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Aktuelles in Kürze

Das BWG-Preisträgerkonzert in der Sparte "Musical/Chanson" findet traditionell im Friedrichstadt-Palast Berlin statt. Foto: Manfred WeghenkelDas BWG-Preisträgerkonzert in der Sparte "Musical/Chanson" findet traditionell im Friedrichstadt-Palast Berlin statt. Foto: Manfred Weghenkel

 Die Musical- und Chanson-Stars von morgen gesucht

Es ist wieder soweit: Ausschau nach den besten Musical- und Chansontalenten haltend, startet am 1. Juni  der renommierte Bundeswettbewerb Gesang Berlin (BWG) 2019. Bis zum 1. September können sich die angehenden Stars der leichten Muse bewerben, bevor es im Oktober in die deutschlandweiten Vorauswahlen und im November in die Berliner Finalrunden geht. Am 2. Dezember steigt dann im Friedrichstadt-Palast die glamouröse Gala der Wettbewerbssieger.

Der 1966 gegründete BWG Berlin - im jährlichen Wechsel in den Kategorien "Oper/Operette/Konzert" und "Musical/Chanson" stattfindend - ist Europas größter nationaler Gesangswettbewerb und gilt als wichtiges Sprungbrett für die professionelle Gesangskarriere. Auf die Gewinner warten Preisgelder von insgesamt mehr als 50.000 Euro,

Weitere Informationen unter: www.bwgesang.de

 Der strahlende Sieger Maximilian Bandelin zwischen Klaus Tritschler (Bailli Délégeé), Lutz Heyer (Chancelier) und Franz R. Hauk (Bailli der Bailliage Berlin-Brandenburg).   Foto: Alexandra Kapherr Fotografie.

Der strahlende Sieger Maximilian Bandelin zwischen Klaus Tritschler (Bailli Délégeé), Lutz Heyer (Chancelier) und Franz R. Hauk (Bailli der Bailliage Berlin-Brandenburg). Foto: Alexandra Kapherr Fotografie.

Ein Berliner - bester deutscher Jungkoch

Wie die Redaktion Lucullus von J. Kretschmar mitteilte, erreichte beim Concours National des Jeunes Chefs Rôtisseurs, dem nationalen Jungköche-Wettbewerb der Bailliage National d’Allemagne, am 15. April 2019 in Frankfurt am Main der Vertreter der Bailliage Berlin-Brandenburg, Maximilian Bandelin, sensationell den 1. Platz. Insgesamt nahmen 10 Sieger aus den insgesamt 20 regionalen Bailliagen Deutschlands an dem bundesweiten Wettbewerb teil.

Den 2. Platz belegte Erik May vom Deidesheimer Hof (Bailliage Pfalz-Saar-Mosel) und den 3. Platz Lara Panero aus Scharffs Schlossweinstube in Heidelberg (Bailliage Baden-Schwarzwald).

Maximilian Bandelin (24) wird Deutschland beim internationalen Wettbewerb am 20. September 2019 anlässlich des Grand Chapitres von Kanada in Calgary vertreten. Der nun beste Jungkoch Deutschlands hatte am 3. Februar 2019 den regionalen Wettbewerb von Berlin-Brandenburg gewonnen. Er absolvierte im Hotel InterContinental Berlin von 2015 bis 2018 erfolgreich seine Ausbildung zum Koch und arbeitete anschließend als Commis de Cuisine in der Bankettküche des Hotels, wo er jetzt Demichef de Partie ist.

 

Repräsentative Visitenkarte: das neue Foyer des größten Frühjahrsparkes der Welt. Foto: KeukenhofRepräsentative Visitenkarte: das neue Foyer des größten Frühjahrsparkes der Welt. Foto: Keukenhof

Jubiläumssaison in Hollands Frühjahrspark

Pünktlich zum Frühlingsanfang öffnete der weltberühmte Keukenhof in Lisse bei Amsterdam seine Pforten für das Blumenjahr 2019 – eine ganz besondere Saison für den 32 Hektar großen Frühjahrspark: Er feiert ein rundes Jubiläum und wird 70 Jahre alt! Dass das für einen Blumenpark kein Alter ist, beweist das Motto „Flower Power“, dem alle Pflanzungen gewidmet sind. Im Keukenhof werden mehr als sieben Millionen Tulpen, Hyazinthen und Krokusse zu sehen sein. Neben der Farbexplosion in den Gärten sorgen diverse Blumenschauen und Veranstaltungen rund um die Frühblüher für ein ganz besonderes Festival der Sinne. In der Hauptrolle: die Tulpe! Ein Höhepunkt des Themenjahres 2019 ist das romantische Blumenmosaik „Flower Power“, für das die Gärtner bereits im letzten Oktober 50.000 Blumenzwiebeln gesetzt haben: Tulpen, Krokusse und Traubenhyazinthen. Das 250 Quadratmeter große Mosaik zeigt unter anderem eine junge Frau mit John-Lennon-Brille und Blume im Haar. Auch die Inspirationsgärten und die mehr als 20 Blumenshows in den verschiedenen Pavillons sowie die speziellen Veranstaltungen an den Wochenenden folgen ganz dem diesjährigen Motto. Zu den Highlights gehört das  Woodstock-Festival vom 13. bis 19. Mai, mit dem die Saison abschließt.

Mit mehr als einer Million Besuchern aus über 100 Ländern ist der Keukenhof für den niederländischen Tourismus von außerordentlicher Bedeutung. Geöffnet ist er in diesem Jahr bis zum 19. Mai täglich von 8 bis 19:30 Uhr. Erwachsene zahlen 17 Euro, Kinder von vier bis 17 Jahren 8 Euro (Kinder unter drei Jahren frei). 

Informationen: www.keukenhof.nl/de

 

Im Tourismus geht's

weiter bergauf

Das zentralasiatische Hochgebirgsland Tadschikistan ist mit einer Fläche von 143.100 Quadratkilometern und 8,6 Millionen Einwohnern zwar klein, hat aber touristisch große, ja wachsende Anziehungskraft. Nach dem Ende der Sowjetunion 1991 unabhängige Republik geworden, hat sich seither wirtschaftlich und touristisch viel getan. Während 2010 lediglich 160.000 Touristen das Land am Pamir und am Fan-Gebirge besuchten, waren es im "Jahr des Tourismus" 2018 erstmals eine Million. Für die Periode 2019 bis 2022 wurde vom Staat ein großangelegtes Entwicklungsprogramm auf diesem Gebiet beschlossen. Mehr Investitionen, Steuererleichterungen für die Reisebranche, das e-Visa über Internet für Ausländer sind nur einige der Maßnahmen. Ziel: zwei Millionen Besucher jährlich bis 2030.

Das auch hierzulande wachsende Interesse an diesem gastfreundlichen Land mit der attraktiven Hauptstadt Duschanbe und seinen beeindruckenden, insbesondere  alpinen Naturschönheiten mit über 7.000 Meter hohen Gipfeln und wunderschönen Hochgebirgsseen hat den Berliner Trescher-Verlag schon vor Jahren veranlaßt, den sehr informativen, sorgfältig editierten Reiseführer "Tadschikistan" herauszubringen. Inzwischen liegt die 3., aktualisierte und erweiterte Auflage vor, die auf 456 Seiten alle Landesregionen behandelt und mit 21 Stadtplänen, Übersichts- und Regionalkarten sowie über 250 Fotos aufwartet. Hervorzuheben: die ausführlichen praktischen Reisetipps für Individualtouristen.

Traditionelle Musikinstrumente Tadschikistans. Foto: Manfred WeghenkelTraditionelle Musikinstrumente Tadschikistans. Foto: Manfred Weghenkel

 

Traditionsreicher Köcheklub mit frischem Fang. Foto: H.-J. ZeigertTraditionsreicher Köcheklub mit frischem Fang. Foto: H.-J. Zeigert

Wismar wrappt den Hering

Kulinarischer Klassiker: Zum 17. Mal finden auf Initiative des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“ die Wismarer Heringstage statt. In Erinnerung an die goldenen Zeiten des Heringsfangs verwöhnen vom 16. bis 31. März 13 Gastronomen der Hansestadt und Umgebung ihre Gäste mit maritimen Spezialitäten – von frisch gebratenem Hering bis zu eingelegtem Matjes. Neu in diesem Jahr: der Herings-Wrap nach Matjes-Art. Der in einer Teigtasche eingewickelte Fisch wird mit Rösti und Knoblauch-Dip serviert.

Los geht es am 16. März um 10.00 Uhr am Alten Hafen, wo die Fische angelandet werden. In großen Heringskarren werden sie anschließend, begleitet durch ein Blasorchester und einen Schützenverein, zum Marktplatz befördert. Danach werden die Fische frisch zubereitet und Gäste zur Verkostung eingeladen. Dazu gibt es Shantys vom Chor „Blänke“. In den teilnehmenden Restaurants steht der Hering zudem 16 Tage lang ganz oben auf der Speisekarte.
Weitere Informationen: www.heringstage-wismar.de, www.wismar.de

 

Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität.Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität. Mercure Hotel MOA Berlin nun zukunftsfest

 Mit einer rauschenden Party, an der etwa 3.500 Branchenkollegen, Kunden und Freunde des Hauses teilnahmen und die von einem attraktiven Show-Programm gekrönt wurde, präsentierte das Mercure Hotel MOA Berlin, am 8. Januar seine im letzten Jahr bei laufendem Betrieb realisierten umfangreichen baulichen Erweiterungen.

140 neue Zimmer, darunter zehn Maisonette-Suiten, stehen den Gästen nun zusätzlich zur Verfügung. Eine neue, 450 Quadratmeter umfassende Bankettküche wurde ebenfalls fertiggestellt. Spürbar vergrößerten sich auch die Event- und Konferenzflächen. Der Tagungsbereich erstreckt sich nunmehr über drei Etagen mit 35 Konferenzräumen. Nicht zuletzt entstand ein neuer hauseigener Fitnessbereich. Zu den Verbesserungen gehört auch, dass die Rezeption nunmehr ins Zentrum des repräsentativen Atriums verlegt wurde, was den Gästen das Einchecken erleichtert.

"Damit ist unser Haus zukünftig bestens gewappnet insbesondere für das weiter anwachsende Veranstaltungsgeschäft", betonte der energiegeladene langjährige General Manager Paolo Masaracchia, der das 4-Sterne-Hotel, auch wenn es nicht in der City liegt, zu einer der gefragtesten Berliner Adressen entwickelt hat. Weitere Informationen: www.hotel-moa-berlin.de

Die berühmte Berliner Rallyefahrerin Heidi Hetzer beglückwünschte  das MOA Hotel per Video von ihrer Afrika-Tour aus Äthiopien. Fotos: M. WeghenkelDie berühmte Berliner Rallyefahrerin Heidi Hetzer beglückwünschte das MOA Hotel per Video von ihrer Afrika-Tour aus Äthiopien. Fotos: M. Weghenkel

 

Wunderschön die Kutsche mit den Einhörnern - ein Highlight in der neuen Eiswelt Elstal. Foto: Karls Erlebnis-DorfWunderschön die Kutsche mit den Einhörnern - ein Highlight in der neuen Eiswelt Elstal. Foto: Karls Erlebnis-Dorf

 4. Eiswelt Elstal im Erdbeerkönigreich

Der weiter wachsende Freizeitpark "Karls Erlebnis-Dorf Elstal" westlich von Berlin wartet seit Monatsbeginn mit zwei neuen Attraktionen auf: dem zirkusartigen Indoor-Erlebnisareal Gummibeerchen-Land mit tanzenden Bären, Jahrmarktstimmung  und nostalgischem Schnick-Schnack, eingerahmt von einer Gummibeerchen-Manufaktur, sowie der inzwischen bereits 4. Eiswelt Elstal. Als Teil des Gummibeerchen-Landes ist sie Deutschlands größte Eisfiguren-Ausstellung, die unter dem Motto "Komm ins Erdbeerkönigreich"  jung und alt verzaubern will. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern schufen 24 Künstler aus 12 Ländern an 14 Stationen "erdbeerige" Eislandschaften aus 300 Tonnen Eis. Bei einem Rundgang durch die minus sieben Grad kalte Eiswelt erleben die staunenden Besucher fantastische Tierwelten, das Schloss des Erdbeerkönigs, viele Licht- und Musikeffekte sowie eine royale Eisbar, die Feuerzangenbowle, Erdbeer-Glühwein oder -Limes anbietet. Geöffnet ist die neue Eiswelt bis 3. November 2019 täglich von 9 bis 19 Uhr.

 Rasant und farbenprächtig geht's wieder im Show-Tempel an der Friedrichstraße zu. Foto: Manfred WeghenkelRasant und farbenprächtig geht's wieder im Show-Tempel an der Friedrichstraße zu. Foto: Manfred Weghenkel

Die neue Show "Vivid" im Friedrichstadt-Palast

Dazu eine kritische Betrachtung in der Rubrik "Kunst und Kultur"

 Ein eingespieltes Trio: Christian Andresen, Willy Weiland, Thomas Lengfelder (v.l.n.r.)Ein eingespieltes Trio: Christian Andresen, Willy Weiland, Thomas Lengfelder (v.l.n.r.)

Christian Andresen neuer Präsident der DEHOGA Berlin

Mit großer Mehrheit hat die Vollversammlung des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin e.V. (DEHOGA Berlin) am 14. Mai 2018 den Hotelier Christian Andresen zum neuen Präsidenten des Wirtschafts- und Arbeitgeberverbandes der Gastgeber gewählt. Christian Andresen, Managing Partner der The Mandala Hotel GmbH, übernahm das Amt von Willy Weiland, der sich nach drei Legislaturperioden und 14 Jahren erfolgreicher ehrenamtlicher Arbeit nicht mehr zur Wahl stellte. Emotional bewegend dankten die Delegierten Willy Weiland für seine erfolgreiche, zielstrebige und vorwärtsweisende Arbeit für den Verband und die Entwicklung des Tourismus in der Hauptstadt. „In diesen 14 Jahren war er nicht nur unser dynamischer ehrenamtlicher Präsident, sondern auch Botschafter, Diplomat in Sachen Gastlichkeit, Vermittler und Wegbereiter“, fasste Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Berlin, in seiner Rede zusammen.

Christian Andresen hat den Staffelstab übernommen. Der 52-Jährige arbeitet seit 2013 im Präsidium des DEHOGA Berlin. Seine Hotellaufbahn begann 1988 in Hamburg mit einer Ausbildung zum Hotelfachmann im Atlantic Hotel Kempinski. Es folgten verschiedene Tätigkeiten im Controlling in Hamburg und Leipzig. 1998 ging der Hotelier nach Berlin, wo er ein Jahr später das The Mandala Hotel am Potsdamer Platz eröffnete. Seitdem ist er zusammen mit Lutz Hesse als Geschäftsführender Gesellschafter für The Mandala Hotel und The Mandala Suites tätig. „Die gegenwärtigen und langfristigen Herausforderungen für unsere Branche sind vielfältig und umfangreich. Das reicht von der Digitalisierung und hört beim Kampf gegen immer höher werdende bürokratische Hürden noch nicht auf. Wir als Verband sind für diese Herausforderungen gut aufgestellt und sprechen mit einer starken, gemeinsamen Stimme“, so der neu gewählte Präsident Christian Andresen. Info und Foto: DEHOGA Berlin

Im wildromantischen Dunajec-Tal rollt's gut. Bild: Wikinger ReisenIm wildromantischen Dunajec-Tal rollt's gut. Bild: Wikinger Reisen

Newcomer und Klassiker

für Radtouristen

Immer schön flüssig am Ufer entlang. Die Nase im Wind, den Blick aufs Wasser – das hat was. Wikinger Reisen, der anerkannte Spezialist für guten Wanderurlaub,  bietet auch 2018 Individualisten oder Kleingruppen jede Menge „Flusstouren“ an: Klassiker auf dem Donau-, Main- oder Mosel-Radweg. Und Geheimtipps – etwa entlang des französischen Doubs in Franche-Comté oder des Dunajec in Südpolen.
Radfans auf der Suche nach „Neuland“ kommen in Kleinpolen auf ihre Kosten – dort erwartet sie der Dunajec-Radweg. Gemeinsam erleben sie Krakau und die Hohe Tatra, entdecken die älteste Holzkirche Polens, besuchen Ritterdörfer und testen den besten Sliwowitz. Auch das Bilderbuchstädtchen Alt-Sandez steht bei dieser 11-tägigen geführten Reise auf dem Programm.
Ein „flüssiger“ Newcomer ist auch der französische Doubs. Individuelle Radurlauber mit Lust auf Neues reisen 2018 nach Franche-Comté. Entspannte Touren bringen sie von Montbéliard über Belfort und Besançon bis in die Senf-Metropole Dijon. Zur malerischen Natur kommt jede Menge Genuss: Franche-Comté, die Freigrafschaft Burgund, ist für eine gute und authentische Küche bekannt.

Die singenden Fontänen und Kolonnaden im tschechischen Marienbad. Foto: CzechTourismDie singenden Fontänen und Kolonnaden im tschechischen Marienbad. Foto: CzechTourism Marienbad feiert 200 Jahre Kurtradition

In diesem Jahr blicken viele Kurorte in Böhmen und Mähren auf die Gründung des ersten tschechoslowakischen Staates vor 100 Jahren zurück. Denn dieses Ereignis ist auch mit einem Aufschwung des Kurwesens verbunden. Im Mai wird in vielen der rund drei Dutzend tschechischen Kurbäder die neue Saison mit Festen und der traditionellen Weihe der Quellen offiziell eröffnet.

Viele Kurorte in Tschechien waren schon im 19. Jahrhundert Treffpunkt von Adeligen und Künstlern aus ganz Europa. Nachdem das Kurwesen mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs fast zum Erliegen kam, nahm es mit der Gründung des ersten tschechoslowakischen Staates im Oktober 1918 einen neuen Aufschwung.

Doppelten Grund zum Feiern gibt es in Mariánské Lázně (Marienbad). Dort feiert man 200 Jahre Kurtradition; am 6. November 1818 wurde Marienbad offiziell als Kurort anerkannt. Traditionell wird dort am zweiten Mai-Wochenende die Kursaison feierlich eröffnet. Beim Umzug in historischen Kostümen trifft man berühmte Gäste der Vergangenheit wie den britischen König Edward VII. Nach einem uralten Brauch werden an diesem Wochenende die Quellen geweiht und das Westböhmische Symphonieorchester gibt ein Konzert. Schon zwei Wochen zuvor, am 30. April, wird die Singende Fontäne an den Kurkolonnaden nach der Winterpause wieder in Betrieb genommen. Die Gäste können dann wieder zu jeder ungeraden Stunde die Wasserspiele zu klassischer Musik verfolgen.

Erfolgsproduzent Bernhard Kurz.

Foto: Manfred WeghenkelErfolgsproduzent Bernhard Kurz. Foto: Manfred Weghenkel
Tina Turners Lebensweg

im Estrel Festival Center

Seit mehr als zwanzig Jahren laufen im Hotel Estrel Berlin an der Sonnenallee in Neukölln erfolgreich die von Las Vegas inspirierten spektakulären Doppelgänger-Shows "Stars in Concert". Alle namhaften Größen der internationalen Rock- und Popmusik gaben sich in Gestalt optisch und stimmlich täuschend echter Doubles bisher ein Stelldichein. Entweder in bunter Mischung als "Sechser-Pack" pro Konzertabend, was die Regel ist,  oder in etwas aufwendiger angelegten Specials bzw. Musicals, die einem Superstar, wie Elvis Presley, oder einer Band, wie The Beatles, gewidmet sind.
Seit dem 21. Februar gibt es nun das bewegte Leben der US-amerikanischen Rockröhre Tina Turner als Musical "Simply the Best". Mit etwa  180 Millionen verkauften Tonträgern gehört sie zu den erfolgreichsten Sängerinnen überhaupt. 

Estrel-Musikproduzent Bernhard Kurz zeichnet die über fünf Jahrzehnte währende Karriere Tina Turners leicht und spritzig  nach - von den bescheidenen Anfängen im Jahre 1958 als Backgroundsängerin in der Band ihres späteren Ehemanns Ike Turner, den großen Chart-Erfolgen des Duos Ike & Tina Turner über die schmerzvolle Trennung von Ike und den schweren solistischen Neustart in den 1980er Jahren bis hin  zu den großen Welthits wie "Private Dancer", "We Don't Need Another Hero", "GoldenEye" oder eben "Simply the Best". Dargestellt wird Tina von der ebenfalls aus Amerika stammenden Dorothea "Coco" Fletcher, die zu den professionellsten Tina-Turner-Lookalikes gehört, wovon sich die Estrel-Besucher schon seit langem überzeugen konnten. Begleitet wird Coco Fletcher in dieser mitreißenden, über zwei Stunden währenden Live-Show von excellenten Musikern, wie dem Grammy-Preiträger Vasti Jackson als Ike Turner und dem fabelhaften Background-Trio "The Ikettes". Gespielt wird das Musical "Simply the Best" in Berlin bis 18. März 2018. Danach geht es auf Tournee.

Übrigens, die inzwischen 78-jährige Tina Turner, die 2009 das letzte Mal auf Welttournee ging und seit 2013 Schweizer Staatsbürgerin ist,  bekommt - genauso wie der legendäre Singer/Songwriter Neil Diamond - für das herausragende Lebenswerk den Grammy Lifetime Achievement Award 2018.

Bestens drauf: Coco Fletcher
als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred WeghenkelBestens drauf: Coco Fletcher als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred Weghenkel

Vicke Schorfers Stadtansichten, Foto: KEDVicke Schorfers Stadtansichten, Foto: KED

 15. Eiswelt in Rövershagen zeigt 800 Jahre Rostock

Unter dem Titel „Die geheimnisvolle Stadt – 800 Jahre Rostock“ feiert die jetzt eröffnete 15. Eiswelt Rövershagen mit einer spektakulären Ausstellung das große Jubiläum der Hansestadt. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern versetzen an insgesamt 18 Stationen Geschichten aus mehr als 350 Tonnen Eis Besucher ins Staunen. Die gefrorene Erlebniswelt nimmt große und kleine Gäste mit auf eine kuriose Reise durch 800 Jahre Stadtgeschichte, porträtiert humorvoll historische Figuren und erzählt augenzwinkernd bisher unbekannte Anekdoten aus der Region. Ergänzt wird die außergewöhnliche Ausstellung um geeiste Rutschen, eine Koggen-Eisbar und ein Eishotel mit zwei Zimmern, die zu kuscheligen Übernachtungen bei minus sieben Grad einladen. Die 15. Eiswelt im „Eiswerk“ in Karls Erlebnis-Dorf Rövershagen ist bis Ende Oktober 2018 täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.         

 

Erste Porzellankirche auf der     Leuchtenburg

Die unweit der B 88 zwischen Rudolstadt und Jena bei Kahla 400 Meter über dem Tal gelegene Leuchtenburg gilt als eine der schönsten Höhenburgen unseres Landes. Die vielbesuchte "Königin des Saaletales" ist um eine neue Attraktion reicher geworden: Nach rund 145 Jahren anderweitiger Nutzung wurde die alte Burgkapelle zur ersten Porzellankirche Deutschlands umgestaltet. Die Pläne für den Raum mit seiner einzigartigen Atmosphäre stammen von dem in Los Angeles lebenden Architekten Michael J. Brown, ein Schüler des Star-Architekten Daniel Libeskind. Für die Besucher werden dort nun neben den regelmäßigen Orgelkonzerten anspruchsvolle Veranstaltungen stattfinden. So wird z. B. im Oktober 2018 eine Chorwoche mit namhaften Chören aus dem In- und Ausland stattfinden.

 

 Parkhotel Rügen - auch bei Gruppen beliebtParkhotel Rügen - auch bei Gruppen beliebt

 

Das Parkhotel Rügen wird zunehmend digitaler

Im Herzen von Deutschlands größter Insel liegend, blickt das Parkhotel Rügen mit  neuer virtueller Information in die Zukunft der Gästekommunikation. Gemeinsam mit dem Virtual Reality-Anbieter VR Easy aus Brandenburg entwickelte das Bergener Urlaubs- und Geschäftsreisehotel eine 360 Grad-Führung durch alle Innen- und Außenbereiche des Hauses. „Mit Hilfe des neuen digitalen Angebots können sich unsere Gäste bereits vor ihrem Aufenthalt ein genaues Bild vom Hotel machen“, sagt Direktorin Charis Schalley. Die digitale Hausführung wird ab sofort online sowie auf Messen mit  VR-Brillen angeboten.
Mit der virtuellen Plattform steht das Parkhotel Rügen am Anfang eines Digitalisierungsprozesses. Die 3D-Hotelführung soll zukünftig um weitere interaktive Elemente erweitert werden.

 

Winterfun mit Snowmobilen im großen alpinen Skiareal von Vemdalen (Provinz Härjedalen) Foto: M. Nikkinen Winterfun mit Snowmobilen im großen alpinen Skiareal von Vemdalen (Provinz Härjedalen) Foto: M. Nikkinen

 

 Nordschweden - schneesicheres  Winterwunderland

Die nordschwedische Region Västerbotten unweit des Polarkreises präsentiert sich meist bis weit in den April als echtes Winterparadies mit reichlich Schnee und zugefrorenen Seen vom Meer bis hinauf ins Fjäll. Idealer Ausgangspunkt für nordische Winterabenteuer ist die Stadt Skellefteå (sprich: Schelleffteo): Die jüngste Stadt an der Küste Nordschwedens bietet den perfekten Mix aus Stadtleben und Kultur mitten in kontrastreicher (Winter-)Natur. Wo sonst kann man zum Beispiel mitten im Ort auf einem zugefrorenen Fluss eine Schneemobil-Tour machen? Übrigens, auf dem Eis gelten dieselben Regeln wie auf der Straße. Verkehrsschilder helfen beim Orientieren. Wem das zu rasant ist, dem sei eine geführte Schneeschuhwanderung empfohlen. Auf dem Fluss Skellefteå Älv – und je nach Eisdichte sogar auf der zugefrorenen Ostsee – geht es mit ortskundigem Guide zwei Stunden lang durch tiefen Schnee bis hinaus in die Wälder rund um das 1845 gegründete Skellefteå. Unterwegs erwartet Teilnehmer eine Fika, die typisch schwedische Kaffeepause, mit wärmenden Getränken und Snacks.

 Wer Västerbottens winterliche Natur ausführlich entdecken will, kann im Februar kommenden Jahres bei Swenature fünf Tage lang Eis, Schnee und die klare Winterluft der Inselwelt bei Skellefteå entdecken. Im Aktivpaket enthalten sind unter anderem eine Schneeschuhwanderung, eine Elchsafari mit Schneemobil, eine Ausfahrt mit einem Eisbrecher, Übernachtung, Verpflegung und vieles mehr. Tipp: Nach einem Tag in unberührter Natur bietet Skellefteå eine Reihe Restaurants, in denen traditionelle Norrland-Gerichte neben Gourmetmenüs mit regionalen Zutaten auf der Karte stehen.

Eisenach lockt mit touristisch-kulturellem Füllhorn

Veröffentlicht am 28.02.2019

Manfred Weghenkel

Das berühmte Wahrzeichen Eisenachs: die seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Wartburg. Foto: André NestlerDas berühmte Wahrzeichen Eisenachs: die seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Wartburg. Foto: André NestlerDie seit vielen Jahren in der ARD laufende TV-Serie "Familie Dr. Kleist" mit Publikumsliebling Francis Fulton Smith in der Hauptrolle hat den ohnehin  schon hohen Bekanntheitsgrad der  Thüringer Stadt Eisenach, wo ja die Serie spielt, in ganz Deutschland noch einmal kräftig gepusht. Nun ja, die in wunderschöner Landschaft gelegene geschichtsträchtige Wartburgstadt Eisenach blickt sowieso auf eine stattliche Anzahl von berühmten Persönlichkeiten zurück, die hier geboren wurden bzw. gewirkt haben: Heilige Elisabeth von Thüringen, die Minnesänger Wolfram von Eschenbach und vermutlich auch Walther von der Vogelweide, Johann Sebastian Bach als größter Sohn der Stadt, Martin Luther, Charlotte von Stein, Fritz Reuter, Richard Wagner, Ernst Abbe und andere.

In Eisenach fand 1869 unter Leitung von August Bebel und Wilhelm Liebknecht der Gründungsparteitag der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Deutschlands (SDAP, später SPD) statt, der sich am 8. August 2019 zum 150. Male jährt. Das vom Konvent beschlossene "Eisenacher Programm" gilt als Geburtsurkunde der deutschen Sozialdemokratie und damit als bedeutsames gesellschaftshistorisches Dokument. In der vom Trägerverein August-Bebel-Gesellschaft e.V. betreuten Gedenkstätte "Goldener Löwe" können zwei Ausstellungen besichtigt werden: Sozialdemokratie von Eisenach bis heute und Eisenach zur Zeit des Kongresses 1869. Übrigens, am 3. September 2019 gibt es dort einen Vortrag von Michael Kellner zur Gründung der weltweit ersten Arbeiterpartei in Eisenach.

Die Repräsentanten Eisenachs in Berlin (v.l.n.r.): Dr. Achim Heidenreich, Leiter Kulturamt; Christian Stötzner, Kirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche; Carola Schumacher, Eisenach-Wartburgregion Touristik; Andreas Volkert, Wartburg-Stiftung; Dr. Jochen Birkenmeier, Wissenschaftl. Leiter Stiftung Lutherhaus; Dr. Jörg Hansen, Direktor des Bachhauses. Foto: Manfred WeghenkelDie Repräsentanten Eisenachs in Berlin (v.l.n.r.): Dr. Achim Heidenreich, Leiter Kulturamt; Christian Stötzner, Kirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche; Carola Schumacher, Eisenach-Wartburgregion Touristik; Andreas Volkert, Wartburg-Stiftung; Dr. Jochen Birkenmeier, Wissenschaftl. Leiter Stiftung Lutherhaus; Dr. Jörg Hansen, Direktor des Bachhauses. Foto: Manfred WeghenkelWas der Wartburgstadt im Jahre 2019 besonders wichtig ist, darüber informierten am 27. Februar Eisenacher Touristiker und Kulturschaffende in der Berlin-Vertretung des Freistaates Thüringen. Die stellv. Geschäftsführerin der Eisenach-Wartburgregion Touristik GmbH, Carola Schumacher, zusammenfassend: "Die Wartburgstadt Eisenach lädt zu einem ereignisreichen Jahr 2019 mit einer Vielzahl an kulturtouristischen Angeboten ein. Dabei gibt eine ganze Reihe von Jubiläen den Kulturschaffenden in diesem Jahr Gelegenheit, mit Ausstellungen, Konzerten und anderen Veranstaltungen an bedeutende Ereignisse zu erinnern."

Hier nun ein kurzgefasster Überblick über die interessantesten 2019er Vorhaben und Events:

Die aus der Umgebung von München stammende "Wahl-Eisenacherin" Carola Schumacher hat bereits 1992 bei einer Klassenfahrt ihre Sympathie für die Wartburgstadt entdeckt. Jetzt steht sie mit an der Spitze der Touristik-Gesellschaft. Foto: Manfred WeghenkelDie aus der Umgebung von München stammende "Wahl-Eisenacherin" Carola Schumacher hat bereits 1992 bei einer Klassenfahrt ihre Sympathie für die Wartburgstadt entdeckt. Jetzt steht sie mit an der Spitze der Touristik-Gesellschaft. Foto: Manfred WeghenkelDer politischen Wende mit der Öffnung der innerdeutschen Grenze vor 30 Jahren widmet die Stadt Eisenach unter der Überschrift „Die Überführung der Widerständigkeit“ mehrere Veranstaltungen – darunter die Fotoausstellung „Günter Bersch. Eine Passion“ sowie Gesprächsrunden mit namhafte Zeitzeugen.

Die Wartburg wurde vor 20 Jahren in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen und würdigt diesen „Adelstitel“ mit der Ausstellung „Steinerne Spuren – Welterbestätten in Deutschland“. Zuvor ist eine Sonderausstellung mit bis zu 165 Jahre alten Wartburgfotografien zu sehen. 

International in aller Munde ist das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“. In Eisenach wird sich aus diesem Anlass der KunstPavillon in der Wartburgallee als Ort der Wahrung der Bauhausästhetik präsentieren. Mit einem Bildhauer-Campus und einem kreativen Bürgerfest wird der Kunstschule des 20. Jahrhunderts gedacht.

80 Jahre liegt ein anderes Ereignis in Eisenach zurück – und zwar die Gründung des berüchtigten „Entjudungsinstituts“. Das Lutherhaus stellt sich der Aufarbeitung dieses Kapitels der deutschen Geschichte mit der Sonderausstellung „Erforschung und Beseitigung. Das kirchliche ,Entjudungsinstitut‘ 1939 - 1945“. 

Fachwerkjuwel Lutherhaus Eisenach, wo Martin Luther während seiner Schulzeit von 1498 bis 1501 bei der Familie Cotta wohnte. Foto: Anna-Lena ThammFachwerkjuwel Lutherhaus Eisenach, wo Martin Luther während seiner Schulzeit von 1498 bis 1501 bei der Familie Cotta wohnte. Foto: Anna-Lena ThammFür den Sommer 2019 plant das Eisenacher Kulturamt gemeinsam mit den Eisenacher Kulturakteuren eine neue gemeinsame kulturelle Dachmarke: „E_infach A_nders – Der Sommer in Eisenach“ (EA). Vom 25. Mai bis 7. September werden zahlreiche Veranstaltungen unter dem EA-Dach geboten. Dazu gehört ein Gospelfestival, erstmals wird ein Internationaler Eisenacher Kompositionswettbewerb ausgelobt und es sind einige besondere Musikevents zu erleben. Zudem wird eine Sonderausstellung der französischen Malerin Colette Deblé gezeigt.

Das mit einem modernen Anbau versehene Bachhaus Eisenach ist das größte Museum für den in Eisenach geborenen Welt-Musiker Johann Sebastian Bach (1685 - 1750).Das mit einem modernen Anbau versehene Bachhaus Eisenach ist das größte Museum für den in Eisenach geborenen Welt-Musiker Johann Sebastian Bach (1685 - 1750).Das Bachhaus Eisenach steht erneut im Mittelpunkt, wenn in diesem Jahr am 21. März traditionell der 334. Geburtstag von Johann Sebastian Bach in seiner Geburtsstadt gefeiert wird. Auf dem Programm stehen eine inklusive Ausstellung, die Präsentation von Neuerungen im BachMuseum, ein Konzert in der Georgenkirche und eine Party im Bachhaus. 

Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Eisenach pflegt die reiche, jahrhundertealte, kirchenmusikalische Tradition der Stadtkirche St. Georgen als authentische Luther- und Bachstätte. Sie ist in diesem Jahr Gastgeber für insgesamt über 70 Konzerte und musikalische Veranstaltungen.

Bachhaus-Direktor Dr. Jörg Hansen zeigte vorab das Bild "Kleine Fuge in g-Moll" von Milena Kirtschig aus der am 21, März beginnenden Sonderausstellung "Sieh Bach - Bildnerische Variationen". Foto: Manfred WeghenkelBachhaus-Direktor Dr. Jörg Hansen zeigte vorab das Bild "Kleine Fuge in g-Moll" von Milena Kirtschig aus der am 21, März beginnenden Sonderausstellung "Sieh Bach - Bildnerische Variationen". Foto: Manfred WeghenkelIn der laufenden Spielzeit 2018/2019 präsentiert sich das Landestheater Eisenach mit einem abwechslungsreichen Spielplan für alle Generationen. 140 Jahre nach seiner Eröffnung kann das Theater dank gelungener Kooperationen in seinem Haus weiterhin Aufführungen aller Sparten anbieten. Die Musiker der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach begleiten zahlreiche Aufführungen live und sind außerdem bei acht Sinfoniekonzerten und weiteren Konzerten zu erleben. Dazu gehört auch die Sinfonische Woche vom 12. bis 18. August in der Wandelhalle.

Eisenach ist einer der ältesten Automobilstandorte Deutschlands. Unter anderem verließ vor 70 Jahren der „BMW/EMW 340“ als erste Nachkriegskonstruktion die Produktionshallen. Eine Sonderausstellung im Museum „automobile welt eisenach“ zeigt die Geschichte dieses Wagens. Außerdem erinnert das Museum mit einer Sonderausstellung an den Formgestalter Hans Fleischer, der von 1946 bis 1986 nahezu alle Karosserieentwürfe aus Eisenach schuf.

Die Wartburg wird auch in diesem Jahr wieder einzigartige Kulisse sein für hochkarätige Konzerte und Veranstaltungen wie das Musikfestival „MDR-Musiksommer“, die Wartburgkonzerte von Deutschlandradio Kultur und zahlreiche Sonderkonzerte. Höhepunkte sind erneut die Aufführungen von Wagners „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“ am authentischen Ort.

Der Eisenacher Sommergewinn wirft am 30. März unter dem Motto „Doamals em ahlen Isenach“ einen Blick zurück in die Vergangenheit und erweckt vergessene und verschwundene Eisenacher Sehenswürdigkeiten wieder zum Leben. Der Festumzug ist der Höhepunkt eines jeden Sommergewinns, den bis zu 70.000 Zuschauer verfolgen. Der Eisenacher Sommergewinn ist deutschlandweit einzigartig und zählt zu den größten Frühlingsfesten.

Der Markt mit der vielbesuchten konzertaffinen Georgenkirche, wo auch Martin Luther predigte - hier schlägt das pulsierende Herz der Wartburgstadt Eisenach. Foto: Anna-Lena ThammDer Markt mit der vielbesuchten konzertaffinen Georgenkirche, wo auch Martin Luther predigte - hier schlägt das pulsierende Herz der Wartburgstadt Eisenach. Foto: Anna-Lena ThammFortgeführt werden darüber hinaus bewährte Formate wie etwa das Sommertheater im Schlosshof des Eisenacher Stadtschlosses mit dem ambitionierten Amateurtheater „Theater am Markt“ oder die täglichen Orgelmatineen in der Georgenkirche, die über drei Monate - vom 1. Juli bis 28. September – an Johann Sebastian Bachs Taufstein erklingen. Weitere Veranstaltungen und Angebote – darunter die Thüringer Bachwochen, Europas größter Crosslauf, der GutsMuths-Rennsteiglauf, die KinderKulturNacht oder das Wartburgfahrer-Treffen „Heimweh“ – machen Eisenach auch 2019 wieder zu einem attraktiven Ziel. 

Im Übrigen hat der Tourismus für die Wartburgstadt Eisenach traditionell einen hohen Stellenwert. Wie Frau Schumacher mitteilte, gab es  nach dem Hoch des Luther-Jubiläumsjahres 2017 im vorigen Jahr rund 270.000 Übernachtungen. Für die Gäste stünden 35 Hotels und 70 Ferienwohnungen bei guter Auslastung zur Verfügung. Das diesjährige attraktive Angebotsprogramm soll dazu beitragen, die Besucherzahlen weiter zu erhöhen. Zudem sei ein Trend erkennbar: weg vom reinen Städtetourismus - hin zu Aktivreisen mit dem Fokus auf Wandern und Radfahren mit Rückenwind durch den E-Bike-Boom. Schon blicken die Eisenacher Touristiker und Kulturschaffenden nach vorne auf die Jahre 2020/21. Dann wird es wieder ein großes Luther-Jubiläum, nämlich 500 Jahre Bibelübersetzung, mit vielfältigem Programm zu feiern geben.

                                                                                 Text- und Fotoredaktion: Manfred Weghenkel

 

Weitere Informationen:

Stadt Eisenach - Internet: www.eisenach.de

Eisenach-Wartburgregion Touristik GmbH, Tel. 03691/7923-0, E-Mail: info@eisenach.info,

Internet: www.eisenach.info

 

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