Von Manfred Weghenkel
Alle Jahr wieder im Frühling verwandelt sich das über 280 Jahre alte Holländische Viertel der brandenburgischen Landeshauptstadt in eine bunte, lebendige Welt aus Farben, Düften und Begegnungen. Diesmal lädt das bereits 24. „Potsdamer Tulpenfest“ am 18. und 19. April mit einem reichhaltigen Programm und vielen Attraktionen in die Havelstadt ein. Highlights sind natürlich ein Meer aus 15.000 blühenden Tulpen und die über 170 Mitwirkenden – Musiker, Tänzer, Handwerker und Händler – aus den Niederlanden, die authentisches Flair von dort in die Mark bringen.
Wer zwischen Mittelstraße, Benkertstraße und Bassinplatz durch die Stände schlendert, begegnet dem Duft von Poffertjes, Matjes, Bauernkäse und Sirupwaffeln. Dazu gibt es Genever und Pannekoeken – ein kulinarischer Streifzug durch die Niederlande mitten in Brandenburg. Und natürlich haben auch die zahlreichen heimischen Restaurants, Cafés und Läden geöffnet.

Zehntausende Besucher werden an den beiden Wochend-Tagen erwartet. Die historische Straßenorgel „De Gauden Eeuw“ sorgt für nostalgische Klänge, während die Tanzgruppe „de Krekkels“ und der Shantychor „de Stuwzangers“ maritime Rhythmen beisteuern. Traditionell mit einem farbenprächtigen Blumenstrauß dabei ist bestimmt auch wieder die historische Keukenhof-Figur Jacoba van Beieren.

Veranstaltet wird das 24. Potsdamer Tulpenfest für die ganze Familie von der Event-Agentur Coex und dem Förderverein zur Pflege niederländischer Kultur in Potsdam e.V., dessen Vorsitzender Hans Göbel vor 30 Jahren die Idee zu diesem überaus erfolgreich gewordenen Frühlingshighlight hatte. Ein echter Longseller für Groß und Klein, für Alt und Jung! Vorgesehen ist auch ein abwechslungsreiches Familienprogramm z. B. mit Windmühlen-Werkstatt, Tulpenrallye und Holzschuh-Bemalung für Kinder.
Geöffnet ist Samstag von 10 bis 20 Uhr und Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Eintritt 7,- Euro; Kinder bis 16 Jahre Eintritt frei.
Text und Fotos: Manfred Weghenkel; Titelbild: KI-generiert


































Spannend einmal aus erster Hand zu erfahren, wer ihn unter welchen Bedingungen gebaut hat. Dieser Frage widmet sich nun ein Buch aus der Feder des damaligen Oberbauleiters Jürgen Ledderboge. Der inzwischen 88-jährige aus Sachsen stammende Baufachmann schildert in dieser verdienstvollen Publikation mit dem Titel „Friedrichstadtpalast – vom Neubau zum Denkmal“ als Insider und Zeitzeuge wesentliche Etappen in der Historie des legendären Revue- und Showtheaters. Das Buch mit 200 Seiten und zahlreichen Abbildungen wird im März 2025 im Passage-Verlag Leipzig erscheinen, kann aber schon jetzt dort bestellt werden.




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