Rahmen der europäischen Verkehrsvernetzung." Ein wichtiger Erfolgsfaktor sei zweifellos die intensive Kooperation mit mittelständischen Busunternehmen. FlixBus betrachte seine zahlreichen Partner nicht nur als Subunternehmer, sondern als "Unternehmer an unserer Seite". Schwämmlein widersprach dem immer mal wieder - diesmal vom Moderator - zu hörenden Vorwurf, das Geschäftsmodell von FlixBus beruhe darauf, das Risiko zum großen Teil auf die mittelständischen Partner auszulagern. Der FlixBus-Mann: "Tatsache ist, dass wir uns stets auch das Risiko geteilt haben."  

André Schwämmlein bilanzierte: "Bus und Bahn ist es gelungen, über 30 Millionen Menschen, die vor fünf Jahren noch nicht am öffentlichen Fernverkehr teilgenommen haben, für ihre Angebote zu gewinnen. Beide Verkehrsträger haben eine bessere Alternative zum privaten Auto geschaffen und dadurch den Markt erweitert." Nach dieser Bewertung nimmt es nicht wunder, wenn der Geschäftsführer von FlixBus das Verhältnis zur Bahn so einschätzt: "Als Mitbewerber müssen wir keine Freunde sein, aber wir arbeiten quasi an dem gleichen großen Ziel, mehr Menschen für den öffentlichen Verkehr zu begeistern."

Dr. Heike van Hoorn, Deutsches Verkehrsforum, und Michael Donath, MdB.Dr. Heike van Hoorn, Deutsches Verkehrsforum, und Michael Donath, MdB.Natürlich ging der FlixBus-Chef auch kurz auf die beiden jüngst verkündeten spektakulären Projekte seines Unternehmens ein: ab März mit dem "FlixTrain" selbst ins deutsche Bahngeschäft einzusteigen und Ende April in Frankreich den ersten, aus chinesischer Produktion (Marke Yutong) stammenden  Elektro-Bus im Linienbetrieb über etwa 150 Kilometer zwischen Paris und Amiens zu erproben. Später sollen auch in Deutschland emissionsfreie E-Busse getestet werden. André Schwämmlein: "Wir wollen damit innovative Akzente setzen - sowohl für den E-Bus als auch für die Busbranche." Das solle auch optisch erkennbar sein, denn der neue E-Bus werde "noch etwas grüner" als die bekannten FlixBusse. Ein weiterer Bus-Frühling scheint nun wirklich anzurollen...

Großes Interesse am Thema Mobilität: Das Medienforum war recht ordentlich besucht.Großes Interesse am Thema Mobilität: Das Medienforum war recht ordentlich besucht.Der aus Baden-Württemberg stammende Parlamentarier Michael Donath bezeichnete die Entwicklung des Fernbussektors als "großen Erfolg für die Mobilität in unserem Land". Angesichts dessen, dass es gelungen sei, mehr Menschen für den Bus zu gewinnen, schätzte er ein: "Ein Drittel der Fernbus-Fahrgäste kommen vom Auto, ein Drittel von der Bahn und ein Drittel sind Neukunden - also Menschen, die aus verschiedensten Gründen bisher gar nicht reisten." Und die Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrsforums Dr. Heike van Hoorn bekräftigte: "Die Marktöffnung war richtig und wichtig. Mit dem Fernbus ist ein  weiteres Verkehrsmittel hinzu gekommen, das attraktiv, bequem und ökologisch nachhaltig ist. Genau darin liegen auch seine Zukunftschancen."                        

                                                                                                     Text und Fotos (7) : Manfred Weghenkel

 

Erweiterte Reisedestination "Dresden Elbland" gut gestartet

Repräsentierten Dresden Elbland auf der ITB (v.l.n.r.): Frank Uffen, Direktor The Student Hotel, Dresdens OB Dirk Hilbert, Sandra Jäschke, Chefin der Meissen Porzellan-Stiftung, und Kai Schulz, GF der Dresden Marketing GmbH.Repräsentierten Dresden Elbland auf der ITB (v.l.n.r.): Frank Uffen, Direktor The Student Hotel, Dresdens OB Dirk Hilbert, Sandra Jäschke, Chefin der Meissen Porzellan-Stiftung, und Kai Schulz, GF der Dresden Marketing GmbH.Was haben Dresden, Radebeul, Meißen, Diesbar-Seußlitz, Riesa und Torgau gemeinsam? Nun ja, es sind besuchenswerte sächsische Städte und Orte an Deutschlands zweitgrößtem Fluss, der Elbe. Seit 2017 ziehen die  Landeshauptstadt Dresden und die angrenzende Region Elbland touristisch gemeinsam an einem Strang. Die Dachmarke dazu heißt "Dresden Elbland". Wie jetzt auf der ITB Berlin 2018 bekannt gegeben wurde, stehen die Zeichen für die neue oder genauer: erweiterte Reisedestination auf Erfolg. Im vorigen Jahr konnten immerhin 5,81 Mio. Gäste-Übernachtungen erreicht werden, was einem Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die international renommierte Kunst- und Kulturmetropole Dresden selbst gehört nach wie vor zu den beliebtesten deutschen Städtereisezielen und belegte 2017 im Vergleichsranking einen stabilen 7. Platz. Ein Ergebnis, das nach den leichten Besucherrückgängen in den Jahren 2015 und 2016 durchaus positiv zu bewerten ist. Mit starken Reisehighlights und Top-Angeboten will sich die Destination 2018 und 2019 weiter ins Zeug legen, um noch mehr Besucher aus dem In- und Ausland für Dresden Elbland zu begeistern.

Von Besuchern aus aller Welt bewundert - die historische Silhouette von Elbflorenz.Von Besuchern aus aller Welt bewundert - die historische Silhouette von Elbflorenz.Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, erklärte auf der ITB: "Mit Großinvestitionen in Kultur wie in die Sanierung des Dresdner Kulturpalastes bzw. das neue Kunst- und Kreativareal 'Kraftwerk Mitte Dresden', die Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 und die Einführung der Vorteilskarte für Touristen, der 'Dresden Card', ist das Reiseziel Dresden noch einmal deutlich attraktiver geworden." Das Stadtoberhaupt kündigte an, auch weiterhin "attraktive und zu Dresden passende Events wie zuletzt den FIS Skilanglauf Sprint Weltcup oder die Dresden Harley Days in die Stadt zu holen".

Bewährtes Juwel in neuem Glanz: der Dresdner Kulturpalast.Bewährtes Juwel in neuem Glanz: der Dresdner Kulturpalast.Und der Geschäftsführer der Dresden Marketing GmbH (DMG), Kai Schulz, sagte: "Ganz im Sinne unserer diesjährigen touristischen Jahreskampagne 'Dresden Elbland. Lebendige Traditionen'  punktet der Veranstaltungskalender für 2018 und 2019 mit einer guten Mischung aus neuen Besuchermagneten und erfolgreichen Klassikern." Herausragende Events in diesem Jahr sind z. B. die Dresden Harley Days vom 3. bis 5. August, die Neuen Burgfestspiele Meißen (16. bis 30. Juni), die Dresdner Musikfestspiele (10. Mai bis 10. Juni), die Karl-May-Festtage Radebeul (11. bis 13. Mai), Canaletto - das Dresdner Stadtfest (17. bis 19. August), die Tage des offenen Weingutes (25. bis 26. August) und der 584. Dresdner Striezelmarkt (28. November bis 24. Dezember).

Vielbesuchte Dresdner Wahrzeichen: Residenzschloss und Hofkirche.Vielbesuchte Dresdner Wahrzeichen: Residenzschloss und Hofkirche.Im Herbst 2019 eröffnen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) die Paraderäume, die der sächsische Kurfürst und polnische König August I. - also August der Starke - eigens für die Feierlichkeiten  zur Vermählung seines Sohnes im Residenzschloss errichten ließ. Dieses hochkarätige spätbarocke Raumkunstwerk versetzt die Besucher in die Zeit vor 300 Jahren - mit einem Tafelgemach, zwei Vorzimmern, einem Audienzgemach mit Thron sowie einem Paradeschlafzimmer.

Lebendige Tradition auch im Elbland. Die mit der weltberühmten Porzellan-Manufaktur Meissen verbundene Erlebniswelt "Haus Meissen" nimmt die Besucher mit auf Entdeckungsreise rund um Europas erstes Porzellan. "In unseren Schauwerkstätten zeigen Manufakturisten die Entstehung des berühmten weißen Goldes. Zudem lädt das über 100 Jahre alte Museum mit einer einmaligen Sammlung Meissener Porzellans zu einem Besuch ein", berichtete Sandra Jäschke, Geschäftsführerin der Meissen Porzellan-Stiftung GmbH und Sprecherin der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH. 

Hochinteressant: Einer Meissener Porzellanmalerin bei ihrer künstlerischen Arbeit zuzuschauen.Hochinteressant: Einer Meissener Porzellanmalerin bei ihrer künstlerischen Arbeit zuzuschauen.2018 sei dort eine Sonderausstellung zum weltbekannten Zwiebelmuster zu sehen. Und 2019 widme sich das Museum anlässlich seines 300.Todestages dem Erfinder des ersten europäischen Porzellans Johann Friedrich Böttger.

Die vielfältige Hotellandschaft in Dresden Elbland wird demnächst um einen weiteren Farbtupfer reicher. Im September 2018 eröffnet die niederländische The Student Hotelgruppe in Dresden ihren ersten deutschen Standort - und zwar an der bekannten Einkaufs- und Flaniermeile Prager Straße. Auserkoren dazu wurde das frühere Hotel "Lilienstein". Als The Student Hotel Dresden bietet es mitten im Zentrum der Stadt 306 Zimmer. "Wir freuen uns über dieses neue Hotelprojekt, weil es hervorragend zu unserem Profil passt, die Attraktivität des Reiseziels mit dem starken Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort verbindet", so Dresdens Oberbürgermeister. Vorfreude herrscht auch beim Betreiber, dessen Director of Partnerships, Frank Uffen, auf der ITB meinte: "Our Dresden acquisition is in line with The Student Hotel group's strategy to develop high-quality, mixes-used accomodation in major European cities to meet the demand and new way of living and working for students, young professionals, international travellers and entrepreneurs."

Ein Traum kommt ins Rollen: Auch mit diesem Hingucker-Bus macht Dresden auf seine Bewerbung als Europäische Kulturhaupstadt 2025 aufmerksam.Ein Traum kommt ins Rollen: Auch mit diesem Hingucker-Bus macht Dresden auf seine Bewerbung als Europäische Kulturhaupstadt 2025 aufmerksam.Schon in wenigen Wochen wird Dresden ganz groß im Fokus der internationalen Reisebranche und Fachmedien stehen: Vom 6. bis 8. Mai 2018 findet hier nämlich der 44. Germany Travel Mart (GTM) statt, der größte und zugleich wichtigste Incoming-Workshop für das Reiseland Deutschland, alljährlich  von der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V. (DZT) in wechselnden Partnerregionen veranstaltet. Dresden darf stolz darauf sein, dieses Top-Event mit Fachexperten aus etwa 45 Ländern schon zum zweiten Mal auszurichten. Es bietet die großartige Chance, Dresden und das Umland von seiner besten Seite zu zeigen und international noch bekannter zu machen.

                                                                                                   Text und Fotos (6): Manfred Weghenkel                                
                                             

Weitere Informationen:

Veranstaltungskalender unter www.dresden.de/veranstaltungen

 Flyer "Dresden Elbland - Highlights 2018" und "Vorschau Dresden Elbland Highlights 2019" unter www.mediaserver.dresden.de

 

 Best in Travel 2018: Äolische Inseln und die Stadt Matera

Blick auf die Äolischen Inseln.Blick auf die Äolischen Inseln.Zwei italienische Destinationen dürfen sich dieses Jahr der Lonely Planet Auszeichnung „Best in Travel 2018“ erfreuen: der sizilianische Archipel der Äolischen Inseln sowie die in der Basilikata gelegene Stadt Matera. Die Reiseexperten des australischen Verlages Lonely Planet wählen jedes Jahr in vier speziellen Rankings die zehn angesagtesten Trend-Destinationen, die man sich für die „Reise-Bucket List“ vormerken sollte.
Als eine der beeindruckendsten Regionen wurden die Äolischen Inseln gekürt. Die sieben Inseln vulkanischen Ursprungs liegen malerisch im Tyrrhenischen Meer und faszinieren mit einzigartiger Landschaft, Vulkanhängen, herrlichen Stränden und Buchten sowie spektakulären Tauchgründen. Stromboli mit seinem aktiven Vulkan und Salina, die grüne Insel, beide bekannt als Filmkulisse für internationale Filme wie Stromboli von Roberto Rossellini oder Il Postino, zählen zum Archipel, ebenso wie Vulcano mit Thermal- und Schwefelquellen, das exklusive Panarea, sowie Alicudi und Filicudi mit Überresten aus der Bronzezeit.
Das in der süditalienischen Region Basilikata gelegene Matera findet sich hingegen auf der Liste der Top-Städte 2018. Die Stadt beeindruckt mit ihren jahrtausendealten Felsenkirchen und den Sassi, in den Felsen gehauene Höhlen, die eng ineinander verschachtelt an den steilen Tuffsteinhängen des Gravina Tals liegen. 2019 rückt Matera als Europäische Kulturhauptstadt ins Rampenlicht, wer die Stadt schon vorab erkunden möchte, dem sei 2018 ein Besuch empfohlen!

Quelle: ENIT

 

Wohin in den Urlaub? Die Reisetrends 2018

Ägypten, Türkei und Tunesien wieder im Kommen - Kreuzfahrten und Ferienreisen weiter im Trend

 

 „Wir gehen davon aus, dass die Mittelmeerziele wie zum Beispiel Spanien und Griechenland auch im kommenden Jahr wieder die beliebtesten Flugpauschalreiseziele sein werden“, erklärt Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), kurz vor Jahresende. „Auch der von Ägypten, Tunesien und der Türkei eingeschlagene Wachstumskurs wird sich aller Voraussicht nach 2018 weiter fortsetzen“, so Fiebig weiter. Insgesamt rechne der DRV für das Touristikjahr 2017/18 erneut mit einem Plus.

Bereits in diesem Jahr zählte Griechenland zu den Gewinnern der Reiseländer: Nach den Balearen sicherte sich Griechenland nach Auswertungen des Marktforschungsinstituts GfK im Sommer mit einem Umsatzplus von 30 Prozent Rang 2 der beliebtesten Urlaubsregionen. Ägypten machte mit 55 Prozent Plus einen noch größeren Umsatzsprung. Ein Trend der sich im Winter und voraussichtlich auch im kommenden Jahr weiter fortschreiben wird. Auch die nordafrikanischen Länder wie Tunesien und Marokko befinden sich auf einem Erholungskurs und ziehen wieder mehr Gäste an. Die Türkei, die im Vergleich zu 2015, insgesamt 50 Prozent Gäste aus Deutschland verloren hat, ist wieder im Kommen. Trotz weiterer Rückgänge in den Umsatzzahlen liegt die Türkei in der Gunst der Urlauber mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis nach wie vor weit vorne – nach Spanien und Griechenland auf Rang 3 der beliebtesten Flugpauschalreiseziele. 

Mit weiterem Wachstum zeigen sich erneut die bereits seit Jahren boomenden Kreuzfahrten. Der Urlaub auf dem Meer wird immer beliebter – auch bei Familien. Jahr für Jahr setzen die Reedereien neue, komfortablere und auch die Umwelt schonendere Schiffe ein. Und auch Fernreisen entwickeln sich nach wie vor gut – wenn gleich etwas gedämpft durch die schweren Hurrikane in der Karibikregion.

Quelle: DRV

 

K u l t u rK u l t u rL i f e s t y l eL i f e s t y l e   R e i s eR e i s e