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Reise, Kultur & Lifestyle


Aktuelles in Kürze 

Traditionsreicher Köcheklub mit frischem Fang. Foto: H.-J. ZeigertTraditionsreicher Köcheklub mit frischem Fang. Foto: H.-J. Zeigert

Wismar wrappt den Hering

Kulinarischer Klassiker: Zum 17. Mal finden auf Initiative des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“ die Wismarer Heringstage statt. In Erinnerung an die goldenen Zeiten des Heringsfangs verwöhnen vom 16. bis 31. März 13 Gastronomen der Hansestadt und Umgebung ihre Gäste mit maritimen Spezialitäten – von frisch gebratenem Hering bis zu eingelegtem Matjes. Neu in diesem Jahr: der Herings-Wrap nach Matjes-Art. Der in einer Teigtasche eingewickelte Fisch wird mit Rösti und Knoblauch-Dip serviert.

Los geht es am 16. März um 10.00 Uhr am Alten Hafen, wo die Fische angelandet werden. In großen Heringskarren werden sie anschließend, begleitet durch ein Blasorchester und einen Schützenverein, zum Marktplatz befördert. Danach werden die Fische frisch zubereitet und Gäste zur Verkostung eingeladen. Dazu gibt es Shantys vom Chor „Blänke“. In den teilnehmenden Restaurants steht der Hering zudem 16 Tage lang ganz oben auf der Speisekarte.
Weitere Informationen: www.heringstage-wismar.de, www.wismar.de

 

Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität.Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität. Mercure Hotel MOA Berlin nun zukunftsfest

 Mit einer rauschenden Party, an der etwa 3.500 Branchenkollegen, Kunden und Freunde des Hauses teilnahmen und die von einem attraktiven Show-Programm gekrönt wurde, präsentierte das Mercure Hotel MOA Berlin, am 8. Januar seine im letzten Jahr bei laufendem Betrieb realisierten umfangreichen baulichen Erweiterungen.

140 neue Zimmer, darunter zehn Maisonette-Suiten, stehen den Gästen nun zusätzlich zur Verfügung. Eine neue, 450 Quadratmeter umfassende Bankettküche wurde ebenfalls fertiggestellt. Spürbar vergrößerten sich auch die Event- und Konferenzflächen. Der Tagungsbereich erstreckt sich nunmehr über drei Etagen mit 35 Konferenzräumen. Nicht zuletzt entstand ein neuer hauseigener Fitnessbereich. Zu den Verbesserungen gehört auch, dass die Rezeption nunmehr ins Zentrum des repräsentativen Atriums verlegt wurde, was den Gästen das Einchecken erleichtert.

"Damit ist unser Haus zukünftig bestens gewappnet insbesondere für das weiter anwachsende Veranstaltungsgeschäft", betonte der energiegeladene langjährige General Manager Paolo Masaracchia, der das 4-Sterne-Hotel, auch wenn es nicht in der City liegt, zu einer der gefragtesten Berliner Adressen entwickelt hat. Weitere Informationen: www.hotel-moa-berlin.de

Die berühmte Berliner Rallyefahrerin Heidi Hetzer beglückwünschte  das MOA Hotel per Video von ihrer Afrika-Tour aus Äthiopien. Fotos: M. WeghenkelDie berühmte Berliner Rallyefahrerin Heidi Hetzer beglückwünschte das MOA Hotel per Video von ihrer Afrika-Tour aus Äthiopien. Fotos: M. Weghenkel

 

Wunderschön die Kutsche mit den Einhörnern - ein Highlight in der neuen Eiswelt Elstal. Foto: Karls Erlebnis-DorfWunderschön die Kutsche mit den Einhörnern - ein Highlight in der neuen Eiswelt Elstal. Foto: Karls Erlebnis-Dorf

 4. Eiswelt Elstal im Erdbeerkönigreich

Der weiter wachsende Freizeitpark "Karls Erlebnis-Dorf Elstal" westlich von Berlin wartet seit Monatsbeginn mit zwei neuen Attraktionen auf: dem zirkusartigen Indoor-Erlebnisareal Gummibeerchen-Land mit tanzenden Bären, Jahrmarktstimmung  und nostalgischem Schnick-Schnack, eingerahmt von einer Gummibeerchen-Manufaktur, sowie der inzwischen bereits 4. Eiswelt Elstal. Als Teil des Gummibeerchen-Landes ist sie Deutschlands größte Eisfiguren-Ausstellung, die unter dem Motto "Komm ins Erdbeerkönigreich"  jung und alt verzaubern will. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern schufen 24 Künstler aus 12 Ländern an 14 Stationen "erdbeerige" Eislandschaften aus 300 Tonnen Eis. Bei einem Rundgang durch die minus sieben Grad kalte Eiswelt erleben die staunenden Besucher fantastische Tierwelten, das Schloss des Erdbeerkönigs, viele Licht- und Musikeffekte sowie eine royale Eisbar, die Feuerzangenbowle, Erdbeer-Glühwein oder -Limes anbietet. Geöffnet ist die neue Eiswelt bis 3. November 2019 täglich von 9 bis 19 Uhr.

 Rasant und farbenprächtig geht's wieder im Show-Tempel an der Friedrichstraße zu. Foto: Manfred WeghenkelRasant und farbenprächtig geht's wieder im Show-Tempel an der Friedrichstraße zu. Foto: Manfred Weghenkel

Die neue Show "Vivid" im Friedrichstadt-Palast

Dazu eine kritische Betrachtung in der Rubrik "Kunst und Kultur"

 Ein eingespieltes Trio: Christian Andresen, Willy Weiland, Thomas Lengfelder (v.l.n.r.)Ein eingespieltes Trio: Christian Andresen, Willy Weiland, Thomas Lengfelder (v.l.n.r.)

Christian Andresen neuer Präsident der DEHOGA Berlin

Mit großer Mehrheit hat die Vollversammlung des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin e.V. (DEHOGA Berlin) am 14. Mai 2018 den Hotelier Christian Andresen zum neuen Präsidenten des Wirtschafts- und Arbeitgeberverbandes der Gastgeber gewählt. Christian Andresen, Managing Partner der The Mandala Hotel GmbH, übernahm das Amt von Willy Weiland, der sich nach drei Legislaturperioden und 14 Jahren erfolgreicher ehrenamtlicher Arbeit nicht mehr zur Wahl stellte. Emotional bewegend dankten die Delegierten Willy Weiland für seine erfolgreiche, zielstrebige und vorwärtsweisende Arbeit für den Verband und die Entwicklung des Tourismus in der Hauptstadt. „In diesen 14 Jahren war er nicht nur unser dynamischer ehrenamtlicher Präsident, sondern auch Botschafter, Diplomat in Sachen Gastlichkeit, Vermittler und Wegbereiter“, fasste Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Berlin, in seiner Rede zusammen.

Christian Andresen hat den Staffelstab übernommen. Der 52-Jährige arbeitet seit 2013 im Präsidium des DEHOGA Berlin. Seine Hotellaufbahn begann 1988 in Hamburg mit einer Ausbildung zum Hotelfachmann im Atlantic Hotel Kempinski. Es folgten verschiedene Tätigkeiten im Controlling in Hamburg und Leipzig. 1998 ging der Hotelier nach Berlin, wo er ein Jahr später das The Mandala Hotel am Potsdamer Platz eröffnete. Seitdem ist er zusammen mit Lutz Hesse als Geschäftsführender Gesellschafter für The Mandala Hotel und The Mandala Suites tätig. „Die gegenwärtigen und langfristigen Herausforderungen für unsere Branche sind vielfältig und umfangreich. Das reicht von der Digitalisierung und hört beim Kampf gegen immer höher werdende bürokratische Hürden noch nicht auf. Wir als Verband sind für diese Herausforderungen gut aufgestellt und sprechen mit einer starken, gemeinsamen Stimme“, so der neu gewählte Präsident Christian Andresen. Info und Foto: DEHOGA Berlin

Im wildromantischen Dunajec-Tal rollt's gut. Bild: Wikinger ReisenIm wildromantischen Dunajec-Tal rollt's gut. Bild: Wikinger Reisen

Newcomer und Klassiker

für Radtouristen

Immer schön flüssig am Ufer entlang. Die Nase im Wind, den Blick aufs Wasser – das hat was. Wikinger Reisen, der anerkannte Spezialist für guten Wanderurlaub,  bietet auch 2018 Individualisten oder Kleingruppen jede Menge „Flusstouren“ an: Klassiker auf dem Donau-, Main- oder Mosel-Radweg. Und Geheimtipps – etwa entlang des französischen Doubs in Franche-Comté oder des Dunajec in Südpolen.
Radfans auf der Suche nach „Neuland“ kommen in Kleinpolen auf ihre Kosten – dort erwartet sie der Dunajec-Radweg. Gemeinsam erleben sie Krakau und die Hohe Tatra, entdecken die älteste Holzkirche Polens, besuchen Ritterdörfer und testen den besten Sliwowitz. Auch das Bilderbuchstädtchen Alt-Sandez steht bei dieser 11-tägigen geführten Reise auf dem Programm.
Ein „flüssiger“ Newcomer ist auch der französische Doubs. Individuelle Radurlauber mit Lust auf Neues reisen 2018 nach Franche-Comté. Entspannte Touren bringen sie von Montbéliard über Belfort und Besançon bis in die Senf-Metropole Dijon. Zur malerischen Natur kommt jede Menge Genuss: Franche-Comté, die Freigrafschaft Burgund, ist für eine gute und authentische Küche bekannt.

Die singenden Fontänen und Kolonnaden im tschechischen Marienbad. Foto: CzechTourismDie singenden Fontänen und Kolonnaden im tschechischen Marienbad. Foto: CzechTourism Marienbad feiert 200 Jahre Kurtradition

In diesem Jahr blicken viele Kurorte in Böhmen und Mähren auf die Gründung des ersten tschechoslowakischen Staates vor 100 Jahren zurück. Denn dieses Ereignis ist auch mit einem Aufschwung des Kurwesens verbunden. Im Mai wird in vielen der rund drei Dutzend tschechischen Kurbäder die neue Saison mit Festen und der traditionellen Weihe der Quellen offiziell eröffnet.

Viele Kurorte in Tschechien waren schon im 19. Jahrhundert Treffpunkt von Adeligen und Künstlern aus ganz Europa. Nachdem das Kurwesen mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs fast zum Erliegen kam, nahm es mit der Gründung des ersten tschechoslowakischen Staates im Oktober 1918 einen neuen Aufschwung.

Doppelten Grund zum Feiern gibt es in Mariánské Lázně (Marienbad). Dort feiert man 200 Jahre Kurtradition; am 6. November 1818 wurde Marienbad offiziell als Kurort anerkannt. Traditionell wird dort am zweiten Mai-Wochenende die Kursaison feierlich eröffnet. Beim Umzug in historischen Kostümen trifft man berühmte Gäste der Vergangenheit wie den britischen König Edward VII. Nach einem uralten Brauch werden an diesem Wochenende die Quellen geweiht und das Westböhmische Symphonieorchester gibt ein Konzert. Schon zwei Wochen zuvor, am 30. April, wird die Singende Fontäne an den Kurkolonnaden nach der Winterpause wieder in Betrieb genommen. Die Gäste können dann wieder zu jeder ungeraden Stunde die Wasserspiele zu klassischer Musik verfolgen.

Erfolgsproduzent Bernhard Kurz.

Foto: Manfred WeghenkelErfolgsproduzent Bernhard Kurz. Foto: Manfred Weghenkel
Tina Turners Lebensweg

im Estrel Festival Center

Seit mehr als zwanzig Jahren laufen im Hotel Estrel Berlin an der Sonnenallee in Neukölln erfolgreich die von Las Vegas inspirierten spektakulären Doppelgänger-Shows "Stars in Concert". Alle namhaften Größen der internationalen Rock- und Popmusik gaben sich in Gestalt optisch und stimmlich täuschend echter Doubles bisher ein Stelldichein. Entweder in bunter Mischung als "Sechser-Pack" pro Konzertabend, was die Regel ist,  oder in etwas aufwendiger angelegten Specials bzw. Musicals, die einem Superstar, wie Elvis Presley, oder einer Band, wie The Beatles, gewidmet sind.
Seit dem 21. Februar gibt es nun das bewegte Leben der US-amerikanischen Rockröhre Tina Turner als Musical "Simply the Best". Mit etwa  180 Millionen verkauften Tonträgern gehört sie zu den erfolgreichsten Sängerinnen überhaupt. 

Estrel-Musikproduzent Bernhard Kurz zeichnet die über fünf Jahrzehnte währende Karriere Tina Turners leicht und spritzig  nach - von den bescheidenen Anfängen im Jahre 1958 als Backgroundsängerin in der Band ihres späteren Ehemanns Ike Turner, den großen Chart-Erfolgen des Duos Ike & Tina Turner über die schmerzvolle Trennung von Ike und den schweren solistischen Neustart in den 1980er Jahren bis hin  zu den großen Welthits wie "Private Dancer", "We Don't Need Another Hero", "GoldenEye" oder eben "Simply the Best". Dargestellt wird Tina von der ebenfalls aus Amerika stammenden Dorothea "Coco" Fletcher, die zu den professionellsten Tina-Turner-Lookalikes gehört, wovon sich die Estrel-Besucher schon seit langem überzeugen konnten. Begleitet wird Coco Fletcher in dieser mitreißenden, über zwei Stunden währenden Live-Show von excellenten Musikern, wie dem Grammy-Preiträger Vasti Jackson als Ike Turner und dem fabelhaften Background-Trio "The Ikettes". Gespielt wird das Musical "Simply the Best" in Berlin bis 18. März 2018. Danach geht es auf Tournee.

Übrigens, die inzwischen 78-jährige Tina Turner, die 2009 das letzte Mal auf Welttournee ging und seit 2013 Schweizer Staatsbürgerin ist,  bekommt - genauso wie der legendäre Singer/Songwriter Neil Diamond - für das herausragende Lebenswerk den Grammy Lifetime Achievement Award 2018.

Bestens drauf: Coco Fletcher
als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred WeghenkelBestens drauf: Coco Fletcher als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred Weghenkel

Vicke Schorfers Stadtansichten, Foto: KEDVicke Schorfers Stadtansichten, Foto: KED

 15. Eiswelt in Rövershagen zeigt 800 Jahre Rostock

Unter dem Titel „Die geheimnisvolle Stadt – 800 Jahre Rostock“ feiert die jetzt eröffnete 15. Eiswelt Rövershagen mit einer spektakulären Ausstellung das große Jubiläum der Hansestadt. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern versetzen an insgesamt 18 Stationen Geschichten aus mehr als 350 Tonnen Eis Besucher ins Staunen. Die gefrorene Erlebniswelt nimmt große und kleine Gäste mit auf eine kuriose Reise durch 800 Jahre Stadtgeschichte, porträtiert humorvoll historische Figuren und erzählt augenzwinkernd bisher unbekannte Anekdoten aus der Region. Ergänzt wird die außergewöhnliche Ausstellung um geeiste Rutschen, eine Koggen-Eisbar und ein Eishotel mit zwei Zimmern, die zu kuscheligen Übernachtungen bei minus sieben Grad einladen. Die 15. Eiswelt im „Eiswerk“ in Karls Erlebnis-Dorf Rövershagen ist bis Ende Oktober 2018 täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.         

 

Erste Porzellankirche auf der     Leuchtenburg

Die unweit der B 88 zwischen Rudolstadt und Jena bei Kahla 400 Meter über dem Tal gelegene Leuchtenburg gilt als eine der schönsten Höhenburgen unseres Landes. Die vielbesuchte "Königin des Saaletales" ist um eine neue Attraktion reicher geworden: Nach rund 145 Jahren anderweitiger Nutzung wurde die alte Burgkapelle zur ersten Porzellankirche Deutschlands umgestaltet. Die Pläne für den Raum mit seiner einzigartigen Atmosphäre stammen von dem in Los Angeles lebenden Architekten Michael J. Brown, ein Schüler des Star-Architekten Daniel Libeskind. Für die Besucher werden dort nun neben den regelmäßigen Orgelkonzerten anspruchsvolle Veranstaltungen stattfinden. So wird z. B. im Oktober 2018 eine Chorwoche mit namhaften Chören aus dem In- und Ausland stattfinden.

 

 Parkhotel Rügen - auch bei Gruppen beliebtParkhotel Rügen - auch bei Gruppen beliebt

 

Das Parkhotel Rügen wird zunehmend digitaler

Im Herzen von Deutschlands größter Insel liegend, blickt das Parkhotel Rügen mit  neuer virtueller Information in die Zukunft der Gästekommunikation. Gemeinsam mit dem Virtual Reality-Anbieter VR Easy aus Brandenburg entwickelte das Bergener Urlaubs- und Geschäftsreisehotel eine 360 Grad-Führung durch alle Innen- und Außenbereiche des Hauses. „Mit Hilfe des neuen digitalen Angebots können sich unsere Gäste bereits vor ihrem Aufenthalt ein genaues Bild vom Hotel machen“, sagt Direktorin Charis Schalley. Die digitale Hausführung wird ab sofort online sowie auf Messen mit  VR-Brillen angeboten.
Mit der virtuellen Plattform steht das Parkhotel Rügen am Anfang eines Digitalisierungsprozesses. Die 3D-Hotelführung soll zukünftig um weitere interaktive Elemente erweitert werden.

 

Winterfun mit Snowmobilen im großen alpinen Skiareal von Vemdalen (Provinz Härjedalen) Foto: M. Nikkinen Winterfun mit Snowmobilen im großen alpinen Skiareal von Vemdalen (Provinz Härjedalen) Foto: M. Nikkinen

 

 Nordschweden - schneesicheres  Winterwunderland

Die nordschwedische Region Västerbotten unweit des Polarkreises präsentiert sich meist bis weit in den April als echtes Winterparadies mit reichlich Schnee und zugefrorenen Seen vom Meer bis hinauf ins Fjäll. Idealer Ausgangspunkt für nordische Winterabenteuer ist die Stadt Skellefteå (sprich: Schelleffteo): Die jüngste Stadt an der Küste Nordschwedens bietet den perfekten Mix aus Stadtleben und Kultur mitten in kontrastreicher (Winter-)Natur. Wo sonst kann man zum Beispiel mitten im Ort auf einem zugefrorenen Fluss eine Schneemobil-Tour machen? Übrigens, auf dem Eis gelten dieselben Regeln wie auf der Straße. Verkehrsschilder helfen beim Orientieren. Wem das zu rasant ist, dem sei eine geführte Schneeschuhwanderung empfohlen. Auf dem Fluss Skellefteå Älv – und je nach Eisdichte sogar auf der zugefrorenen Ostsee – geht es mit ortskundigem Guide zwei Stunden lang durch tiefen Schnee bis hinaus in die Wälder rund um das 1845 gegründete Skellefteå. Unterwegs erwartet Teilnehmer eine Fika, die typisch schwedische Kaffeepause, mit wärmenden Getränken und Snacks.

 Wer Västerbottens winterliche Natur ausführlich entdecken will, kann im Februar kommenden Jahres bei Swenature fünf Tage lang Eis, Schnee und die klare Winterluft der Inselwelt bei Skellefteå entdecken. Im Aktivpaket enthalten sind unter anderem eine Schneeschuhwanderung, eine Elchsafari mit Schneemobil, eine Ausfahrt mit einem Eisbrecher, Übernachtung, Verpflegung und vieles mehr. Tipp: Nach einem Tag in unberührter Natur bietet Skellefteå eine Reihe Restaurants, in denen traditionelle Norrland-Gerichte neben Gourmetmenüs mit regionalen Zutaten auf der Karte stehen.

Ein kleines, schüchternes Mädchen steht wie verloren auf der größten Theaterbühne der Welt und schaut sich um. Schon dieser Kontrast ist beeindruckend. Das Mädchen wirkt noch kleiner und die Bühne noch größer als in Wirklichkeit. So leise und unspektakulär beginnt die neue Show "Vivid" im Friedrichstadt-Palast Berlin, die im Oktober dort vielbeachtete Premiere hatte.

www.palast.berlin, Hotline: 030-2326 2326 (9-20 Uhr)

Die 28-jährge Schwedin Ylva Sofia Sternberg, engagiert an der Oper Hannover, gewann den 1. Preis im Hauptwettbewerb. Ihr schwungvoller Finalauftritt mit "Glitter and be gay" aus Leonard Bernsteins "Candide" überzeugte das Publikum wie die Jury. Foto: Matthias HeydeDie 28-jährge Schwedin Ylva Sofia Sternberg, engagiert an der Oper Hannover, gewann den 1. Preis im Hauptwettbewerb. Ihr schwungvoller Finalauftritt mit "Glitter and be gay" aus Leonard Bernsteins "Candide" überzeugte das Publikum wie die Jury. Foto: Matthias HeydeMit einem umjubelten Finalkonzert der Hauptpreisträger in der Komischen Oper Berlin ging am 3. Dezember der 47. Bundeswettbewerb Gesang 2018 für Oper/Operette/Konzert zu Ende. Mehr als 200 Nachwuchstalente haben sich dieses Jahr in mehreren deutschen Städten bei dem bedeutendsten nationalen Gesangswettbewerb Europas beworben, um einen der begehrten Preise zu gewinnen. Trophäen in diesem renommierte Gesangswettstreit sind schon oftmals eine Art Sprungbrett für Künstlerkarrieren gewesen. Frühere Gewinner waren z. B. Thomas Quasthoff und Max Raabe.

Mit dem Ziel, die Jury von sich zu überzeugen, haben sich die Kandidaten zunächst in den deutschlandweiten Vorauswahlen, anschließend in den beiden Finalrunden in Berlin sowie schließlich beim großen Finalkonzert präsentiert. Die von den Fachjuroren gekürten Gewinner erhielten Preise in Gesamthöhe von rund 50.000 Euro, die erfreulicherweise von zahlreichen Sponsoren gestiftet wurden. Die Talente bekamen durch den Bundeswettbewerb Gesang zusätzlich die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und professionelles Feedback zu erhalten.

Die international erfolgreiche Berliner Sopranistin Annette Dasch (links) moderierte einfühlsam und locker den Abend in der Komischen Oper. Hier mit den Hauptpreisträgern auf der Bühne. Foto: Manfred Weghenkel

Die international erfolgreiche Berliner Sopranistin Annette Dasch (links) moderierte einfühlsam und locker den Abend in der Komischen Oper. Hier mit den Hauptpreisträgern auf der Bühne. Foto: Manfred Weghenkel

Der Bundeswettbewerb Gesang Berlin (BWG) unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin wird in einem jährlichen Wechsel jeweils in den Kategorien Oper/Operette/Konzert sowie Musical/Chanson ausgeschrieben. Veranstalter ist der Bundeswettbewerb Gesang e.V. zusammen mit dem Deutschen Bühnenverein und der ihm angeschlossenen Musiktheater. Als Jury-Vorsitzende fungiert Ingeborg Danz, Lied- und Konzertsängerin sowie BWG-Preisträgerin 1986. Souverän begleitet wurden die Finalisten des diesjährigen Hauptwettbewerbes vom Orchester der Komischen Oper Berlin unter seinem Dirigenten Axel Kober.

Die Hauptpreisträger des 47. Bundeswettbewerbes Gesang Berlin mit den entsprechenden Dotierungen sind:
Ylva Sofia Stenberg: 1. Preis des Regierenden Bürgermeisters von Berlin € 10.000

Slávka Zámečníková: 2. Preis aus Mitteln der Lotto-Stiftung Berlin € 8.000
Konstantin Krimmel: 3. Preis aus Mitteln der Lotto-Stiftung Berlin € 6.000
Panagiota Sofroniadou: Gemeinsamer Preis der Deutschen Oper Berlin, Komischen Oper Berlin und Staatsoper Berlin € 5.000
Theresa Pilsl: Preis der Walter Kaminsky-Stiftung € 2.500
Theresa Pilsl: Preis der Walter Kaminsky-Stiftung € 2.500
Inga Schäfer: Preis des Deutschen Bühnenvereins für den besten Vortrag einer zeitgenössischen Komposition € 2.500
Julian Habermann: Preis der Stiftung Rosenbaum für die besonders überzeugende Darbietung einer Arie aus der Zeit vom Barock bis zur Wiener Klassik € 2.500
Marie-Dominique Ryckmanns: Preis der Walter und Charlotte Hamel Stiftung € 2.000
Corinna Scheurle: Sonderpreis der BDG-Stiftung Gesang des Bundesverbandes Deutscher Gesangspädagogen  € 2.500
Den Pianisten-Preis aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien für außerordentliche Leistungen einer*s Klavierbegleiter*in im Wettbewerb erhielt Daniel Gerzenberg.

Die Preisträger des 2018er Juniorenwettbewerbes (v.l.n.r.): Georg Rupprecht, Elisabeth Dopheide, Jasmine Koth, Sofia Vinnik, Katharina Sandmeier, Valerie Eickhoff, Jonathan Mayenschein. Foto: Matthias HeydeDie Preisträger des 2018er Juniorenwettbewerbes (v.l.n.r.): Georg Rupprecht, Elisabeth Dopheide, Jasmine Koth, Sofia Vinnik, Katharina Sandmeier, Valerie Eickhoff, Jonathan Mayenschein. Foto: Matthias Heyde Übrigens, das diesjährige BWG-Finalkonzert wurde von Deutschlandfunk Kultur aufgezeichnet und wird am Freitag, 7. Dezember 2018, ab 20:03 Uhr bundesweit gesendet.

Anmeldungen für den Bundeswettbewerb Gesang 2019 - Kategorie Musical/Chanson - sind vom 1. Juni bis 1. September 2019 möglich.

                                                                                                            Redaktion: Manfred Weghenkel

Weitere Informationen:

www.bwgesang.de

Egon Schiele, Selbstbildnis mit Lampionfrüchten (1912), Leopold Museum, WienEgon Schiele, Selbstbildnis mit Lampionfrüchten (1912), Leopold Museum, WienDie großen Wiener Ausstellungshäuser widmen den Protagonisten der Wiener Moderne 2018 umfassende Schauen. So steht Egon Schieles und Gustav Klimts Schaffen im Leopold Museum und in der Orangerie des Belvederes im Mittelpunkt. Mit Gustav Klimts Oeuvre befasst sich das Kunsthistorische Museum Wien und das Untere Belvedere. Auch in Gustav Klimts Atelier im 13. Bezirk wird es auf das Themenjahr 2018 zugeschnittene Schauen geben.

Gustav Kllimt, Johanna Staude, 1918 (unvolllendet), Belvedere, WienGustav Kllimt, Johanna Staude, 1918 (unvolllendet), Belvedere, Wien

 

 

 

Das MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst porträtiert den Wiener-Werkstätte-Gründer Koloman Moser und den „Weltstadtarchitekten“ Otto Wagner, das Wien Museum Karlsplatz ebenfalls Otto Wagner. Das Hofmobiliendepot rückt das Möbeldesign der Wiener Moderne von Otto Wagner, Josef Hoffmann und Adolf Loos in den Fokus.

Mit dem Phänomen der Wiener Salons befassen sich das Jüdische Museum Wien und das Ernst Fuchs Museum. Weitere Highlights zur Wiener Moderne stehen im Arnold Schönberg Center, im Haus der Musik, im Literaturmuseum und im Haus Wittgenstein auf dem Programm. Schon diese kompakte Übersicht zeigt, dass die österreichische Metropole durchaus das Zeug hat, 2018 wieder zu einem Mekka für Kunstfreunde aus aller Welt zu werden.

Quelle: Wien-Presse-Info

 

Sonderschau über Landgraf Carl von Hessen-Kassel

Das bedeutende Kunstmuseum "Fridericianum" am Friedrichsplatz in Kassel veranstaltet diese hochinteressante Ausstelung vom 16. März bis 1. Juli 2018. Landgraf Carl von Hessen-Kassel zählt zu den bedeutenden Fürsten der Barockzeit. Seine Finanz- und Wirtschaftspolitik aber auch sein großes Interesse an Wissenschaft und Kunst beeinflussten die Geschicke seiner Landgrafschaft Hessen-Kassel entscheidend.

Der imposante Bergpark Wilhelmshöhe mit seinen prächtigen WasserspielenDer imposante Bergpark Wilhelmshöhe mit seinen prächtigen WasserspielenUnter Carls Herrschaft entstand die grandiose Anlage des Bergparks Wilhelmshöhe mit ihren Wasserspielen, die seit 2013 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Zusammen mit dem Park Karlsaue veranschaulicht dieses Großprojekt noch heute den Repräsentationswillen des absolutistischen Herrschers. Er schuf mit seinem Kunsthaus einen zentralen Ort der fürstlichen Sammlungen. Die dort aufbewahrte und von ihm maßgeblich erweiterte wissenschaftliche Instrumentensammlung ist bis heute eine der erlesensten weltweit.
Die Ausstellung fragt nach den Maßnahmen, die Carl in seiner langen Regierungszeit durchführte: Seine Bau-, Forschungs- und Kulturprojekte in der Residenzstadt, seine gezielte Heiratspolitik für seine Kinder in große Adelsfamilien Europas, seine Wirtschaftsförderung durch die Anwerbung hugenottischer Handwerker oder durch die Vermietung des von ihm eingerichteten stehenden Heeres. Weitere Informationen: www.museum-kassel.de

Quelle: GrimmHeimat NordHessen

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