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Reise, Kultur & Lifestyle


Aktuelles in Kürze

Repräsentative Visitenkarte: das neue Foyer des größten Frühjahrsparkes der Welt. Foto: KeukenhofRepräsentative Visitenkarte: das neue Foyer des größten Frühjahrsparkes der Welt. Foto: Keukenhof

Jubiläumssaison in Hollands Frühjahrspark

Pünktlich zum Frühlingsanfang öffnete der weltberühmte Keukenhof in Lisse bei Amsterdam seine Pforten für das Blumenjahr 2019 – eine ganz besondere Saison für den 32 Hektar großen Frühjahrspark: Er feiert ein rundes Jubiläum und wird 70 Jahre alt! Dass das für einen Blumenpark kein Alter ist, beweist das Motto „Flower Power“, dem alle Pflanzungen gewidmet sind. Im Keukenhof werden mehr als sieben Millionen Tulpen, Hyazinthen und Krokusse zu sehen sein. Neben der Farbexplosion in den Gärten sorgen diverse Blumenschauen und Veranstaltungen rund um die Frühblüher für ein ganz besonderes Festival der Sinne. In der Hauptrolle: die Tulpe! Ein Höhepunkt des Themenjahres 2019 ist das romantische Blumenmosaik „Flower Power“, für das die Gärtner bereits im letzten Oktober 50.000 Blumenzwiebeln gesetzt haben: Tulpen, Krokusse und Traubenhyazinthen. Das 250 Quadratmeter große Mosaik zeigt unter anderem eine junge Frau mit John-Lennon-Brille und Blume im Haar. Auch die Inspirationsgärten und die mehr als 20 Blumenshows in den verschiedenen Pavillons sowie die speziellen Veranstaltungen an den Wochenenden folgen ganz dem diesjährigen Motto. Zu den Highlights gehört das  Woodstock-Festival vom 13. bis 19. Mai, mit dem die Saison abschließt.

Mit mehr als einer Million Besuchern aus über 100 Ländern ist der Keukenhof für den niederländischen Tourismus von außerordentlicher Bedeutung. Geöffnet ist er in diesem Jahr bis zum 19. Mai täglich von 8 bis 19:30 Uhr. Erwachsene zahlen 17 Euro, Kinder von vier bis 17 Jahren 8 Euro (Kinder unter drei Jahren frei). 

Informationen: www.keukenhof.nl/de

 

Im Tourismus geht's

weiter bergauf

Das zentralasiatische Hochgebirgsland Tadschikistan ist mit einer Fläche von 143.100 Quadratkilometern und 8,6 Millionen Einwohnern zwar klein, hat aber touristisch große, ja wachsende Anziehungskraft. Nach dem Ende der Sowjetunion 1991 unabhängige Republik geworden, hat sich seither wirtschaftlich und touristisch viel getan. Während 2010 lediglich 160.000 Touristen das Land am Pamir und am Fan-Gebirge besuchten, waren es im "Jahr des Tourismus" 2018 erstmals eine Million. Für die Periode 2019 bis 2022 wurde vom Staat ein großangelegtes Entwicklungsprogramm auf diesem Gebiet beschlossen. Mehr Investitionen, Steuererleichterungen für die Reisebranche, das e-Visa über Internet für Ausländer sind nur einige der Maßnahmen. Ziel: zwei Millionen Besucher jährlich bis 2030.

Das auch hierzulande wachsende Interesse an diesem gastfreundlichen Land mit der attraktiven Hauptstadt Duschanbe und seinen beeindruckenden, insbesondere  alpinen Naturschönheiten mit über 7.000 Meter hohen Gipfeln und wunderschönen Hochgebirgsseen hat den Berliner Trescher-Verlag schon vor Jahren veranlaßt, den sehr informativen, sorgfältig editierten Reiseführer "Tadschikistan" herauszubringen. Inzwischen liegt die 3., aktualisierte und erweiterte Auflage vor, die auf 456 Seiten alle Landesregionen behandelt und mit 21 Stadtplänen, Übersichts- und Regionalkarten sowie über 250 Fotos aufwartet. Hervorzuheben: die ausführlichen praktischen Reisetipps für Individualtouristen.

Traditionelle Musikinstrumente Tadschikistans. Foto: Manfred WeghenkelTraditionelle Musikinstrumente Tadschikistans. Foto: Manfred Weghenkel

 

Traditionsreicher Köcheklub mit frischem Fang. Foto: H.-J. ZeigertTraditionsreicher Köcheklub mit frischem Fang. Foto: H.-J. Zeigert

Wismar wrappt den Hering

Kulinarischer Klassiker: Zum 17. Mal finden auf Initiative des Hanseatischen Köcheclubs „Wismarbucht“ die Wismarer Heringstage statt. In Erinnerung an die goldenen Zeiten des Heringsfangs verwöhnen vom 16. bis 31. März 13 Gastronomen der Hansestadt und Umgebung ihre Gäste mit maritimen Spezialitäten – von frisch gebratenem Hering bis zu eingelegtem Matjes. Neu in diesem Jahr: der Herings-Wrap nach Matjes-Art. Der in einer Teigtasche eingewickelte Fisch wird mit Rösti und Knoblauch-Dip serviert.

Los geht es am 16. März um 10.00 Uhr am Alten Hafen, wo die Fische angelandet werden. In großen Heringskarren werden sie anschließend, begleitet durch ein Blasorchester und einen Schützenverein, zum Marktplatz befördert. Danach werden die Fische frisch zubereitet und Gäste zur Verkostung eingeladen. Dazu gibt es Shantys vom Chor „Blänke“. In den teilnehmenden Restaurants steht der Hering zudem 16 Tage lang ganz oben auf der Speisekarte.
Weitere Informationen: www.heringstage-wismar.de, www.wismar.de

 

Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität.Paolo Masaracchia, General Manager des Hotels in Moabit (l.), erläuterte im Gespräch mit Moderator Mario Schmidt das geschaffene Plus an Kapazität. Mercure Hotel MOA Berlin nun zukunftsfest

 Mit einer rauschenden Party, an der etwa 3.500 Branchenkollegen, Kunden und Freunde des Hauses teilnahmen und die von einem attraktiven Show-Programm gekrönt wurde, präsentierte das Mercure Hotel MOA Berlin, am 8. Januar seine im letzten Jahr bei laufendem Betrieb realisierten umfangreichen baulichen Erweiterungen.

140 neue Zimmer, darunter zehn Maisonette-Suiten, stehen den Gästen nun zusätzlich zur Verfügung. Eine neue, 450 Quadratmeter umfassende Bankettküche wurde ebenfalls fertiggestellt. Spürbar vergrößerten sich auch die Event- und Konferenzflächen. Der Tagungsbereich erstreckt sich nunmehr über drei Etagen mit 35 Konferenzräumen. Nicht zuletzt entstand ein neuer hauseigener Fitnessbereich. Zu den Verbesserungen gehört auch, dass die Rezeption nunmehr ins Zentrum des repräsentativen Atriums verlegt wurde, was den Gästen das Einchecken erleichtert.

"Damit ist unser Haus zukünftig bestens gewappnet insbesondere für das weiter anwachsende Veranstaltungsgeschäft", betonte der energiegeladene langjährige General Manager Paolo Masaracchia, der das 4-Sterne-Hotel, auch wenn es nicht in der City liegt, zu einer der gefragtesten Berliner Adressen entwickelt hat. Weitere Informationen: www.hotel-moa-berlin.de

Die berühmte Berliner Rallyefahrerin Heidi Hetzer beglückwünschte  das MOA Hotel per Video von ihrer Afrika-Tour aus Äthiopien. Fotos: M. WeghenkelDie berühmte Berliner Rallyefahrerin Heidi Hetzer beglückwünschte das MOA Hotel per Video von ihrer Afrika-Tour aus Äthiopien. Fotos: M. Weghenkel

 

Wunderschön die Kutsche mit den Einhörnern - ein Highlight in der neuen Eiswelt Elstal. Foto: Karls Erlebnis-DorfWunderschön die Kutsche mit den Einhörnern - ein Highlight in der neuen Eiswelt Elstal. Foto: Karls Erlebnis-Dorf

 4. Eiswelt Elstal im Erdbeerkönigreich

Der weiter wachsende Freizeitpark "Karls Erlebnis-Dorf Elstal" westlich von Berlin wartet seit Monatsbeginn mit zwei neuen Attraktionen auf: dem zirkusartigen Indoor-Erlebnisareal Gummibeerchen-Land mit tanzenden Bären, Jahrmarktstimmung  und nostalgischem Schnick-Schnack, eingerahmt von einer Gummibeerchen-Manufaktur, sowie der inzwischen bereits 4. Eiswelt Elstal. Als Teil des Gummibeerchen-Landes ist sie Deutschlands größte Eisfiguren-Ausstellung, die unter dem Motto "Komm ins Erdbeerkönigreich"  jung und alt verzaubern will. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern schufen 24 Künstler aus 12 Ländern an 14 Stationen "erdbeerige" Eislandschaften aus 300 Tonnen Eis. Bei einem Rundgang durch die minus sieben Grad kalte Eiswelt erleben die staunenden Besucher fantastische Tierwelten, das Schloss des Erdbeerkönigs, viele Licht- und Musikeffekte sowie eine royale Eisbar, die Feuerzangenbowle, Erdbeer-Glühwein oder -Limes anbietet. Geöffnet ist die neue Eiswelt bis 3. November 2019 täglich von 9 bis 19 Uhr.

 Rasant und farbenprächtig geht's wieder im Show-Tempel an der Friedrichstraße zu. Foto: Manfred WeghenkelRasant und farbenprächtig geht's wieder im Show-Tempel an der Friedrichstraße zu. Foto: Manfred Weghenkel

Die neue Show "Vivid" im Friedrichstadt-Palast

Dazu eine kritische Betrachtung in der Rubrik "Kunst und Kultur"

 Ein eingespieltes Trio: Christian Andresen, Willy Weiland, Thomas Lengfelder (v.l.n.r.)Ein eingespieltes Trio: Christian Andresen, Willy Weiland, Thomas Lengfelder (v.l.n.r.)

Christian Andresen neuer Präsident der DEHOGA Berlin

Mit großer Mehrheit hat die Vollversammlung des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin e.V. (DEHOGA Berlin) am 14. Mai 2018 den Hotelier Christian Andresen zum neuen Präsidenten des Wirtschafts- und Arbeitgeberverbandes der Gastgeber gewählt. Christian Andresen, Managing Partner der The Mandala Hotel GmbH, übernahm das Amt von Willy Weiland, der sich nach drei Legislaturperioden und 14 Jahren erfolgreicher ehrenamtlicher Arbeit nicht mehr zur Wahl stellte. Emotional bewegend dankten die Delegierten Willy Weiland für seine erfolgreiche, zielstrebige und vorwärtsweisende Arbeit für den Verband und die Entwicklung des Tourismus in der Hauptstadt. „In diesen 14 Jahren war er nicht nur unser dynamischer ehrenamtlicher Präsident, sondern auch Botschafter, Diplomat in Sachen Gastlichkeit, Vermittler und Wegbereiter“, fasste Thomas Lengfelder, Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Berlin, in seiner Rede zusammen.

Christian Andresen hat den Staffelstab übernommen. Der 52-Jährige arbeitet seit 2013 im Präsidium des DEHOGA Berlin. Seine Hotellaufbahn begann 1988 in Hamburg mit einer Ausbildung zum Hotelfachmann im Atlantic Hotel Kempinski. Es folgten verschiedene Tätigkeiten im Controlling in Hamburg und Leipzig. 1998 ging der Hotelier nach Berlin, wo er ein Jahr später das The Mandala Hotel am Potsdamer Platz eröffnete. Seitdem ist er zusammen mit Lutz Hesse als Geschäftsführender Gesellschafter für The Mandala Hotel und The Mandala Suites tätig. „Die gegenwärtigen und langfristigen Herausforderungen für unsere Branche sind vielfältig und umfangreich. Das reicht von der Digitalisierung und hört beim Kampf gegen immer höher werdende bürokratische Hürden noch nicht auf. Wir als Verband sind für diese Herausforderungen gut aufgestellt und sprechen mit einer starken, gemeinsamen Stimme“, so der neu gewählte Präsident Christian Andresen. Info und Foto: DEHOGA Berlin

Im wildromantischen Dunajec-Tal rollt's gut. Bild: Wikinger ReisenIm wildromantischen Dunajec-Tal rollt's gut. Bild: Wikinger Reisen

Newcomer und Klassiker

für Radtouristen

Immer schön flüssig am Ufer entlang. Die Nase im Wind, den Blick aufs Wasser – das hat was. Wikinger Reisen, der anerkannte Spezialist für guten Wanderurlaub,  bietet auch 2018 Individualisten oder Kleingruppen jede Menge „Flusstouren“ an: Klassiker auf dem Donau-, Main- oder Mosel-Radweg. Und Geheimtipps – etwa entlang des französischen Doubs in Franche-Comté oder des Dunajec in Südpolen.
Radfans auf der Suche nach „Neuland“ kommen in Kleinpolen auf ihre Kosten – dort erwartet sie der Dunajec-Radweg. Gemeinsam erleben sie Krakau und die Hohe Tatra, entdecken die älteste Holzkirche Polens, besuchen Ritterdörfer und testen den besten Sliwowitz. Auch das Bilderbuchstädtchen Alt-Sandez steht bei dieser 11-tägigen geführten Reise auf dem Programm.
Ein „flüssiger“ Newcomer ist auch der französische Doubs. Individuelle Radurlauber mit Lust auf Neues reisen 2018 nach Franche-Comté. Entspannte Touren bringen sie von Montbéliard über Belfort und Besançon bis in die Senf-Metropole Dijon. Zur malerischen Natur kommt jede Menge Genuss: Franche-Comté, die Freigrafschaft Burgund, ist für eine gute und authentische Küche bekannt.

Die singenden Fontänen und Kolonnaden im tschechischen Marienbad. Foto: CzechTourismDie singenden Fontänen und Kolonnaden im tschechischen Marienbad. Foto: CzechTourism Marienbad feiert 200 Jahre Kurtradition

In diesem Jahr blicken viele Kurorte in Böhmen und Mähren auf die Gründung des ersten tschechoslowakischen Staates vor 100 Jahren zurück. Denn dieses Ereignis ist auch mit einem Aufschwung des Kurwesens verbunden. Im Mai wird in vielen der rund drei Dutzend tschechischen Kurbäder die neue Saison mit Festen und der traditionellen Weihe der Quellen offiziell eröffnet.

Viele Kurorte in Tschechien waren schon im 19. Jahrhundert Treffpunkt von Adeligen und Künstlern aus ganz Europa. Nachdem das Kurwesen mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs fast zum Erliegen kam, nahm es mit der Gründung des ersten tschechoslowakischen Staates im Oktober 1918 einen neuen Aufschwung.

Doppelten Grund zum Feiern gibt es in Mariánské Lázně (Marienbad). Dort feiert man 200 Jahre Kurtradition; am 6. November 1818 wurde Marienbad offiziell als Kurort anerkannt. Traditionell wird dort am zweiten Mai-Wochenende die Kursaison feierlich eröffnet. Beim Umzug in historischen Kostümen trifft man berühmte Gäste der Vergangenheit wie den britischen König Edward VII. Nach einem uralten Brauch werden an diesem Wochenende die Quellen geweiht und das Westböhmische Symphonieorchester gibt ein Konzert. Schon zwei Wochen zuvor, am 30. April, wird die Singende Fontäne an den Kurkolonnaden nach der Winterpause wieder in Betrieb genommen. Die Gäste können dann wieder zu jeder ungeraden Stunde die Wasserspiele zu klassischer Musik verfolgen.

Erfolgsproduzent Bernhard Kurz.

Foto: Manfred WeghenkelErfolgsproduzent Bernhard Kurz. Foto: Manfred Weghenkel
Tina Turners Lebensweg

im Estrel Festival Center

Seit mehr als zwanzig Jahren laufen im Hotel Estrel Berlin an der Sonnenallee in Neukölln erfolgreich die von Las Vegas inspirierten spektakulären Doppelgänger-Shows "Stars in Concert". Alle namhaften Größen der internationalen Rock- und Popmusik gaben sich in Gestalt optisch und stimmlich täuschend echter Doubles bisher ein Stelldichein. Entweder in bunter Mischung als "Sechser-Pack" pro Konzertabend, was die Regel ist,  oder in etwas aufwendiger angelegten Specials bzw. Musicals, die einem Superstar, wie Elvis Presley, oder einer Band, wie The Beatles, gewidmet sind.
Seit dem 21. Februar gibt es nun das bewegte Leben der US-amerikanischen Rockröhre Tina Turner als Musical "Simply the Best". Mit etwa  180 Millionen verkauften Tonträgern gehört sie zu den erfolgreichsten Sängerinnen überhaupt. 

Estrel-Musikproduzent Bernhard Kurz zeichnet die über fünf Jahrzehnte währende Karriere Tina Turners leicht und spritzig  nach - von den bescheidenen Anfängen im Jahre 1958 als Backgroundsängerin in der Band ihres späteren Ehemanns Ike Turner, den großen Chart-Erfolgen des Duos Ike & Tina Turner über die schmerzvolle Trennung von Ike und den schweren solistischen Neustart in den 1980er Jahren bis hin  zu den großen Welthits wie "Private Dancer", "We Don't Need Another Hero", "GoldenEye" oder eben "Simply the Best". Dargestellt wird Tina von der ebenfalls aus Amerika stammenden Dorothea "Coco" Fletcher, die zu den professionellsten Tina-Turner-Lookalikes gehört, wovon sich die Estrel-Besucher schon seit langem überzeugen konnten. Begleitet wird Coco Fletcher in dieser mitreißenden, über zwei Stunden währenden Live-Show von excellenten Musikern, wie dem Grammy-Preiträger Vasti Jackson als Ike Turner und dem fabelhaften Background-Trio "The Ikettes". Gespielt wird das Musical "Simply the Best" in Berlin bis 18. März 2018. Danach geht es auf Tournee.

Übrigens, die inzwischen 78-jährige Tina Turner, die 2009 das letzte Mal auf Welttournee ging und seit 2013 Schweizer Staatsbürgerin ist,  bekommt - genauso wie der legendäre Singer/Songwriter Neil Diamond - für das herausragende Lebenswerk den Grammy Lifetime Achievement Award 2018.

Bestens drauf: Coco Fletcher
als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred WeghenkelBestens drauf: Coco Fletcher als livehaftiges Energiebündel Tina Turner. Foto: Manfred Weghenkel

Vicke Schorfers Stadtansichten, Foto: KEDVicke Schorfers Stadtansichten, Foto: KED

 15. Eiswelt in Rövershagen zeigt 800 Jahre Rostock

Unter dem Titel „Die geheimnisvolle Stadt – 800 Jahre Rostock“ feiert die jetzt eröffnete 15. Eiswelt Rövershagen mit einer spektakulären Ausstellung das große Jubiläum der Hansestadt. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern versetzen an insgesamt 18 Stationen Geschichten aus mehr als 350 Tonnen Eis Besucher ins Staunen. Die gefrorene Erlebniswelt nimmt große und kleine Gäste mit auf eine kuriose Reise durch 800 Jahre Stadtgeschichte, porträtiert humorvoll historische Figuren und erzählt augenzwinkernd bisher unbekannte Anekdoten aus der Region. Ergänzt wird die außergewöhnliche Ausstellung um geeiste Rutschen, eine Koggen-Eisbar und ein Eishotel mit zwei Zimmern, die zu kuscheligen Übernachtungen bei minus sieben Grad einladen. Die 15. Eiswelt im „Eiswerk“ in Karls Erlebnis-Dorf Rövershagen ist bis Ende Oktober 2018 täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.         

 

Erste Porzellankirche auf der     Leuchtenburg

Die unweit der B 88 zwischen Rudolstadt und Jena bei Kahla 400 Meter über dem Tal gelegene Leuchtenburg gilt als eine der schönsten Höhenburgen unseres Landes. Die vielbesuchte "Königin des Saaletales" ist um eine neue Attraktion reicher geworden: Nach rund 145 Jahren anderweitiger Nutzung wurde die alte Burgkapelle zur ersten Porzellankirche Deutschlands umgestaltet. Die Pläne für den Raum mit seiner einzigartigen Atmosphäre stammen von dem in Los Angeles lebenden Architekten Michael J. Brown, ein Schüler des Star-Architekten Daniel Libeskind. Für die Besucher werden dort nun neben den regelmäßigen Orgelkonzerten anspruchsvolle Veranstaltungen stattfinden. So wird z. B. im Oktober 2018 eine Chorwoche mit namhaften Chören aus dem In- und Ausland stattfinden.

 

 Parkhotel Rügen - auch bei Gruppen beliebtParkhotel Rügen - auch bei Gruppen beliebt

 

Das Parkhotel Rügen wird zunehmend digitaler

Im Herzen von Deutschlands größter Insel liegend, blickt das Parkhotel Rügen mit  neuer virtueller Information in die Zukunft der Gästekommunikation. Gemeinsam mit dem Virtual Reality-Anbieter VR Easy aus Brandenburg entwickelte das Bergener Urlaubs- und Geschäftsreisehotel eine 360 Grad-Führung durch alle Innen- und Außenbereiche des Hauses. „Mit Hilfe des neuen digitalen Angebots können sich unsere Gäste bereits vor ihrem Aufenthalt ein genaues Bild vom Hotel machen“, sagt Direktorin Charis Schalley. Die digitale Hausführung wird ab sofort online sowie auf Messen mit  VR-Brillen angeboten.
Mit der virtuellen Plattform steht das Parkhotel Rügen am Anfang eines Digitalisierungsprozesses. Die 3D-Hotelführung soll zukünftig um weitere interaktive Elemente erweitert werden.

 

Winterfun mit Snowmobilen im großen alpinen Skiareal von Vemdalen (Provinz Härjedalen) Foto: M. Nikkinen Winterfun mit Snowmobilen im großen alpinen Skiareal von Vemdalen (Provinz Härjedalen) Foto: M. Nikkinen

 

 Nordschweden - schneesicheres  Winterwunderland

Die nordschwedische Region Västerbotten unweit des Polarkreises präsentiert sich meist bis weit in den April als echtes Winterparadies mit reichlich Schnee und zugefrorenen Seen vom Meer bis hinauf ins Fjäll. Idealer Ausgangspunkt für nordische Winterabenteuer ist die Stadt Skellefteå (sprich: Schelleffteo): Die jüngste Stadt an der Küste Nordschwedens bietet den perfekten Mix aus Stadtleben und Kultur mitten in kontrastreicher (Winter-)Natur. Wo sonst kann man zum Beispiel mitten im Ort auf einem zugefrorenen Fluss eine Schneemobil-Tour machen? Übrigens, auf dem Eis gelten dieselben Regeln wie auf der Straße. Verkehrsschilder helfen beim Orientieren. Wem das zu rasant ist, dem sei eine geführte Schneeschuhwanderung empfohlen. Auf dem Fluss Skellefteå Älv – und je nach Eisdichte sogar auf der zugefrorenen Ostsee – geht es mit ortskundigem Guide zwei Stunden lang durch tiefen Schnee bis hinaus in die Wälder rund um das 1845 gegründete Skellefteå. Unterwegs erwartet Teilnehmer eine Fika, die typisch schwedische Kaffeepause, mit wärmenden Getränken und Snacks.

 Wer Västerbottens winterliche Natur ausführlich entdecken will, kann im Februar kommenden Jahres bei Swenature fünf Tage lang Eis, Schnee und die klare Winterluft der Inselwelt bei Skellefteå entdecken. Im Aktivpaket enthalten sind unter anderem eine Schneeschuhwanderung, eine Elchsafari mit Schneemobil, eine Ausfahrt mit einem Eisbrecher, Übernachtung, Verpflegung und vieles mehr. Tipp: Nach einem Tag in unberührter Natur bietet Skellefteå eine Reihe Restaurants, in denen traditionelle Norrland-Gerichte neben Gourmetmenüs mit regionalen Zutaten auf der Karte stehen.

Der neue Müggelturm - ein touristischer Leuchtturm

Veröffentlicht am 30.09.2018

Manfred Weghenkel

Das neugestaltete Areal des Berliner Müggelturmes, das noch weiter ausgebaut wird.Das neugestaltete Areal des Berliner Müggelturmes, das noch weiter ausgebaut wird.Überall, wo Berge und Seen zusammentreffen, sich gleichsam küssen, können wir uns an einem besonders schönen Landschaftsbild erfreuen. Eine solche Bilderbuchlandschaft, freilich im vergleichsweise bescheidenen Maßstab, gibt es bekanntlich auch in Berlin: im Südosten der Stadt nämlich, wo die größte natürliche Erhebung Berlins - die Müggelberge mit dem markanten schlanken Müggelturm - und das größte Gewässer der Stadt - der Müggelsee, auch "Berliner Meer" genannt - dicht beieinander liegen. Optisch am eindrucksvollsten kann man das auf einer Schiffsfahrt von Friedrichshagen aus über den imposanten See mit Blick gen Süden erkennen.

Der beleuchtete Müggelturm ist schon jetzt ein weithin sichtbarer touristischer Leuchtturm für Berlin-Köpenick.Der beleuchtete Müggelturm ist schon jetzt ein weithin sichtbarer touristischer Leuchtturm für Berlin-Köpenick.Zu den anerkannten Berliner Erfolgsgeschichten der letzten Jahre gehört zweifellos die Anfang Mai 2018 erfolgte Wiedereröffnung des traditionsreichen Müggelturm-Areals auf dem Gipfel des Kleinen Müggelberges. Zu verdanken ist sie insbesondere dem ideenreichen, energiegeladenen und couragierten Köpenicker Privatunternehmer Matthias Große. Vor ihm hatte sich erfolglos schon fünf andere Interessenten an dem Objekt versucht, das nach der Wende Anfang der 1990iger Jahre stillgelegt wurde und zwanzig Jahre im Dornröschenschlaf dahindämmerte.

Vor dem Wandbild des früheren Müggelturmes die Akteure des Medientreffs (v.l.n.r.) Robert Schaddach, Vorstandsvorsitzender und Mathis Richter, Geschäftsführer des Tourismusvereines, Jürgen Hilbrecht als "Hauptmann von Köpenick", CTOUR-Vorstandssprecher Hans-Peter Gaul, Müggelturm-Eigner Matthias Große.Vor dem Wandbild des früheren Müggelturmes die Akteure des Medientreffs (v.l.n.r.) Robert Schaddach, Vorstandsvorsitzender und Mathis Richter, Geschäftsführer des Tourismusvereines, Jürgen Hilbrecht als "Hauptmann von Köpenick", CTOUR-Vorstandssprecher Hans-Peter Gaul, Müggelturm-Eigner Matthias Große.Nach zähem Ringen um den Erwerb des nach dem langen Leerstand heruntergekommenen Filetgrundstückes im Jahre 2014 klotzte "Matthias der Große", wie er zuweilen genannt wird, mit seiner Firma und Kooperationspartnern mächtig ran, um trotz vieler bürokratischer und anderer Hemmnisse die Immobilie zügig denkmalsgerecht zu sanieren und die ehemaligen Gastronomie-Gebäude am Fuße des Müggelturmes quasi neu und modern wieder auferstehen zu lassen. Inzwischen ist die attraktive Anlage am Müggelturm wieder zu einem Besuchermagneten sowohl für Berliner als auch für Touristen geworden.

Der Investor und Inhaber Matthias Große redete Klartext.Der Investor und Inhaber Matthias Große redete Klartext.Um sich vor Ort von der Erfolgsstory zu überzeugen und zu erfahren, ob und wie es dort noch weiter geht wird, organisierte die Reisejournalisten-Vereinigung CTOUR gemeinsam mit dem Tourismusverein Treptow-Köpenick e.V. und dem Investor/Eigentümer am 28. September einen gut besuchten Medientreff. Übrigens, der Tourismusverein ist unter den 12 Berliner Stadtbezirksorganisationen dieser Art der älteste und gilt als modellhaft. Mit der hauptstädtischen Marketinggesellschaft "visit Berlin" verbindet ihn seit vier Jahren eine aktiv gelebte Kooperationsvereinbarung.

Am CTOUR-Medientreff  nahm auch der weltberühmte "Hauptmann von Köpenick" in Gestalt des Volksschauspielers Jürgen Hilbrecht teil, der - selbst Köpenicker - die abwechslungsreiche Geschichte des Müggelturmes aus eigenem Erleben bestens kennt und auch Gründungsmitglied des 1991 ins Leben gerufenen Tourismusvereins Treptow-Köpenick ist. Natürlich ließ es sich der uniformierte schnauzbärtige "Hauptmann" nicht nehmen, sein bekanntes Köpenick-Lied zum Gaudi der Anwesenden in den Raum zu schmettern.

Die Reisejournalisten hörten dem Müggelturm-Gastgeber aufmerksam zu.Die Reisejournalisten hörten dem Müggelturm-Gastgeber aufmerksam zu.Der Geschäftsführer des Tourismusvereins, Mathis Richter, zeigte sich hocherfreut, dass der Müggelturm mit seinen gastronomischen Einrichtungen seit einem halben Jahr zur Freude des Publikums wieder zugänglich ist. Bereits am 1. Mai, dem Eröffnungstag, seien 8.000 neugierige und erwartungsfrohe Menschen heraufgeströmt. Dazu trug sicher auch ein unterhaltsames Showprogramm mit den beliebten Schlagersängern Frank Schöbel und Frank Zander sowie dem Countrystar Tom Astor bei. An schönen Wochend- und Feiertagen kommen jetzt schon mal rund 5.000 Gäste zum neuen Müggelturm; im ersten halben Jahr wurden insgesamt bereits 80.000 Besucher gezählt, wie Inhaber Matthias Große, der Lebenspartner von Eisschnellläuferin Claudia Pechstein, sehr zufrieden mitteilte.

War wieder in seinem Element: der kultige "Hauptmann" Darsteller Jürgen Hilbrecht.War wieder in seinem Element: der kultige "Hauptmann" Darsteller Jürgen Hilbrecht.Er und auch Mathis Richter bezeichneten den heutigen Müggelturm mit seiner bereits bewiesenen Anziehungs- und Strahlkraft als Leuchtturm im zweifachen Sinne. Richter wörtlich: "Wir begrüßen, dass er jetzt seine vielen Gäste nicht nur am Tage erfreut, sondern auch in der Nacht als Wahrzeichen sichtbar bleibt - als ein leuchtendes Beispiel für unsere Tourismusregion Treptow-Köpenick." Der Vereinschef beklagte zugleich, dass inzwischen auch Kritiker der Turmbeleuchtung auf den Plan getreten seien. Mit ihrer fragwürdigen Diskussion, ob es überhaupt sinnvoll sei, ein solches Bauwerk nachts zu beleuchten, würden sie offenbar wenig Verständnis für das am Müggelturm gezeigte große Engagement zeigen, dass es ja durchaus verdiene, ins rechte Licht gerückt zu werden.

Immer auf der Suche nach Informationen mit Newswert, waren die Tourismusjournalisten natürlich gespannt zu erfahren, welche weiteren Ideen und Vorhaben es für den Müggelturm gibt. Hierzu wurden sie von Inhaber Matthias Große bestens bedient. "Wir sind stolz darauf, was wir geschaffen haben. Wir sind noch lange nicht am Ende, haben noch viele, viele Probleme zu lösen." Insbesondere wünsche er sich als Parteiloser dabei eine bessere Unterstützung durch die Politik im Stadtbezirk und im Land Berlin. Ausgehend von den bisher 80.000 Besuchern - "eine große Zahl" - in der ersten Saison, sei es das Ziel, im gesamten nächsten Jahr etwa eine Viertelmillion Gäste begrüßen zu können.

Bei schönem Wetter ein besonders beliebter Platz: die Freiterrasse vor dem Restaurant.Bei schönem Wetter ein besonders beliebter Platz: die Freiterrasse vor dem Restaurant.Als erstrangiges Vorhaben nannte Große, die Mobilitätssituation zu verbessern. "Ich plane immer noch, einen zweiten Turm zu bauen nur mit einem Fahrstuhl, der die Menschen mit eingeschränkter Mobilität mit ihren Rollatoren und Rollstühlen oder auch Stöcken bis zum Ende des Turms hochbringt, damit auch sie die wunderschöne Aussicht genießen können." Dafür gäbe es aber zur Zeit aufgrund der Gesetzgebung leider keine Baugenehmigung. Ein weiteres wichtiges Anliegen sei die Schaffung von Sichtachsen, damit man vom Restaurant und den Terrassen freien Blick auf den Müggelsee sowie den Langen See (Dahme) habe, wie das früher der Fall war. Heute stünden in Jahrzehnten hochgewachsene Bäume im Wege. "Eine Ausflugsgaststätte, ohne dass man hinausschauen kann, wird irgendwann nicht überleben können, weil die Leute nicht im Wald sitzen und Bäume angucken wollen", argumentierte Große nachvollziehbar. Für diese wünschenswerten Sichtachsen müssten im besten Falle zirka 200 Bäume gefällt werden, wofür er weiterhin kämpfe. O-Ton: "Da muss die Politik strong sein, straight sein."

Und noch etwas liegt dem Müggelturm-Chef im Interesse vieler Besucher am Herzen. Er möchte eine umweltfreundliche direkte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr durch die bereits vorhandene BVG-Buslinie von/nach Müggelheim. "Der Bus kann vom Müggelseedamm hier hoch auf den Parkplatz fahren, wenden und wieder hinunterfahren." Auch für diese Lösung mache er sich weiter stark. Nicht zuletzt nannte Große auch solche Problempunkte, wie die "wegen Personalmangels" vom Bezirksbürgermeister bislang nicht genehmigte Trauung von Hochzeitspaaren auf dem Müggelturm (wofür ein großer Bedarf vorhanden sei) oder erhebliche Schwierigkeiten, qualifiziertes Gastronomie-Personal für den manchem doch etwas "j.w.d." gelegenen Müggelturm zu finden. Positiv für die nicht wenigen auf den Müggelturm kommenden Besitzer von Vierbeinern: Im Eingangsbereich wird demnächst eine Hundeterrasse entstehen. 2019 soll es unter dem Turm attraktive Open-Air-Konzerte z. B. mit Andreas Gabalier, Andrea Berg, Matthias Reim und Michelle geben.

Der Blick vom Turm nach Norden über den Müggelsee nach Friedrichshagen.Der Blick vom Turm nach Norden über den Müggelsee nach Friedrichshagen.In südlicher Richtung sieht man den Berliner Lago Maggiore (Langer See).In südlicher Richtung sieht man den Berliner Lago Maggiore (Langer See).Nun ja, nach so viel Information und Diskussion auf dem CTOUR-Medientreff, bei dem viel Klartext gesprochen wurde, war es dann zum Schluss für die Teilnehmer noch ganz erfreulich, endlich mal dem vielberedeten, legendären Müggelturm aufs Dach steigen zu können. 126 Stufen mussten erklommen werden. Die herrliche Rundumsicht auf der Aussichtsplattform - zumal bei sonnigem Herbstwetter - verlohnte die Mühe. Man konnte etwa 60 Kilometer weit in alle Himmelsrichtungen schauen, so über den Großen Müggelsee im Norden und über den Langen See (Dahme) im Süden. Die Riesentraglufthalle von Tropical Islands waren genauso zu sehen wie der Teufelsberg im Berliner Westen oder der Museumspark Rüdersdorf. Dabei ging sicher manchem dankbar durch den Kopf, wie wunderschön es doch ist, dass - ohne Anklänge von Personenkult! - ein im Berliner Südosten verwurzelter kühner und mutiger Mann mit Weitblick diese Weitsicht wieder möglich gemacht hat.                                                             

                                                                                   Text und Fotos (8): Manfred Weghenkel

                                                                                   Foto Müggelturm bei Nacht: TV

                                                                                  Treptow-Köpenick, Jürgen Engler

 

             

 Historische Informationen:

+++Die beliebte Ausflugsziel Müggelturm auf dem Gipfel des 88,3 Meter hohen Kleinen Müggelberges geht auf den 1880 dort von Carl Spindler gebauten 10 Meter hohen hölzernen Aussichtsturm zurück. 1889/90 ließ Spindler den Turm im chinesischen Pagodenstil erweitern und durch ein Restaurant ergänzen. Ein beliebtes Ausflugsziel war entstanden. Dieses Anlage mit dem  ebenfalls noch hölzerne Aussichtsturm mit einer Höhe von 27 Metern wurde in den 1920er Jahren noch einmal baulich erweitert und modernisiert. Die Gaststätte lebte nach dem 2. Weltkrieg wieder auf. Im Mai 1958 brannte der Turm bei Schweißarbeiten vollständig ab. 1960/61 wurde ein völlig neuer Müggelturm in Stahlskelettbauweise errichtet. Maßgeblichen Anteil daran hatte das Engagement und die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. Der knapp 30 Meter hohe Turm mit neun Geschossen und einer Plattform, über 126 Stufen erreichbar, bekam eine leistungsfähige Gastronomie mit Restaurant, Weinstube und Sonnenterrassen. Jährlich kamen zu DDR-Zeiten durchschnittlich 240.000 Besucher zum Müggelturm. Das Restaurant schloss nach der Wende und verfiel über viele Jahre. Im Jahre 2014 begann der neue Investor Matthias Große mit der denkmalgerechten Sanierung von Lokal und Turm.

+++Zur Geschichte der legendären "Köpenickiade" ist unlängst bei Weltweitwerbung UG die 2. überarbeitete und erweiterte Auflage 2018 der Farbbroschüre "Der >>Hauptmann von Köpenick<< Wilhelm Voigt aus Tilsit" erschienen. Herausgeber der gut recherchierten und reich bebilderten Sonderveröffentlichung sind die Berliner Graciela Pirri und Jürgen Eberhardt.

 Die Titelseite der neu aufgelegten Sonderbroschüre.Die Titelseite der neu aufgelegten Sonderbroschüre.

 

 

 

L i f e s t y l eL i f e s t y l e                 R e i s eR e i s e        K u l t u rK u l t u r